Das Leo Meise-Gedenkturnier

16.11.2015 – Leo Meise war Schachspieler im Hamburger Schachklub und gab dort Kindern und Jugendlichen Schachunterricht. In der Silvesternacht 2009 starb Leo Meise unter tragischen Umständen. In Erinnerung an ihren beliebten Trainer organisieren seine früheren Schüler alljährlich ein internationale Jugend-Gedenkturnier, auch in diesem Jahr. Mehr...

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Eine schöne Tradition – Das 7. Leo-Meise-Gedenkturnier

Von Julian Grötzbach
 

Leo Meise



Dieses Jahr wurde die schöne Tradition des Leo-Meise-Gedenkturnieres, welches unserem viel zu früh verstorbenen Trainer Leo Meise gewidmet ist, ein weiteres Mal fortgesetzt.
Zu diesem Turnier werden U12 und U14 Mannschaften eingeladen, um mit uns gemeinsam den Geburtstag unseres alten Freundes über ein verlängertes (16.10 – 19.10) Wochenende zu feiern.

Das Konzept dieses Turnieres ist, dass mit nur einer Runde pro Tag eine ausgewogene Mischung von Wettkampf, Training oder Analyse und Gemeinschaftserlebnis für ein großes Freizeitprogramm geboten werden kann, wie sie Leo Meise immer als junger Trainer immer gewollt hat. Die Organisatoren des Turniers 2015 haben es 2009 als seine Schüler noch selbst in der U12 oder U14 mitgespielt.

Dieses Jahr fanden in der U12 jeweils eine Mannschaft aus Dänemark, Uelzen/Peine und Leipzig und in der U14 aus Berlin, Niedersachsen und Dänemark zu uns nach Hamburg.

Stärkung am Abend des Anreisetages

Da uns freundlicherweise die Jugendherberge den geräumigen Essenssaal am Anreiseabend zur Verfügung stellte, konnten sich dort unsere Gäste bei Blitz bzw. Tandemmatches und mit einem von uns selbst aufgebauten Buffet auf die nächsten Tage einstellen.

Begrüßung der Gäste durch den ersten Vorsitzenden Christian Zickelbein

Mit einem nächtlichen Einsatz war es uns möglich, eine semi-professionelle Liveübertragung einzurichten, die mit manueller Unterstützung unseres Teams sehr gut lief. So konnte die Online-Gemeinde den schachlichen Teil des Turnieres sehr gut mitverfolgen. Im Jugendraum richteten wir eine Liveübertragung ein, sodass die Trainer gemeinsam mit uns über die Schachpartien ihrer Schützlinge philosophieren konnten. Nach der Beendigung des schachlichen Teils des Tages ging es dann zur Hafenrundfahrt auf einer eigenen Barkasse.



Bei wunderschönem Wetter genossen wir …

Hamburg bei wunderschönem Wetter (Leo-Meise-Gedenkturnier 2014)

… leider nicht die Hafenrundfahrt, denn dieses Jahr zeigte sich das Hamburger Wetter leider von seiner wirklichen Seite.

Hamburg bei – sagen wir mal – durchwachsenem Wetter (Leo-Meise-Turnier 2015)

Genossen haben wir die Hafenrundfahrt natürlich trotzdem und so hatten alle viel Spaß.

Die fröhliche Mannschaft von Uelzen-Peine

Anfangs ging die Schifffahrt durch die weltbekannte und 2015 zum Weltkulturerbe ernannte Hamburger Speicherstadt.

Die Hamburger Speicherstadt

Dann weiter an (potentiellen) Millionengräbern vorbei.

Vielleicht wird sie ja nächstes Jahr fertig

Olympia 2024 in Hamburg?! – Hier gibt es wenigstens eine feste Deadline

Und schließlich ging’s noch an den großen Containerschiffen vorbei, die Klein und Groß (und insbesondere den Autor dieses Berichtes) immer wieder aufs Neue beeindrucken.

Großes Containerschiff am Containerterminal

Bis es nach dieser eindrucksvollen Rundfahrt wieder zurück an Land ging.

Unsere „eigene“ Barkasse

Dank tatkräftiger Unterstützung aus Niedersachsen konnte die Liveübertragung von semi-professionell zu hoch-professionell upgegraded werden, sodass die Übertragung reibungslos lief.

SC Weisse Dame Berlin – Niedersachsen in der U12 (2.Runde)

Niedersachsen – Dänemark auch in der U12 (1. Runde)

Im Vordergrund: das extrem starke Team aus Dänemark (U12)

Ein engelhaftes Bild (Robert Engel (HSK) U14) – jeder Bericht muss dieses Wortspiel einfach enthalten

Am Nachmittag ging es dann in die Barclaycard-Arena (02-World, Colorline-Arena … sie hatte viele Namen in der Vergangenheit), um die HSV-Handball Mannschaft in der Bundesliga anzufeuern. Um unseren Gästen einen Sieg präsentieren zu können sorgten wir dafür, dass uns mit TuS N Lübbecke ein Gegner gegenüberstand, der bisher alle neun Spiele in dieser Saison verloren hatte.

Nach einem harten Kampf gewannen unsere Hamburger 34:29



In der Halbzeitpause berieten die Uelzener, welche Tipps sie der HSV-Mannschaft geben konnten, die bis dahin noch nicht überzeugt hat.

Nachdem wir die HSV-Mannschaft durch unsere Unterstützung zum Sieg – zur Freude unserer dänischen Gäste dank der 13 Tore von Hans Lindberg - gebracht hatten, ging es weiter zum Grillabend in unserem Vereinshaus. Nach diesem anstrengenden Kampftag ging es abends dann schnell ins Bett, um bei den Finalpaarungen am nächsten Tag fit zu sein. Um unseren Gästen die Möglichkeit zu bieten auszuschlafen hatten wir die dritte Runde in den Konferenzraum der Jugendherberge verlegt.

Flip Boe Olsen – Ein Riesentalent aus Dänemark

In den geräumigen Räumlichkeiten der Jugendherberge kam es dann zu einem packenden Finale in der U12 und in der U14.

In der U12 gewann die vielleicht stärkste Mannschaft des Turniers, die dänische U12, auch ihr letztes Match überzeugend mit 4:0 gegen Hendrik Möllers SC Weisse Dame Berlin. Im Spiel um Platz 3 setzte sich Niedersachsen nach langem Kampf gegen das HSK Team mit 3:1 durch.

Mit dem Siegerpokal in der Tasche konnten die Dänen zufrieden die Heimreise antreten.

Die Berliner spielten ein sehr starkes Turnier und so belegten sie verdient den 2.Platz.

Die junge Berliner Mannschaft mit ihrem Hamburger Trainer

In der U14 fingen die Gastgeber die führenden Dänen, denen im Finale ein Unentschieden gereicht hätte, trotz eines 0:1-Rückstands nach der Niederlage von Lennart Meyling noch ab. Henning Holinka und Robert Engel gewannen an den Spitzenbrettern, Tom Wolfram am 4. Brett holte das entscheidende Remis zum Mannschafts- und Turniersieg. Im Kampf um Platz 3 setzt sich die Spielgemeinschaft aus Uelzen und Peine gegen die junge Leipziger Mannschaft von der BSG Grünweiß mit 3:1 durch.

Die Hamburger Punkte-Sammler

Dank der großzügigen Unterstützung von Chessbase konnten wir vielen Teilnehmern eine Chessbase-DVD als Preis und Andenken überreichen.

Die Niedersachsener Mannschaft freut sich über ihre Preise

Abschließend möchten wir uns noch einmal bei unseren Gästen, unserem großen Helferteam, Chessbase, unserem Sponsor P.U.N.K.T. PR und bei all den anderen Unterstützern bedanken, ohne die dieses tolle Event so nicht hätte stattfinden können.

Wir alle freuen uns auf ein Wiedersehen 2016!

 


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hinni hinni 17.11.2015 08:36
Dem ersten Bild dieses Artikels täte eine Bildunterschrift gut: Handelt es sich da um den (direkt über dem Bild namentlich aufgeführten) Autor Julian Grötzbach oder um den zu würdigenden Leo Meise?
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