Erklärung von Dr. Robert Hübner

13.11.2007 – Als Reaktion auf die gestern bei chessbase.de erschienene Gegendarstellung des OSC Baden-Baden zu einem Interview von Dr. Robert Hübner bittet Robert Hübner um Veröffentlichung folgender Erklärung. Erklärung...

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Ich war der Meinung, dem OSC Baden-Baden sei am besten gedient, wenn die unerquicklichen Ereignisse, die mit meinem Ausschluß aus dem Verein verknüpft waren, möglichst kurz behandelt würden. Herr Dr. Bruns wünscht jedoch offensichtlich, daß sie ins helle Tageslicht gerückt werden. Ich willfahre seinem Wunsch.

Durch einen Arbeitsvertrag mit der Firma Grenkeleasing wurde ich verpflichtet, Mitglied des Vereins OSC Baden-Baden (vormals SC Baden-Oos) zu werden und schachliche Tätigkeiten verschiedener Art zu übernehmen. Die Einzelheiten wurden mit Herrn Grenke besprochen. Die Hauptmasse meiner im Vertrag vorgesehenen Arbeit bestand in Übersetzungsarbeiten für die Firma Grenkeleasing.

Am 28. April 2007 hielt ich im Rahmen meiner schachlichen Verpflichtungen einen etwa vierstündigen Vortrag in Baden-Baden. Bald darauf wurde – wie im Interview vom 7.11. beschrieben für mich völlig überraschend -  der Arbeitsvertrag mit allen seinen Teilen ohne jede Begründung gekündigt. Da die Kündigung nicht von Herrn Grenke unterschrieben war, wandte ich mich mit der Frage an ihn, ob er hinter dieser Entscheidung stehe; er bestätigte brieflich, daß er sie stütze und befürworte. Nachdem vor Gericht die Zulässigkeit seines Vorgehens festgestellt worden war, endete meine Mitgliedschaft beim OSC Baden-Baden am 31. Juli 2007.

Mit dem Vorstand des OSC Baden-Baden hatte ich nach der Veröffentlichung meines Interviews vom 7.11.2007 zum ersten Mal in über sechseinhalb Jahren offiziellen Kontakt. Nirgendwo habe ich behauptet, er habe mich ausgeschlossen. Daß er jedoch von dem Ausschluß wußte, geht daraus hervor, daß ich stillschweigend aus allen Mannschaftsaufstellungen entfernt wurde.

Herr Dr. Bruns schlägt Haken, die den kräftigsten Hasen zieren könnten, aber er kann der Wahrheit nicht entkommen.

Die einseitige Entfernung eines Spielers aus einem Verein ohne seine Anhörung bedeutet Ausschluß. Es gibt nun zwei Möglichkeiten:

1.      Der Vorstand trägt die Mitverantwortung an dem Verfahren; er hat mich ausgeschlossen.

2.      Der Vorstand hat nichts damit zu tun; dann bin ich nicht Mitglied des Vereins.

Entweder ist also die Behauptung unzutreffend, der Verein habe mich nicht ausgeschlossen, oder die Behauptung, ich sei Mitglied des Vereins.

Es ist Herrn Dr. Bruns um Hetze gegen mich zu tun. Im Gespräch habe ich ihm alles gründlich erläutert und mitgeteilt, daß ich gegen eine Erklärung, der Vorstand des Vereins stehe außerhalb der gesamten Angelegenheit, nichts einzuwenden habe.  Ich habe ihm außerdem schriftlich mitgeteilt, daß ich mich nicht als Mitglied des OSC Baden-Baden betrachte.

Ich untersage hiermit Herrn Dr. Bruns und allen Vorstandsmitgliedern des OSC Baden-Baden, mich als Mitglied des OSC Baden-Baden zu bezeichnen und so mit meinem Namen für seinen Verein zu werben. Ich verlange, daß er an dieser Stelle innerhalb einer Woche die Behauptung widerruft, ich hätte Unzutreffendes gesagt.

 

Robert Hübner                                                                                 Köln, 13. November 2007

 


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