Der Meister trägt Prada

13.11.2007 – Bei der "Chess Campions League" in Vitoria hat Ruslan Ponomariov weiter die Führung inne. Veselin Topalov ist nach seinem Sieg über Liviu Nisipeanu nun aber bis auf einen halben Punkt an den Spitzenreiter herangerückt. Einige der Spieler haben sich von dem Wohlfahrtscharakter der Veranstaltung anstecken lassen und wollen ihr Preisgeld ebenfalls für ein Krankenhaus im Kongo spenden. Die meisten Einkünfte, die dem Projekt zugutekommen sollen, werden allerdings durch die Rahmenveranstaltungen erwirtschaftet. So wurde u.a. eine Modenshow gezeigt. Schachspieler, die in Modefragen bisher vielleicht etwas desorientiert waren, finden unter den gezeigten Modellen eine Fülle von einzigartigen Kombinationen. So wird ihre nächste Turnierteilnahme zum unvergesslichen Auftritt.Turnierseite...Mehr...

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Ponomariov vor Topalov
Von Lydia Rodriguez
Bilder: David Lllada, Nadja Wosin



Ein Gemälde?


Nein, Autos fahren durch das Bild


Spätherbst in Nordspanien


Die Altstadt von Vitoria




Schach ist derzeit das beherrschende Thema


Auch in den Cafés wird nachgedacht


Die Spielhalle

Durch einen Sieg über Liviu-Dieter Nisipeanu hat sich Veselin Topalov bis auf einen halben Punkt an den führenden Ruslan Ponomariov heran gearbeitet.

Ponomariov und Karpov hatten sich remis getrennt. Die taktisch geprägte Partie zwischen Topalov und Nisipeanu löste beim Publikum große Begeisterung aus. Im gegenseitigen Königsangriff blieb Topalov, der in Salamanca seinen Wohnsitz hat, Sieger. Die anderen beiden Partien verliefen ruhiger.

Ponomariov erlangte gegen Karpov zwar Initiative, die aber zum Gewinn nicht reichte. Rustam Kasimdzhanov musste in seiner Partie gegen Judit Polgar mit den schwarzen Steinen einige bange Situationen überstehen, bevor er ebenfalls das Unentschieden erreichte.



Am Vortage hatte die Ungarin Anatoly Karpov besiegt. Allerdings lagen die Vorteile in der Partie auf Seiten des früheren Weltmeisters, der auf Gewinn stand.

Nach einigen groben Fehlern wendete sich jedoch das Blatt. In der sechsten Runde hatte die beste Frau der Welt jedoch eine Niederlage gegen Ruslan Ponomariov einstecken müssen.


Vitorio: Partien...
 


Als Gastgeschenk gab es für die Spieler Fußball-Trikots


Die 10 ist üblicherweise die Nummer des Mittelfeldstrategen

Einige Spieler haben sich inzwischen vom Wohltätigkeitsgedanken des Turniers anstecken lassen und in einer Erklärung verkündet, dass sie allesamt ihre Preisgelder ebenfalls dem Krankenhaus im Kongo zukommen lassen wollen, für das sämtliche Einkünfte aus dem Rahmenprogramm des Turniers gestiftet werden. In dieser Runde besiegte außerdem Liviu-Dieter Nisipeanu Rustam Kasimdzhanov, der hier nicht in guter Form ist.

Wer außerdem etwas unter dem Motto "Wir spielen für eine bessere Welt" spenden möchte, kann dies auf folgendem Konto bewerkstelligen: Caja Vital, c/c: 2097018345000838900

Eine der Veranstaltungen, die für diesen Zweck durchgeführt werden, ist eine Modenshow. Manche der gezeigten Kreationen stellten tatsächlich sogar eine Verbindung zum Schach her:


Großer Andrang




Der Catwalk


Zum Auftakt Schach


als elegantes Top


Oder im Mantel verarbeitet: Wie viele Schachplanen mussten wohl dafür sterben?


Die Stola machts


Spanische Eröffnung


Blickfang für die Damen unter den Zuschauern


Vorschlag für das nächste Open?

Das Katzenfell stilvoll geschultert. Kann mit Leichtigkeit auch selber genäht werden. Sagen Sie einfach, ihr Kater sei weggelaufen.


Gewagt: Dieses Modell bietet viel Beinfreiheit, ist aber nichts für kühle Tage. Wichtig: Der Kopf bleibt gut temperiert


Auch dieses Kleid ist für Moskauer Winterturniere eher nicht geeignet


Hier die Wintermodelle


Die Mütze als Schneeflocke


Wer so kommt, dem ist Aufmerksamkeit am Brett gewiss


Diese Bluse verbessert die Performance im gemischten Open


Und hier ein Hauch aus Leder für die dominante Dame


Hier stand doch offensichtlich der Bauer Pate




"Na?"


Borsalino!




Auch der Conferencier ist begeistert




Applaus, Applaus

 

 

 

 

 

 

 


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