Power Play 23 und 24

Heute auf schach.de

3+0 Fast-Blitz

– Um 22 Uhr startet das Fast-Blitz-Turnier mit einer Bedenkzeit von 3 Minuten ohne Aufschlag. Gespielt werden 9 Runden. Alle Veranstaltungen im Kalender!

Neuheiten

Fritz 15

Neuer Fritz, neuer Freund! Spielen auf höchstem Niveau mt der neuen „Deep“-Fritz15-Engine. Premium-Account für ChessBase WebApps: Mediathek, Taktikserver u.v.m. Sofort-Analyse Ihrer Playchess-Partien. Verbesserte Trainingsfunktionen für alle Partiephasen!

69,90 €

ChessBase Magazin 174

Weltmeister Magnus Carlsen und die aktuelle Nr. 2 der Welt, Maxime Vachier-Lagrave, kommentieren ihre jüngsten Glanzpartien. Dazu Training mit über 3 Stunden Videospielzeit, elf spannende Repertoireartikel u.v.m.

19,95 €

Der richtige Abtausch

Lernen Sie die Kunst des richtigen Abtauschs! Lassen Sie sich von Großmeisterin Elisabeth Pähtz zeigen, wie Sie durch den Abtausch gleichwertigen Materials eine strategische Gewinnstellung generieren oder einen Vorteil sicher verwerten.

29,90 €

Master Class Band 7: Garry Kasparov

Auf dieser DVD geht ein Expertenteam Kasparovs Spiel auf den Grund. In über 8 Stunden Videospielzeit beleuchten die Autoren Rogozenko, Marin, Reeh und Müller vier wesentliche Aspekte von Kasparovs Spielkunst: Eröffnung, Strategie, Taktik und Endspiel.

29,90 €

ChessBase Magazin Extra 173

Ein solides Konzept gegen Benoni: Lernen Sie von GM Pert, wie man mit der Fianchetto-Variante zum Erfolg kommt (Video). Klassiker auf dem Prüfstand: Robert Ris zeigt Fischer-Kholmov (1965) im Videoformat. Dazu 44.889 aktuelle Partien.

12,99 €

Pawn structures you should know

Jede Struktur hat ihre eigenen typischen Pläne, und die Kenntnis dieser Pläne hilft, sich in diesen Stellungen zurechtzufinden. Auf dieser DVD präsentiert der Mikhalchishin die geläufigsten Zentrumsstrukturen: Igel, Maroczy, Hängebauern und den Isolani.

29,90 €

Trompowsky for the attacking player

Zapfen Sie Ihr Kreativzentrum an. Trompowsky (1.d4 Sf6 2.Lg5) ist eine Eröffnung außerhalb der konventionellen Schachweisheit. Stellen Sie Herausforderungen und zwingen Sie Ihren Gegner, frühzeitig Probleme zu lösen.

29,90 €

Anzeige
ChessBase empfiehlt bei Büchern und Material Schach Niggemann

60 Jahre Rainer Knaak!

16.03.2013 – Wer Rainer Knaak persönlich kennt, kann kaum glauben, dass dieser freundliche, bescheidene Mann der gleiche ist, der auf den 64 Feldern seinen Gegnern früher durch aggressives Spiel das Fürchten lehrte. Vor allem aber kann man nicht glauben, dass er schon 60 Jahre alt ist - aber so ist es. Herzlichen Glückwunsch Rainer Knaak! 60 Jahre Rainer Knaak...
Eröffnungslexikon 2016

Eröffnungslexikon 2016

Der Mut zur Lücke führt im Schach oft schon nach wenigen Zügen ins Desaster. So weit sollten Sie es nicht kommen lassen. Das ChessBase Eröffnungslexikon bietet Ihnen ein wirksames Mittel gegen die Formen des Halbwissens und für den Aufbau eines lückenlosen und schlagkräftigen Repertoires.

Mehr...

60 Jahre Rainer Knaak!

Rainer Knaak wurde am 16. März 1953 in Pasewalk geboren. Der Familienname ist niederländischer Herkunft. Später zog die Familie in den Süden, aber nur knapp 300 Kilometer weit, nach Forst. Schach lernte Rainer Knaak von seinem Vater Hans im Alter von fünf Jahren. Auch sein älterer Bruder Johannes spielte Schach, wenn auch nicht ganz so erfolgreich. Bald zeigte sich Rainer Knaaks großes Talent und er gewann als Jugendlicher mehrfach die DDR-Jugendmeisterschaft. Da er in Forst keine idealen Trainingsbedingungen fand, zog er 1969 nach Leipzig um, wo er 1971 das Abitur machte. Von 1971 bis 1978 studierte er Mathematik und schloss mit Diplom ab. Im gleichen Jahr erzielte er seine erste IM-Norm und spielte 1972 für die DDR-Mannschaft bei der Schacholympiade in Skopje mit. Erst 1988 und 1990 folgten weitere Teilnahmen an der Schacholympiade. 1973 wurde Rainer Knaak Internationaler Meister, 1975 Internationaler Großmeister. Fünfmal gewann er die Landesmeisterschaft der DDR: 1974, 1978, 1982, 1983 und 1984.

Der junge Rainer Knaak (Foto: Wikipedia)

Anfang der 1970er Jahre wurde in der DDR beschlossen, nur die olympischen Kernsportarten besonders zu fördern. Andere Sportarten, dazu gehörte auch Schach, wurden nicht mehr gefördert und die betreffenden Sportler erhielten auch keine Erlaubnis, an Auslandsturnieren teilzunehmen. Auch an Schacholympiaden nahm die DDR nicht mehr teil. Die Schachspieler erfuhren davon praktisch erst, als die Schacholympiade in Nizza ohne eine DDR-Mannschaft gespielt wurde. Für einen jungen aufstrebenden Schachspieler, der Rainer Knaak Anfang der 1970er Jahre war, bedeutete dies natürlich ein gewaltiges Hindernis für die persönliche Entwicklung. Dennoch erzielte Knaak 1979 eine Elozahl von 2565, was in der damaligen Weltrangliste Platz 25 bedeutete, also mit der heutigen Elo-Zahl von 2725 vergleichbar ist.

Rainer Knaak war einer der ersten Schachspieler aus dem Osten, der sich für das neu entwickelte ChessBase-Programm interessierte. Er war dann auch der erste ChessBase-Kunde in der DDR. Die Lieferung von Programm-oder Partiendisketten erfolgte auf abenteuerlichen Wegen (Internet noch nicht erfunden!).

Blick über Oliver Reehs Schulter

Nach der Wende spielte Rainer Knaak zunächst für Porz, dann für Stadthagen und schließlich für Werder Bremen in der Schachbundesliga. Besonders mit Werder Bremen verband ihn lange ein fast familiäres Verhältnis. 2007 spielte er seine letzte Bundesligapartie für Werder und half dann gelegentlich noch in der Zweiten Bundesliga aus.

Schon bald nach der Wende begann Rainer Knaak für ChessBase zu arbeiten. Er fertigte so genannte "Eröffnungs-Disketten" an, war an der Partiensammlung beteiligt, die dann zur "Mega Database" führte und wurde schließlich Chefredakteur vom ChessBase Magazin. Daneben ist er an vielen anderen DVD-Veröffentlichungen beteiligt.

Mit Karsten Müller im ChessBase-Studio

Nicht immer war die Arbeit an ChessBase-Datenprodukten von Vorteil. So spielte Knaak 1993 für Porz im Pokalhalbfinale gegen Markus Stangl. Stangl wählte die Noteboom-Variante und Knaak hatte gerade eine Eröffnungsdiskette zu diesem Thema bei ChessBase veröffentlicht. "Aha", dachte er. "Er kennt meine Diskette und hat ein Loch in meinen Analysen gefunden." Knaak spielte gehemmt und verlor die Partie. Wie sich später herausstellte, wusste Stangl natürlich nichts von der Diskette und noch nicht einmal, dass Knaak irgend etwas mit ChessBase zu tun hatte.

Als interessierter Beobachter einer Partie seiner Kollegen Schulz und Giehring

Wie sehr Rainer Knaak Schachspieler ist, mag auch folgende Episode verdeutlichen (Ich hoffe es, es ist nicht zu indiskret, wenn ich sie hier weitererzähle.): 1978 nahm Rainer Knaak an der DDR-Meisterschaft in Eggesin teil und gewann. Am gleichen Tag wurde ihm ein Telegramm (Für die jüngeren Leser: das ist eine SMS, die man auf Papier bekommt) von zuhause überreicht. "Komisch", dachte Rainer Knaak, "woher wissen die denn schon, dass ich gewonnen habe?" Tatsächlich wurde ihm aber die Geburt seines zweiten Kindes gemeldet. Bei seiner Abreise zur DDR-Meisterschaft war seine Frau schon hochschwanger gewesen.

Auf der Seite des Schachbundes hat Uwe Bönsch eine nette Laudatio veröffentlicht.

André Schulz

Laudatio von Uwe Bönsch beim Schachbund...

Nachricht an die Redaktion Bitte nutzen Sie dieses Feld für Kontakt mit der Redaktion

Lesetipps

Diskutieren

Regeln für Leserkommentare

 
 

Noch kein Benutzer? Registrieren