Das Fischer Archiv

01.04.2008 – Vor einigen Jahren traf Nigel Short beim Internetschach auf einen Gegner, der so stark war, dass er sich nur einen einzigen Spieler hinter dem Pseudonym seines Gegners vorstellen konnte: Bobby Fischer. Nur wenige glaubten dem Engländer damals, obwohl Short als Wettkampfgegner Kasparovs 1993 sicher ein sehr gutes Gefühl von Spielstärke entwickelt haben musste. Doch Fischer schien 1972 nach dem Gewinn des Weltmeistertitels anscheinend völlig abgetaucht zu sein, und niemand konnte sich vorstellen, dass er noch Schach spielte. Neuere Informationen aus seinem Nachlass scheinen jedoch zu belegen, dass der 11. Weltmeister über die ganze Zeit bis zuletzt sehr viel engeren Kontakt zum Schach behielt als man bisher wusste. Sigrun Kjánidottir berichtet aus Island Mehr...

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Die Fischer-Briefe
Von Sigrun Kjánidottir

Nach Fischers Verschwinden 1972 machten sich einige Journalisten oder Schachfans auf die Suche nach dem 11.Weltmeister, der mehr und mehr zum Mythos wurde. Zum Schach schien der so oft und stereotyp als exzentrischer beschriebene US-Amerikaner überhaupt keinen Kontakt mehr zu haben. Doch schon damals konnte man aus verschiedenen Berichten vermuten, dass dies nicht stimmen konnte.

Gegenüber der Presse hat Fischer im Laufe seiner aktiven Karriere eine besonders große Antipathie entwickelt. Aus diesem Grund musste jeder in seinem persönlichen Umfeld schwören, niemals mit der Presse Kontakt aufzunehmen, um etwa seinen Aufenthaltsort mitzuteilen. Wer gegen dieses Gebot verstieß, ja wer sich nur dem Verdacht aussetzte, dagegen verstoßen zu haben, den strafte Fischer mit Missachtung. Und seinen Aufenthaltsort wechselte er fluchtartig. Die meisten Freunde Fischers hielten sich aber anscheinend an das Gebot ihres Meisters. Nur unter der Hand wurde zugegeben, dass man zu Fischer evtl. Kontakt gehabt habe. Nun, nach Fischers Tod, bröckelt die Mauer des Schweigens nach und nach.

Inzwischen haben z.B. die Polgar-Schwestern eingeräumt, dass sie mit Fischer Kontakt hatte.


Fischer und Susan Polgar

Sofie Polgar spricht über ihre Begegnung mit Fischer (youtube)...

Auch Peter Leko hat zugegeben, dass er sogar zeitweise sehr intensiven Kontakt zum ehemaligen Weltmeister gepflegt hat:

Metz: ... Laut Gerüchten sollen Sie aber schon privat einige Partien mit dem Erfinder des Fischer Random Chess, Bobby Fischer, gespielt haben.
 
Peter Leko:
Um es kurz zu machen: Ich hatte wirklich eine enge Freundschaft mit Bobby in den vergangenen Jahren seines Aufenthaltes in Budapest. Es war eine fantastische Erfahrung für mich, aber ich möchte die Erinnerungen lieber für mich behalten. Fragen Sie bitte Bobby über mich und ob er selbst etwas sagen will. Im Übrigen: Was wäre das für eine Freundschaft, wenn ich hinter seinem Rücken Dinge erzählen würde, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind?  http://www.rochadekuppenheim.de/meko/meko1a/meile.htm



Sogar von Viswanathan Anand wurde inzwischen bekannt, dass er Fischer in Reykjavik getroffen hat und sich von diesem zum Fischer-Schach überreden ließ. Sogar ein Wettkampf zwischen dem ehemaligen und jetzigen Weltmeister war geplant. Hier ist die englische Übersetzung eines Artikels, der in der isländischen Presse erschienen ist:

"Last year Bobby Fischer wanted to play a match against Vishy Anand, the present World Champion in chess, and he was also willing to play against Gary Kasparov. GM Helgi Olafsson was in contact with them and Anand showed interest in playing. Fischer wanted to play 'Fischerrandom', otherwise known as 'Chess 960' which he invented. In Fishcerrandom the pieces are set-up randomly at the beginnig of the game to make it more difficult. According to Helgi Olafsson Fischerrandom is getting increasingly popular, most notably in Germany and Anand has played in a lot of tournaments with this format. According to e-mail messages between Helgi Olafsson and Anand it appears that Fischer had very concrete ideas about this match. He put forward, with Helgi Olafsson, 18 conditions for the proposed match. He wanted the match to take place in India and be financed locally. It would be broadcast on the internet with pay per view.

Helgi Olafsson says that it was impossible for Kasparov to accept the invitation to play since he was already very busy in Russian politics. Anand blamed lack of time since he was already booked for many tournaments. Anand also said that it would be an honour to play against Fischer but that he could not guarantee that all conditions could be met.

Fischer and Anand knew each other and was Fischer displeased with how slow the negotiations were going. Fischer said to Helgi Olafsson: "I must get one more competition".

http://www.mbl.is/mm/frettir/innlent/2008/01/19/vildi_tefla_einvigi_vid_anand_2/


Bei der Durchsicht von Fischers Nachlass scheinen nun Belege dafür aufgetaucht zu sein, dass Fischer zu einigen weiteren Schachfreunden, darunter zahlreiche Topspieler, - allerdings nur sofern sie nicht aus Russland stammten bzw, sich in Konfrontation zu Russland oder der UdSSR befanden - sporadischen, aber dann intensiven Kontakt pflegte. So fanden Fischers Nachlassverwalter auf dessen Notebook noch eine Reihe von abgespeicherte Textdateien sowie Emails, teils in Uralt-Clients, teils in einem alten Outlook-Archiv, das zwar defekt war, aber mit Hilfe eines Reparaturprogramms noch Zugriff auf verschiedene Postausgangs-Ordner erlaubte. Diese Briefe scheinen Fischers engen Kontakt mit einigen Spielern zu belegen. Wir werden in der näheren Zukunft sicher noch mehr davon hören.

Außerdem fand man eine Vielzahl von abgespeicherten Schachpartien in einer Datei namens MyInternetGames. Da der Name eines der beiden Spieler stets derselbe war, spricht vieles dafür, dass Fischer selbst sie gespielt hat.

Sein Lieblingsgegner war offenbar der Spieler "Raffael", gegen den er aber nur ungewertete Partien mit einer Bedenkzeit von 4+1 spielte. Von allen Gegnern machte Raffael Fischer auch die meisten Schwierigkeiten und holte etwas über 39%. Sogar einige Bullettpartien wurden unter dem besagten Namen, den die isländischen Schachfreunde aber erst veröffentlichen wollen, wenn die Identität zweifelsfrei feststeht - gespielt und gespeichert: Obwohl er z.B. hier gegen Star Wars mit fast 80% sehr erfolgreich war, hat Fischer, wenn er es denn war, nur ein paar hundert Partien mit Bullet-Bedenkzeit gespielt.

Nach Lage der Briefe und Emails, die man in Fischers Nachlass fand, schien es dem früheren Weltmeister sehr daran gelegen, Spieler in Turnieren und Wettkämpfen gegen sowjetische bzw. russische Gegner aktiv zu unterstützen. Neben aufmunternden Worten, schickte er wohl auch ganz konkrete Eröffnungsideen und Zugvorschläge. Es scheint, als hätte Fischer bis zuletzt intensiv die Turnierszene beobachtet und sei auf der Höhe der Theorie gewesen. Ob die Empfänger seiner Briefe von Fischers Vorschlägen profitieren konnten muss noch untersucht werden.

Die isländischen Schachfreunde haben nun einige der Fischer-Briefe der Öffentlichkeit übergeben. Sie sollen neben anderen Hinterlassenschaften des Ex-Weltmeisters Im Fischermuseum in Reykjavik ausgestellt werden.

Bei seinem Besuch in Reykjavik wurde Boris Spassky gefragt, was er von den Funden auf Fischers Rechner halte:

"Das wundert mich nicht. Fischer war ein absoluter Schachfanatiker. Schach war für ihn einfach alles. Ich war immer davon überzeugt, dass sich hinter seinem angeblichen Verschinden etwas anderes verbarg. Bei manchen Partien und sensationellen Neuerungen habe ich mich manchmal gefragt, ob Fischer nicht irgendwie dahinter steckt. Wir haben übrigens - das kann ich nun ja nun zugeben - über Email noch eine Fernpartie angefangen, als er in Japan im Gefängnis war."


Anhang 1: Bisher frei gegebene Briefe und Mails

Fischer Emails

   Date: 29 Sept 1978 02:12:07 -0700
   From: Robert J Fischer <61713.1244@compuserve.com>
   To: [Deleted]
   Subject: Your match against Karpov
   Manila, 9/28/1978
 
Dear Viktor,
 
I was glad to see that you followed my advice and played the King’s

Indian Attack. 10 P-KB3 against his stupid Tartakower was nice, wasn’t

it, even if you lost that game. But playing 10 P-KB3 in the Open Ruy

Lopez was going too far. The 17th game was a cheapo. The Russians use

all kinds of tricks. Forget the 27th game, shit happens. I think that

the psychologist made you nervous. You have to fight back on that

front as well. Complain about everything, about the color of his

shoes, the flavor of his yogurt, everything.

You asked me for advice, I can only say just play the Open Ruy again.

He will be nervous and think that you have prepared something for him.

With white you should continue to play 1 P-QB4 and then try 3 P-K4.

Against Queen’s Gambit play the Exchange. The idea of playing the Pirc

which comes from your second Keene I think is very bad. Whatever you

do, don’t play that. It doesn’t fit your style and Karpov knows it

very well. I repeat: DO NOT play the Pirc.
 
Robert
 
PS: If you tell anybody about our correspondence I will personally 
KILL you. My greetings to Petra.

   Date: 15 Jan 1980 22:34:32 -0700
   From: Robert J Fischer <61713.1244@compuserve.com>
   To: [Deleted]
   Subject: European Team Championship
   Manila, 1/15/1980
 
Hi Tony,
 
Thank you for your letter. I am feeling great here. I have just

finished my new book, “60 More Memorable Games” and gave it to my

publisher here in the Philippines. I hope he doesn’t lose it, he is

very disorganized. It is my only copy.
 
I wish you all the best for the European Team Championship in Sweden.

If you have to play Karpov, which is quite likely, I have a cool idea.

Just play 1… P-QR3. The idea is …P-QN4, …B-N2, …P-K3 and then …P-B4. I

tried it, later it becomes a Sicilian, nothing special. But Karpov

will be furious and will not be able to play straight. Wanna bet? He

will probably try to stop you from playing in any of his tournaments.

But what the hell, its worth it just to see his face, isn’t it?
 
Robert

   Date: 06 Oct 1984 23:04:16 -0700
   From: Robert J Fischer <61713.1244@compuserve.com>
   To: [Deleted]
   Subject: Your match against the little Russian
Manila, 10/6/1984
 
Garry,
 
You play like a child. In your third game how could you play N-QR4??

What a terrible move. In the sixth game you exchanged queens. Why? You

cannot play without the queens, you lose the rook ending. My sister

would have held it blindfold. 61 K-Q1 was a terrible move. In the next

game you play the Tarrasch (the Trash). You should play King’s Indian

and not this kind of bullshit. In the ninth game hadn’t you seen my

game against Saidy? The same ending with reversed colors.
 
0-4 after nine games, oh god. But okay, it is not lost yet. My advice

for the rest of the match is play for a draw in every game. Don’t risk

anything, just hang on, tire him out. He is much older than you. Be

ready to grab a game when he blunders. Remember you can lose one more

game.
 
Copy his openings. That’s what Bronstein did against Botvinnik. It

will drive him nuts. Play many different openings, like I did against

Boris. Try Queen’s Indian with P-QR3. With black if you must play

Queen’s Gambit try the Cambridge Springs Variation. It is not as bad

as people think.


I am helping you against the little Russian because you are from

Azerbaijan and not a Russian. Lucky for you. I hope you never think of

moving to Moscow!
 
Robert
 
PS: Always remember that you must not tell anybody about our 
correspondence. NOBODY. You will earn my eternal hatred if you do so.
 

   Date: 31 Aug 1985 04:32:23 -0700
   From: Robert J Fischer <61713.1244@compuserve.com>
   To: [Deleted]
   Subject: Nimzo Indian
 
Manila 8/30/1985
Hello Garry,
 
Many thanks for your letter. I can understand your complaints about

the match conditions, very well in fact. But why did you accept them?

I would never have done it. Just stay away and let them see what they

can do.
 
You asked me about a weapon against his Nimzo Indian. Okay, simply

play 4 N-B3 and after 4… P-B4 you go 5 P-KN3. I’ll bet you he won’t be

able to resist and will try to refute the line with 5… N-K5. After

that you can play e.g. 6 Q-Q3 Q-R4 7 QxN BxN+ 8 B-Q2 BxB+ 9 NxB Q-N3

and now maybe 10 PxP is an idea: 10… QxNP 11 R-QN1 Q-B6 12 Q-Q3 QxQ 13

PxQ N-R3 14 P-Q4 R-QN1 15 B-N2 K-K2 16 K-K2 and Black is in trouble.
One more thing: if he castles on move four then you play 5 B-N5!
Yours sincerely,
   Robert

   Date: 02 Oct 1985 06:41:46 -0700
   From: Robert J Fischer <61713.1244@compuserve.com>
   To: [Deleted]
   Subject: Nimzo Indian
 
Manila, 10/1/1985
 
Hi Garry,
 
So, things are not going so bad against the little Russian. The

weather here is great. Yesterday I sat in the park with my pocket

chess and analyzed the Taimanov a little and I had this idea. After

1.e4 c5 2.Nf3 e6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nc6 5.Nb5 d6 6.c4 Nf6 7.N1c3 a6

8.Na3 can’t we simply sac a pawn for the initiative? Okay, after 8…d5

9.exd5 exd5 10.cxd5 Nb4 11.Bc4 we play 11…Bg4. Now if 12.Be2 Bxe2

13.Qxe2+ Qe7 14.Be3 Nbxd5 15.Nc2 Nxe3 16.Nxe3 Qe6 17.0–0 Bc5 18.Rfe1

0–0 it is a draw. Not bad for Black? But if he plays 11.Be2 so

11...Bc5 12.0-0 0-0 and now 13.Bg5 is best, with advantage. Worse is

13.Bf3 because of 13...Bf5 14.Bg5 Re8! 15.Qd2 b5! and the knights are

out of play.
 
I warn you, NEVER tell anyone you got this idea from me. You can tell

people that Adorjan found it during a tram ride or something like

that.
 
Hey, hang on, I see now that it doesn’t work because of: 12.Be3 Bxe3

13.Qa4+ Nd7 14.Qxb4 Bc5 15.Qe4+ Kf8 16.0–0 b5 17.Nc2 and White simply

has an extra pawn. Shit. Anyway, I don’t think Karpov will find it

over the board.

 
Yours, Bobby
 
PS: DO NOT show our correspondence to ANYBODY. I hope you are happy

with my short algebraic, which is a pain, but if you have trouble with

the descriptive I will have to adapt.
 

-----Original Message-----
From: RJF-chess [mailto:rjf@jca-chess.com]
Sent: Monday, 4 October 2004 02:59
To: [Deleted]
Subject: Tricks in the Marshall

Tokyo, October 2004

My dear Peter,

I am following your little match on the Internet. His game does not impress me. I think you are close to victory. You can do it! As I said, you must keep switching openings. That is poison for Russians. 1.d4 in the fifth game was exactly right. I a glad you were able to remember the variation we analyzed on your balcony in Szeged.

Yesterday I was sitting in the bathtub and thinking about the Marshall Gambit and had an idea. After 1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0–0 Be7 6.Re1 b5 7.Bb3 0–0 8.c3 d5 9.exd5 Nxd5 10.Nxe5 Nxe5 11.Rxe5 c6 12.d4 Bd6 13.Re1 Qh4 14.g3 Qh3 15.Re4 g5 I can see that Fritz is very slow to understand the variation with 16.Qf1!?. Take a look. If 16...Qh5 17.Nd2 Bf5 18.f3 Nf6 19.Re1 Rae8 20.Rxe8 Rxe8 21.a4!? and now 21...Qg6! White might come up with 22.axb5. Then 22...Bd3 is a draw after 23.Qd1 Be2 24.Qe1 Bd3 25.Qd1. But he might not be able to resist 23.Qf2? which is bad: 23...Re2 24.Qxe2 [24.bxa6 Rxf2 25.Kxf2 Qh5 26.Kg1 Bxg3! 27.hxg3 Qh3 28.a7 Qxg3+ 29.Kh1 g4! 30.a8Q+ Kg7 31.Qb7 Qe1+ 32.Kg2 gxf3+ 33.Nxf3 Qf1+ 34.Kg3 Nh5+ 35.Kh4 Qh1+ 36.Kg4 Qg2+ 37.Kxh5 Qh3+ 38.Nh4 Be2+ 39.Kg5 Qg4#] 24...Bxe2 25.bxa6 Qd3!! 26.Kf2 [26.a7 Qe3+ 27.Kg2 Bxf3+! 28.Nxf3 Qe2+ 29.Kg1 Ng4 30.a8Q+ Kg7 31.Qxc6 (31.Bxg5 Qf2+ 32.Kh1 Qxf3+ 33.Kg1 Qf2+ 34.Kh1 Qxh2#) 31...Qf2+ 32.Kh1 Qf1+ 33.Ng1 Nf2#] 26...Bxf3! 27.Nxf3 Ne4+ 28.Ke1 Nxc3! etc. and it is curtains.

Naturally the Ruskie will not play it, but I wanted you to know about this variation, just in case.

Yours, Bobby

PS: All the best and bring back some cigars for me. Greetings to Sofie.


-----Original Message-----
From: Robert J Fischer [mailto: [deleted]@emax.is]
Sent: Sunday, 09 December 2008 04:08
To: [Deleted]
Subject: Knight sac in the Moscow

Reykjavik, December 2007

Dear Veselin,

I wish you all the best for the tournament in Wijk. You asked me for new ideas. Okay, here is one I had with regard to the Moscow Variation. After 1.d4 d5 2.c4 c6 3.Nf3 Nf6 4.Nc3 e6 5.Bg5 h6 6.Bh4 dxc4 7.e4 g5 8.Bg3 b5 9.Be2 Bb7 10.0–0 Nbd7 11.Ne5 Bg7 why can’t you simply sac the knight on f7? 12.Nxf7 Kxf7 and then continue with 13.e5 Nd5 14.Ne4? What can Black do? After e.g. 14… Ke7 you play 15.Nd6 and now e.g. Qb6 16.Bg4 Raf8 17.Qc2. That is the point. The queen comes to g6. If now 17… Qxd4 then 18.Qg6 Qxg4 19.Qxg7+ Kd8 20.Nxb7+ Kc8 and now 21.a4 is very strong. If then 21… b4 you simply play 22.Rac1 c3 23.bxc3 b3 24.c4 Rfg8 25.Nd6+ Kc7 26.Qf7 Rf8 and now 27.h3. That really should win. 27.cxd5 is not good I think, because of 27…Rxf7. And after 28.Rxc6+ Kb8 29.Nxf7 you can play. 29...Qe2 and after 30.Nxh8 there is the awful 30…Qxf1+ 31.Kxf1 b2. Well, check it all with the Cheperinof guy. Say he came up with it if it works. DO NOT say you got it from me!

Best regards
Robert


Anhang 2: Videos über Fischer


Topspieler und Fischer:

Kortschnoj über Fischer...

Karpov über Fischer:

Kasparov zeigt eine Fischer-Partie...

Dokumentation Fischer -Spassky (auf youtube)

Teil 1... , Teil 2... , Teil 3..., Teil 4...

Fischer- Biographie:

Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5

 

 

 

 


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