Anand mit besserem Endspurt

18.08.2003 – Drei Tage lang hat Judit Polgar beim "Kampf der Geschlechter" in Mainz Vishy Anand ein spannendes und ausgeglichenes Duell geliefert. Am gestrigen letzten Tag hatte der Inder den besseren Endspurt. Er gewann beide Partien. Keine einzige der acht Partien des Wettkampfes endete remis. Im inoffiziellen WM-Kampf im Chess960 gewann Peter Svidler gegen Peter Leko mit 4,5:3,5. Alexander Grischuk (Foto) siegte im Ordix-Open mit 9,5/11. Zur Turnierseite...Mehr...

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Anand verteidigt Titel
Favorit Grischuk gewinnt Open der Chess Classic Mainz

Mainz (ham) – Die Chess Classic Mainz (CCM) sind bis zum letzten Zug spannend geblieben. Die weltbeste Schachspielerin Judit Polgar ging in spektakulären Partien dreimal in Front, Viswanathan Anand glich dreimal postwendend aus. Dann übernahm der Inder die Regie und zog erstmals im siebten Duell in Front. Auch in der achten Begegnung war Anand Herr des Geschehens und holte mit 5:3 zum vierten Mal in Folge den Titel bei den CCM.

Die Partien zum Nachspielen...


Fotos:Eric van Reem

Bei der Chess960 löste Peter Swidler durch ein 4,5:3,5 Peter Leko als Weltmeister ab. Bei dieser Schachart wird die Startaufstellung der Figuren auf der Grundreihe ausgelost. Nach einem Remis in Runde fünf verschmähte der führende Leko ein weiteres Unentschieden. Bei knapper Bedenkzeit setzte ihn anschließend der Russe unter Druck und glich zum 3:3 aus. Beim Stand von 3,5:3,5 dominierte Swidler die letzte Partie.

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Die Partien des Chess960 sind aufgrund der abweichenden Rochaderegeln mit dem ChessBase-Datenbankformat nicht kompatibel und deshalb in mehrere Stücke aufgeteilt.



Beim größten Schnellschach-Turnier der Welt vermeldete Organisator Hans-Walter Schmitt überglücklich: „Alle Rekorde gebrochen!“ Bei der zehnten Auflage des Ordix Open meldeten sich erstmals 500 Teilnehmer an. Auch die Qualität war beachtlich mit 129 Titelträgern. Jeder Vierte trug damit einen Meister-Titel des Weltverbandes FIDE.




Im Kampf um den Löwenanteil der rund 24.000 Euro Preisgeld setzte sich Favorit Alexander Grischuk durch. Der Weltranglistensechste aus Moskau schlug in der elften Runde Jewgeni Agrest (Schweden) und verbuchte als einziger 9,5 Zähler. Platz zwei ging an Ivan Sokolov. Wie der unter niederländischer Flagge spielende Bosnier kam der Wiesbadener Großmeister Eric Lobron auf 9:2 Punkte. Seit Jahren der größte Erfolge des „Göttlichen“, wie Lobrons Spitznamen lautet. Die Kombinationswertung beider Open ging an Chess960-Sieger Levon Aronjan (Armenien) mit 17,5:4,5 Punkten.

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