Fazit und alle Partien der Jugend-Europameisterschaft

02.10.2007 – Bernd Vökler hat ein Fazit der Jugendeuropameisterschaften gezogen. Während einige Spieler durch gute Leistungen zu überzeugen wussten, blieben andere der 21-köpfigen deutschen Delegation, die mit vier Trainern unterstützt wurde, hinter den Erwartungen zurück. Sehr erfolgreich war der russische Verband, der mit über 90 Spielern und ebenso vielen Trainern an den Start ging, ebenso der polnische Verband mit 40 Jugendlichen und 21 Trainern. Inzwischen hat die Organisation auch die Partien der letzten Runde komplett erfasst und ins Netz gestellt, so dass nun alle Partien vorliegen. Reinhold Goldau hat sie in einer Datenbank erfasst.Alle Partien der JEM (cbv)...Fazit...

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Fazit der Jugendeuropameisterschaft
von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler

Meinem durchwachsenen Bericht nach Runde 7 füge ich den Abschlussbericht an.

Bester Deutscher auf Platz 10 wurde Niclas Huschenbeth in der U16. Damit stabilisierte er seinen Aufwärtstrend, welcher in der Bundesliga beim Vizemeister Hamburg begonnen hatte. Seiner Weißbilanz (4aus 4) stehen 2 aus 5 mit Schwarz gegenüber. Positiv auch das Abschneiden von Nicole Manusina in der U10 w und Rasmus Svane U10. Beide überzeugten mit konzentriertem und engagierten Herangehen und großer Spielfreude.

Im normalen Bereich bewegen sich auch die Bundesligaspieler Benjamin Tereick (Mühlheim) und Atila Figura (Kreuzberg) sowie Johanna Bluebaum (Lemgo).
Einigen als Favoriten gestarteten Deutschen gelang der große Wurf nicht. Über die Ursachen versuchten sich meine Kollegen Davit Lobzhaidze, Yaroslav Srokowski, Michael Prusikin und Mietek Bakalarz und ich in einer abschließenden Kurzberatung zu verständigen. Als wichtige Arbeitsfelder wurden Umgang mit Drucksituationen, Einzüger und das Verhalten nach Niederlagen ausgemacht.

Für die WM werde ich einen Taktik-, Motiv-, und Berechnungstest für die Teilnehmer vorbereiten und als Hausaufgabe verschicken. Die Meisterschaft endete harmonisch und problemlos, obwohl der Ruhetag nach Runde 8 etwas ungewöhlich war. Yom Kippur am 22.09.2007, ein hoher israelischer Feiertag, ist die Ursache für die ungewöhnliche Terminplanung gewesen. Die deutsche Delegation besuchte den Nationalpark und die Wasserfälle von Krk.

Rückflug und Rückreise hat hoffentlich bei allen geklappt. Bedanken möchte ich mich bei meinen Kollegen für ihre Einsatzbereitschaft und bei Hartmut Jorczik für seine organisatorische Unterstützung.
Bedanken möchte ich mich auch bei den Ausrichtern für eine insgesamt gelungene Europameisterschaft.

Den Medaillenspiegel beherrschen Russland mit 95 Startern und fast ebenso vielen Trainern, sowie Polen, das mit 40 Startern und 21 Trainern auch nicht schlecht besetzt war.

http://chess-results.com/

Bernd Vökler
Bundesnachwuchstrainer
 

 

 


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