Fritz 15

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3+2 Blitzturnier

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Neuheiten

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The 4...Nf6 Caro-Kann

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Najdorf Powerbook 2016

Es ist eine schier unglaubliche Zahl an Partien, die dem Najdorf Powerbook 2016 zugrunde liegt: 1,9 Millionen! Den Löwenanteil stellt der Maschinenraum auf Schach.de, hinzu kommen 120.000 Partien von menschlichen Experten.

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Königsindische Verteidigung - Ein modernes Repertoire

In 19 Videoclips erläutert Martin Breutigam ein komplettes Königsindisch-Repertoire gegen alle gängigen Varianten, in denen Weiß frühzeitig d2-d4 und c2-c4 gezogen hat.

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60 Jahre Rainer Knaak!

16.03.2013 – Wer Rainer Knaak persönlich kennt, kann kaum glauben, dass dieser freundliche, bescheidene Mann der gleiche ist, der auf den 64 Feldern seinen Gegnern früher durch aggressives Spiel das Fürchten lehrte. Vor allem aber kann man nicht glauben, dass er schon 60 Jahre alt ist - aber so ist es. Herzlichen Glückwunsch Rainer Knaak! 60 Jahre Rainer Knaak...
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60 Jahre Rainer Knaak!

Rainer Knaak wurde am 16. März 1953 in Pasewalk geboren. Der Familienname ist niederländischer Herkunft. Später zog die Familie in den Süden, aber nur knapp 300 Kilometer weit, nach Forst. Schach lernte Rainer Knaak von seinem Vater Hans im Alter von fünf Jahren. Auch sein älterer Bruder Johannes spielte Schach, wenn auch nicht ganz so erfolgreich. Bald zeigte sich Rainer Knaaks großes Talent und er gewann als Jugendlicher mehrfach die DDR-Jugendmeisterschaft. Da er in Forst keine idealen Trainingsbedingungen fand, zog er 1969 nach Leipzig um, wo er 1971 das Abitur machte. Von 1971 bis 1978 studierte er Mathematik und schloss mit Diplom ab. Im gleichen Jahr erzielte er seine erste IM-Norm und spielte 1972 für die DDR-Mannschaft bei der Schacholympiade in Skopje mit. Erst 1988 und 1990 folgten weitere Teilnahmen an der Schacholympiade. 1973 wurde Rainer Knaak Internationaler Meister, 1975 Internationaler Großmeister. Fünfmal gewann er die Landesmeisterschaft der DDR: 1974, 1978, 1982, 1983 und 1984.

Der junge Rainer Knaak (Foto: Wikipedia)

Anfang der 1970er Jahre wurde in der DDR beschlossen, nur die olympischen Kernsportarten besonders zu fördern. Andere Sportarten, dazu gehörte auch Schach, wurden nicht mehr gefördert und die betreffenden Sportler erhielten auch keine Erlaubnis, an Auslandsturnieren teilzunehmen. Auch an Schacholympiaden nahm die DDR nicht mehr teil. Die Schachspieler erfuhren davon praktisch erst, als die Schacholympiade in Nizza ohne eine DDR-Mannschaft gespielt wurde. Für einen jungen aufstrebenden Schachspieler, der Rainer Knaak Anfang der 1970er Jahre war, bedeutete dies natürlich ein gewaltiges Hindernis für die persönliche Entwicklung. Dennoch erzielte Knaak 1979 eine Elozahl von 2565, was in der damaligen Weltrangliste Platz 25 bedeutete, also mit der heutigen Elo-Zahl von 2725 vergleichbar ist.

Rainer Knaak war einer der ersten Schachspieler aus dem Osten, der sich für das neu entwickelte ChessBase-Programm interessierte. Er war dann auch der erste ChessBase-Kunde in der DDR. Die Lieferung von Programm-oder Partiendisketten erfolgte auf abenteuerlichen Wegen (Internet noch nicht erfunden!).

Blick über Oliver Reehs Schulter

Nach der Wende spielte Rainer Knaak zunächst für Porz, dann für Stadthagen und schließlich für Werder Bremen in der Schachbundesliga. Besonders mit Werder Bremen verband ihn lange ein fast familiäres Verhältnis. 2007 spielte er seine letzte Bundesligapartie für Werder und half dann gelegentlich noch in der Zweiten Bundesliga aus.

Schon bald nach der Wende begann Rainer Knaak für ChessBase zu arbeiten. Er fertigte so genannte "Eröffnungs-Disketten" an, war an der Partiensammlung beteiligt, die dann zur "Mega Database" führte und wurde schließlich Chefredakteur vom ChessBase Magazin. Daneben ist er an vielen anderen DVD-Veröffentlichungen beteiligt.

Mit Karsten Müller im ChessBase-Studio

Nicht immer war die Arbeit an ChessBase-Datenprodukten von Vorteil. So spielte Knaak 1993 für Porz im Pokalhalbfinale gegen Markus Stangl. Stangl wählte die Noteboom-Variante und Knaak hatte gerade eine Eröffnungsdiskette zu diesem Thema bei ChessBase veröffentlicht. "Aha", dachte er. "Er kennt meine Diskette und hat ein Loch in meinen Analysen gefunden." Knaak spielte gehemmt und verlor die Partie. Wie sich später herausstellte, wusste Stangl natürlich nichts von der Diskette und noch nicht einmal, dass Knaak irgend etwas mit ChessBase zu tun hatte.

Als interessierter Beobachter einer Partie seiner Kollegen Schulz und Giehring

Wie sehr Rainer Knaak Schachspieler ist, mag auch folgende Episode verdeutlichen (Ich hoffe es, es ist nicht zu indiskret, wenn ich sie hier weitererzähle.): 1978 nahm Rainer Knaak an der DDR-Meisterschaft in Eggesin teil und gewann. Am gleichen Tag wurde ihm ein Telegramm (Für die jüngeren Leser: das ist eine SMS, die man auf Papier bekommt) von zuhause überreicht. "Komisch", dachte Rainer Knaak, "woher wissen die denn schon, dass ich gewonnen habe?" Tatsächlich wurde ihm aber die Geburt seines zweiten Kindes gemeldet. Bei seiner Abreise zur DDR-Meisterschaft war seine Frau schon hochschwanger gewesen.

Auf der Seite des Schachbundes hat Uwe Bönsch eine nette Laudatio veröffentlicht.

André Schulz

Laudatio von Uwe Bönsch beim Schachbund...

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