1.Internet-Europameisterschaft

18.08.2003 – Die Europäische Schachunion (ECU) wird in Kooperation mit ChessBase auf schach.de (playchess.com) die 1.Internet-Europameisterschaft austragen. Vom 20.Oktober an können sich Spieler in insgesamt 8 Vorrunden für die Zwischenrunde qualifizieren. Neben den Qualifikanten sind Internationale Großmeister und Spieler mit einer Elozahl über 2500 für die Zwischenrunde gesetzt. Die Endrunde ist am 9.November 2003. Der erste Preis beträgt 2400 Euro. Alle Einzelheiten...

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Interneteuropameisterschaft in Zusammenarbeit von der ECU und ChessBase GmbH

 

Ausschreibung und Erläuterungen

Modus: 

Blitzschach. Gespielt wird in drei Etappen, Vorrunde, Zwischenrunde, Endrunde

Vorrunden:

Es gibt acht Vorrunden. Gespielt werden neun Runden Schweizer System. Für die Qualifikation zur Zwischenrunde ist ein Platz unter den ersten zwölf notwendig.

Zwischenrunde:

Es gibt eine Zwischenrunde. Hier sind spielberechtigt

·        die Qualifikanten der Vorrunde;

·        Jeder Großmeister, jede Großmeisterin;

·        Jede(r) Spieler(in) mit einer FIDE-ELO von 2500 oder besser (Stichtag 31.07.2003);

·        Jede(r) amtierende Welt- Europameister(in), gleich welcher Altersklasse;
zusätzlich kann jede Föderation einen Spieler frei nominieren.

Gespielt wird nach Schweizer System. Die ersten 16 qualifizieren sich für die Endrunde.

Endrunde:

Die Endrunde hat 32 Teilnehmer. Zusätzlich zu den 16 Qualifikanten kommen noch 16 Freiplätze, davon acht durch die Firma ChessBase und acht durch die ECU. Gespielt wird Match-KO-System.

Termine:

Vorrunden:

Montag, der 20., Freitag, der 24., Samstag, der 25., Montag, der 27. und Freitag, der 31. Oktober. Weiter Samstag, der 01., Montag, der 03. und Freitag, der 07. November 2003.

Zwischenrunde:

Samstag, der 8. November 2003

Endrunde:

Sonntag, der 9. November 2003.

Startgeld:

·        Die Vorrunden sind startgeldfrei. 

·        In der Zwischenrunde sind für jeden Teilnehmer von der Föderation, für welche der Teilnehmer antritt, ein Startgeld von € 20,00 an die ECU zu bezahlen. 

·        Die Endrunde ist startgeldfrei.

Preisfond:

Endrunde:

Sieger:

€ 2.400,00

Finalist:

€ 1.200,00

Halbfinalist:

€ 600,00

Viertelfinalist:

€ 300,00

Zwischenrunde:

Für die Bestplatzierten der Zwischenrunde gibt es zahlreiche Sachpreise, die in Form von Dukaten, der Währung auf dem Server, ausgeschüttet werden.

Erläuterungen:

Blitzschach

Das Turnier sollte in Form von Blitzschach (5+0 oder 5+1) ausgetragen werden. Dies schnelle Schach ist die gängigste Form des Internetschachs. Andere Turnierformen wie Schnellschach oder richtiges Turnierschach erfordern einen zu hohen Zeitaufwand der Spieler, der erfahrungsgemäß nicht gebracht wird. Außerdem kann unsere Software bei Blitzschach recht zuverlässig erkennen, ob Computersoftware eingesetzt wird. Bei längeren Bedenkzeiten, also z.B. Schnellschach, ist dies nicht der Fall und es müssten weitere Kontrollmöglichkeiten gefunden werden, z.B. Spiel unter Aufsicht.

Modus

Es handelt sich hierbei um ein System, welches bei der 1. Deutschen Internetmeisterschaft getestet wurde und sich bewährt hat. Bei den Qualifikationsturnieren am Montag und am Freitag handelt es sich um schon jetzt auf dem Server stattfindende Turniere, die dann zu Qualifikationsturnieren aufgewertet werden. Diese Turniere sind offen, das heißt, es können auch nicht europäische Spieler teilnehmen. Für die Qualifikation ist es allerdings notwendig, dass ein Platz unter den ersten zwölf erreicht wird.

Die beiden Qualifikationsturniere am Samstag werden zusätzlich angeboten werden. Es handelt sich hierbei um Turniere, in denen auch längere Lags, hervorgerufen durch schlechte Verbindungen, akzeptiert werden. Dazu später noch mehr.

Es ist nicht praktikabel vor der Vorrunde ein Startgeld zu nehmen. Daher wird die Zahlung eines Startgeldes auf die Zwischenrunde verschoben. Da die einzelnen Föderationen Mitglieder der ECU sind, haben die Föderationen das Startgeld zu zahlen. Für den Fall, dass eine Föderation die Teilnahme ihrer Mitglieder nicht wünscht, müsste dies rechtzeitig vorher bekant gegeben werden, damit diese Mitglieder für die Zwischenrunde nicht zugelassen werden.

Die Zwischenrunde wird als ein Turnier nach Schweizer System gespielt werden. Die konkrete Rundenzahl (zwischen 13 und 17) hängt vor der Zahl der Teilnehmer ab und wird kurzfristig – unmittelbar vor Turnierbeginn – festgelegt werden. Erfahrungsgemäß lässt sich die Zahl der Teilnehmer vorher nicht genau ermitteln, da viele Spieler – trotz Anmeldung – nicht antreten oder andere Spieler sich kurzfristig entschließen von ihrer Qualifikation gebrauch zu machen.

Die Kombination von Zwischenrunden und Vorrunden gibt uns ausreichend Gelegenheit – in Form von Partienmaterial – eventuelle Verdachtsfälle auf den Einsatz von Software zu überprüfen. So ist sichergestellt, dass keine unbekannte Größe in der Endrunde spielt, ohne zuvor zumindest 13 Partien gespielt zu haben.

Die Endrunde wird als Match – KO - Turnier ausgetragen. Hinsichtlich der Einzelheiten (Matchlänge, Bedenkzeit) wird noch eine nähere Ausschreibung erfolgen. Das Match – KO – Turnier – Format erschwert jede Art von Absprachen, weil sie in der Regel sinnlos sind. Es zieht allerdings erfahrungsgemäß auch die meisten Zuschauer an, weil es übersichtlich ist und den größten sportlichen Reiz hat.

Die Zusammensetzung von 16 Freiplätzen und 16 Qualifikanten sichert ein sportlich spannendes Turnier mit einem wahrscheinlich gutem Mix zwischen David vs Goliath – Paarungen und Duellen von Topspielern.

Termine 

Bei der Auswahl der Termine wurde darauf geachtet, dass die Zwischenrunde und die Endrunde an einem Wochenende liegen. Hintergrund ist, dass auf diese Weise die Möglichkeit besteht, dass auch Spieler mit schlechteren Verbindungen für die zwischenrunde und die Endrunde sich an einen Ort begeben, der ihnen eine stabile Verbindung garantiert. Hinzu kommt die Möglichkeit, dass die ECU und die einzelnen Föderationen so eher die Möglichkeit haben, dies Turnier als „Event“ zu vermarkten.

Preisfond

Der Preisfond wird zur Hälfte von der Firma ChessBase GmbH und zur Hälfte von der ECU gestellt. ChessBase stellt zusätzlich noch Sachpreise in Form von Dukaten, der Währung auf dem Server, zur Verfügung. Der genaue Umfang wird kurzfristig, unter Berücksichtigung der Beteiligung, festgelegt werden. 

Problem mit der Verbindung ins Internet

Die Verbindungsqualität ins Internet und zum Server ist sehr unterschiedlich. Insbesondere Spieler, die nicht über ISDN oder TSDL oder etwas vergleichbares Verfügen, haben mitunter so genannte Lags, das heißt, der Zug braucht bis zu mehreren Sekunden, bis er auf dem Server eingetroffen ist. Das Programm ist so konstruiert, dass es derartige Lags bis zu einem gewissen Grad duldet, das heißt, der Spieler hat keinen Zeitverbrauch.

Auf diese Weise kann man auch mit einer schlechteren Verbindung spielen, ohne dauernd durch Zeitüberschreitung zu verlieren. Der Nachteil ist, dass die Partien dadurch – teilweise erheblich – länger werden. Außerdem führt dies bei dem Spieler, der sich mit dem Lag des Gegners konfrontiert sieht, zu Irritationen.

Die Erfahrung zeigt, dass übergroße Lags von den Spielern im Turnier nicht toleriert werden. Zieht sich das Turnier dadurch zu sehr hin, so führt dies dazu, dass viele Spieler aussteigen und das Turnierergebnis auf diese Weise verzerrt wird. Außerdem gibt es bei vielen Spielern den Verdacht, dass der Lag benutzt wird, um Hilfe zu holen, länger nachzudenken und ähnliches. Lags sind eine Quelle des Mistrauens, der Unruhe und bedeuten viel Arbeit für die Turnierleitung, die sich bei größeren Turnieren nicht mehr bewältigen lässt.

Daher soll folgendes gelten:

In der Zwischenrunde sowie in der Endrunde werden übergroße Lags nicht toleriert. Hier wird die Turnierleitung gegebenenfalls eingreifen und Partien entscheiden bzw. einen Spieler aus dem Turnier nehmen. Es ist in der Verantwortung der Spieler dafür Sorge zu tragen, dass ihre Verbindung keine übergroßen Lags produziert. Um dies betroffenen Spielern zu erleichtern wurden zwischen – und Endrunde auf ein Wochenende gelegt.

Bei den Vorrunden am Montag und am Freitag gilt das Gleiche. Die Turnierleiter werden hier keine übergroßen Lags dulden und betroffene Spieler aus dem Turnier nehmen.

Für Spieler mit problematischen Verbindungen gibt es die Vorrunden an den beiden Samstagen. Hier werden auch schlechtere Verbindungen toleriert (wenn auch nicht schrankenlos), so dass diese Spieler ebenfalls die Möglichkeit haben, sich für die Endrunde zu qualifizieren.

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