Akropolis, Adieu...

27.08.2008 – Zum zweiten Mal wurde das Akropolis-Turnier in Athen, als gemeinsames Open für Männer und Frauen ausgetragen, nachdem man in den Jahren zuvor Rundenturniere bzw. getrennte Open für Männer und Frauen organisiert hatten. Nicht nur der attraktive Preisfonds, auch die Turnierbedingungen und das angenehme Ambiente in der Hauptstadt des Ursprungslandes europäischer Kultur sorgten für große Resonanz bei internationalen und einheimischen Spielern. Zum zweiten Mal hintereinander holte sich Ilia Smirin das erste Preisgeld. ChessBase-Reporterin Anastasya Karlovich hat ebenfalls teilgenommen und fand Zeit die Stimmung in Bilder zu fassen. Sie wär so gern geblieben, doch musste gehn... Bericht und Bilder...

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Anstrengung und Entspannung beim “Akropolis 2008”
Von Anastasya Karlovich 

1. Über das Turnier

Das internationale Akropolis 2008 Turnier fand zum 23. Mal in Athen statt und wurde zum zweiten Mal in der aktuellen Form ausgetragen. In den Jahren zuvor gab es Rundenturniere, offene Turniere für Frauen und offene Turniere für Männer, aber in diesem und im letzten Jahr hatte man sich für ein gemeinsames Turnier für Männer und Frauen entschieden. Der attraktive Preisfonds blieb jedoch unverändert. Akropolis 2008 wurde vom Griechischen Schachverband und der Stadtverwaltung von Athen organisiert, Sponsor des Turniers war die Hellenische Postbank. 84 Spieler aus 22 Nationen nahmen an dem Turnier teil, darunter 25 Träger des GM- bzw. WGM-Titels.

Zum zweiten Mal gewann Großmeister Ilia Smirin aus Israel das Turnier. Er teilte den ersten Platz mit dem rumänischen GM Marcea Parligras, der bis kurz vor Schluss die Tabelle angeführt hatte, aber am Ende bei den Wertungspunkten weniger Glück hatte (Elo-Schnitt der Gegner).



Der israelische GM Ilia Smirin, Platz Eins, 7 aus 9

IM Nana Dzagnidze landete auf dem dritten Platz und erzielte mit ihrem Sieg in der letzten Runde gegen Alisa Maric eine GM-Norm. Im Laufe des Turniers schlug sie u. a. GM Alexander Graf und Tomaz Gelashvili.

GM Alexander Graf aus Deutschland, 6,5 Punkte, 4. Platz.

17 Jahre und GM: Ivan Salgado Lopez aus Spanien, 6 Punkte, 7. Platz

GM Dmitry Svetushkin aus Moldawien, der in der letzten Runde eine komplizierte Partie gegen Marcea Parligras nicht gewinnen konnte. Hätte er das geschafft, wären ein paar Plätze an der Spitze vertauscht worden. Am Ende wurde er 9. mit 6 Punkten.

GM Hristos Banikas, 8. Platz und bester Grieche.

GM Tomaz Gelashvili aus Georgien, Sieger des Akropolis 2006-Turniers. Er startete mit 4 aus 4, aber machte in den letzten fünf Runden nur einen halben Punkt. In der dritten Runde kam er 45 Minuten zu spät zur Partie, da er an einer Demonstration zur Unterstützung Georgien teilgenommen hatte. Er gewann diese Partie, aber leider fehlte ihm die Kraft, um die Energie bis zum Ende des Turniers aufrechtzuerhalten.

GM Oleg Romanishin, Ukraine, 5,5 Punkte

IM Elina Danielian während ihrer Partie gegen Tigran Kotanjan. Sie gewann und belegte am Ende Platz Zwei der Frauenwertung und den fünften Platz im Turnier.

IM Natalia Zhukova, Ukraine, 5,5 Punkte, Platz Drei der Frauenwertung.

IM Yelena Dembo, die beste Griechin, 5,5 Punkte.

IM Alisa Maric, Serbien, 5,5 Punkte, Platz Vier der Frauenwertung

IM Salome Melia, Georgien, 5 Punkte, Sechste bei den Frauen

WIM Vera Papadopoulou, Griechenland, 4 Punkte.

WGM Maria Velcheva, Bulgarien, 4,5 Punkte.

WGM Anna Rudolf, Ungarn, 4,5 Punkte.

Der 12-Jährige Daniel Howard Fernandez aus Singapur, der jüngste Teilnehmer des Turniers.

Während der Abschlussfeier: Ilia Smirin, Macea Parligras und Nana Dzagnidze.

Natalia Zhukova, Elina Danielian und, mit georgischer Flagge, Nana Dzagnidze.

Ilia Smirin und Natalia Zhukova während des Banketts.

Der berühmte Organisator IM George Mastrokoukos zwischen leeren Gläsern.

Turnierdirektor Satiris Logothetis und Begleitung.

 

2. Athen und das Schachcafé Acapus

Athen ist nicht nur die Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt Griechenlands. Jeder zweite Grieche lebt dort. Athen ist eine Stadt mit engen Gassen, alten und neuen Gebäuden, die ihren eigenen Geist und ihren eigenen Rhythmus hat (die Stadt pulsiert am Abend und in der Nacht schneller).

Athen

Das Parthenon an der Akropolis

Eingang zur Nationalbibliothek Athens

Das Hotel, in dem das Turnier stattfand.

Hier war der Swimming Pool des Hotels

Marcea Parligras und Dmitriy Svetushkin genießen das Wasser.

Genau wie Anna Burtasova.

Griechische Schachspieler in der Hotelbar

In den letzten Jahren wurde der Besuch des Sport- (Schach-) Cafés Acapus bei den Spielern des Akropolis-Turniers zur Tradition. Die Bar liegt im Pagrativiertel und ist ein freundlicher, einladender Ort, in dem man alle möglichen Brettspiele spielen kann, während im Hintergrund griechische und nicht-griechische Rockmusik läuft. Nach der Abschlussfeier zog es viele Schachspieler dorthin.

Junge griechische Schachspieler beim Blitz...

...und bei der Analyse ihrer Partien.



Athanasious Mastrovaislis bei einer freundschaftlichen Blitzpartie mit Tomaz Gelashvili.



Nicht nur Schach, sondern auch Fußball wurde gespielt.


Aber auch Tischtennis



Dazu noch das eine oder andere Bier wie es Anna Burtasova und Tomaz Gelashvili (der Bier in der richtigen Größe fand) tun.

 

 

 


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