Europa-Pokal der Vereine: Rückblick in Bildern

31.10.2008 – Der Europa-Pokal für Vereinsmannschaften fand in Kalithea statt. Mit Ausnahme zweier Topspieler, die anderweitig beschäftigt waren, traf sich dort fast die ganze Weltelite im Männer- und Frauenschach. Als Sportereignis ist die "Champions League" im Schach Medien und Zuschauern allerdings nur schwer vermittelbar. Da Spieler im internationalen Vereinsschach in mehreren Ligen gleichzeitig spielen dürfen, weiß man nicht, in welcher Aufstellung die Vereine beim Pokal antreten werden oder können. So fehlte der OSG Baden-Baden, dessen Sponsor großen Ehrgeiz im Hinblick auf den Europapokal hat, von den Topstars außer Anand auch noch Magnus Carlsen und Alexej Shirov, die beide für andere Vereine tätig waren. Trotzdem wäre der deutsche Meister fast zum Erfolg gekommen und verpasste den Pokalsieg nur hauchdünn. Anastasiya Karlovich und Ozgur Akman blicken auf den Ausklang des Turniers zurück und fanden dabei anscheinend auch den nächsten James Bond.Endstand, Partien...Rückblick...

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Europäische Vereinsmeisterschaft: Abschlussfeier und Ferien in Kallithea
Text: Anastasiya Karlovich
Fotos: Anastasiya Karlovich und Ozgur Akman

 

Der entscheidende Wettkampf zwischen Spartak Vidnoe, die am Ende Zweite wurden, und dem späteren Sieger Monte Carlo endete 2:2 Unentschieden.

Nadezhda Kosintseva vom Team Monte-Carlo nutzt ihren freien Tag, um Filmaufnahmen zu machen.

Ex-Weltmeister Ruslan Ponomariov vom Team Linex Magic plaudert freundlich mit seinen Landsleuten und ehemaligen Mannschaftskollegen von Kievchess.

Magnus Carlsen, der für Mika Yerevan an Brett Eins spielte, kam auf 50 Prozent.

Freude beim Team Monte Carlo nach dem Ende des Kampfs gegen T-com Podgorica, der Monte Carlo das zweite Mal in Folge die Goldmedaille sicherte.

WGM Almira Skripchenko aus Frankreich mit ihrer kleinen Tochter.

Anna Ushenina und Vasily Ivanchuk, beide Ukraine, unterhalten sich nach der Partie.

Die Abschlussfeier verlief in freundlicher Atmosphäre und den Siegern wurde stürmisch applaudiert.

Vugar Gashimov und Alexander Moiseenko vom Team Ashdod sowie Vladimir Baklan und Alexander Beliavsky vom Team Kievchess während der Abschlussfeier.

Sergey Karjakin und Dmitry Jakovenko – beide spielten für Kievchess

ECU-Präsident Boris Kutin spricht auf der Abschlussfeier, während Natalia Zhukova vom Team Finek St. Petersburg auf dem Fernsehschirm zu sehen ist.

Die besten Spielerinnen am Spitzenbrett: Anna Muzychuk (T-com Podgorica), Humpy Koneru (Monte Carlo) und Anna Ushenina (Economist SOSEU Saratov).

Sieger bei den Frauen: Die Mannschaft aus Monte Carlo.

Die besten Ergebnisse am Spitzenbrett der Männer erzielten Tigran Gharamian (1. Preis) von CRE Charleroi, GM Shah Mamedyarov(3. Preis) vom Team Alkaloid und Sergei Movsesian (2. Preis) vom Team Bosna Sarajevo.

Der stellvertretende FIDE-Präsident Georgios Makropoulos überreicht Etienne Bacrot vom Team OSG Baden-Baden den Preis für das beste Ergebnis am zweiten Brett.

Die besten Ergebnisse am dritten Brett erzielten Ernesto Inarkiev (1. Preis) vom Team Alkaloid, Alexander Areshchenko (3. Preis) vom Team Kievchess und Erik Blomqvist (2. Preis) vom Team SK Rockaden Stockholm.

Alexander Grischuk vom Team Ural Sverdlovskaya ist stolz auf das Ergebnis seiner Mannschaft. „We are the champions!”.

Die Sieger bei den Herren: Ural Sverdlovskaya.

OSG Baden-Baden, deutscher Mannschaftsmeister 2008, landete bei der Europäischen Vereinsmeisterschaft auf dem zweiten Platz.

Das ukrainische Team Kievchess belegte nach einem schweren Kampf gegen TPS Saransk den dritten Platz.

Vladimir Baklan, Kapitän der Mannschaft von Kievchess, ist zufrieden.

Die Ägäis - ganz in der Nähe des Hotels

Die Israelis Vitaly Golod und Alexander Huzman trauen sich ins Wasser…

…genau wie Alexei Shirov vom Team Ural Sverdlovskaya. Wird er der nächste James Bond?


Kaum ein Unterschied, oder?


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