Fischers Geburtstag - Interview mit Lilja Gretarsdottir

20.03.2008 – Am 9. März wäre Robert Fischer 65 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass widmete der Isländische Schachverband sein Reykjavik Schachfestival dem 11. Weltmeister und lud zu einer Gedenkfeier ins Culture House. Dort sprach sogar der isländische Premier Geir Haarde und würdigte Fischers Leistungen für sein Land. Außerhalb Island ist die euphorische Begeisterung der Isländer für Robert Fischer nur schwer verständlich. Im Interview mit Dejan Bojkov erklärt die Verbandspräsidentin Lilja Gretarsdottir, wie es dazu kam. Boris Spassky nutzte seinen Besuch auf Island, um am Grab seines Wettkampfgegners von 1972 einen Kranz niederzulegen, was dem russischen Nachrichtensender NTV.ru einen Videobericht wert war.The Culture House...Bericht, Interview, Bilder, Video...

Fischers Geburtstagsfeier

Bildergalerie beim isländischen Verband...

Zu Ehren des kürzlich auf Island verstorbenen Robert Fischer hat der isländische Verband im Rahmen seines Reykjavik Schachfestivals ein Gedenkturnier durchgeführt, an dem mit Pal Benkö, Lajos Portisch, Vlastimil Hort und Friðrik Ólafsson einige Weggefährten Fischers teilnahmen. Boris Spassky trat als Schiedsrichter auf und William Lombardy kommentierte. Am 9. März hätte Fischer seinen 65sten Geburtstag gefeiert. Zu diesem Anlass lud der Verband und seine Präsidentin Lilja Gretarsdottir in das Kulturhaus in Reykjavik ein, um noch einmal Islands großen Gast in würdigem Rahmen zu Gedenken. Zu den Rednern gehörte auch Islands Premierminister Geir H. Haarde.


Das Culture House


Hier hat man ein langes Gedächtnis



Fischer zu seiner besten Zeit


Lilja Gretarsdottir


Spassky bei seiner Rede




erste Reihe: Spassky, Portisch, Benkö, Hort, Lombardy


Spassky betrachtet eine lang zurück liegende Position


Zweimal Spassky, einmal Fischer


Zuvor hatte Boris Spassky mit einer kleinen Delegation isländischer Schachfreunde dem Grab Fischers einen Besuch abgestattet. NTV Russland veröffentlichte einen Film vom Besuch des einstigen Wettkampfgegners.



 

 

 

Interview mit Lilja Gretarsdottir - Schachenthusiastin und Schachorganisatorin
von Dejan Bojkov
 

Erzählen Sie uns, wie es bei Ihnen mit dem Schach angefangen hat?

Als ich fünf Jahre alt war, brachte mir meine Großmutter bei, wie man Schach spielt. Und ich komme aus einer Familie, in der alle Schach spielen. Alle meine Brüder spielen Schach und mein jüngerer Bruder ist Großmeister – er wurde Jugendweltmeister U-20 als er 17 war. Leider hörte er auf, ernsthaft Schach zu spielen, er arbeitet jetzt als Anwalt. Wie auch immer, ich wuchs in einem Umfeld auf, in dem alle Schach spielten und für mich war es ganz natürlich, das Spiel zu mögen. Ich mag es auch jenseits des Wettkampfsports, mir gefällt die Schönheit, die entsteht, wenn jemand gut spielt. Außerdem stellt das Schach für mich eine Verbindung zu meiner Großmutter her. Ich habe sie sehr bewundert. Sie war ein unglaublicher Freigeist und unglaublich unabhängig, sowohl auf dem Schachbrett als auch im Leben. Sie spielte immer Königsgambit und immer bedingungslos auf Gewinn. Ich habe sie sehr geliebt und sie hat mir Schach gegeben. Ich hatte nie einen Trainer oder so etwas, aber ich hatte meine Großmutter als Inspiration. (Auch ohne Trainer wurde Lilja elf Mal isländische Frauenmeisterin! D.B.)

Jetzt sind Sie Präsidentin des Isländischen Schachverbands?

Ja, vor vier Jahren wurde ich Präsidentin des Isländischen Schachverbands. Zuvor war ich Vizepräsidentin und davor habe ich mich stark für das Frauenschach engagiert, ohne jedoch direkt mit dem Isländischen Schachverband verbunden zu sein. Ich habe das in Eigenregie gemacht. Zusammen mit GM Helgi Olafsson rief ich in der Schachschule eine Gruppe für Mädchen/Frauen ins Leben. Ich wollte, dass mehr Mädchen Schach spielen und zwar besser als ich. Wir wollten sie motivieren, besser zu werden als wir, und wir wollten dafür sorgen, dass man sich nicht über sie lustig macht oder sie ignoriert. Ich glaube, man muss sich irgendwann entscheiden, ob man hilft, die Schachwelt aufzubauen oder selber spielt. Ich habe mich für Ersteres entschieden – unter anderem auch deshalb, weil ich den Eindruck habe, die Schachwelt ist chauvinistisch und von Männern beherrscht und neigt dazu, Frauen auf die eine oder andere Weise herabzusetzen, manchmal mit sehr raffinierten Methoden, die schwer zu bekämpfen sind. Meine Großmutter hätte das nicht akzeptiert und ich ebenso wenig! Aber der Weg ist noch weit und wie immer braucht man viele Menschen, um die Dinge zu ändern, Männer und Frauen, nicht nur eine einzelne Person. Wir haben Glück, hier in Island Leute zu haben, die Schach fördern wollen.

Sie haben erzählt, Sie träumen davon, ein Frauenteam an der Olympiade teilnehmen zu lassen?

Ich habe fast zehn Jahre im Ausland gelebt und war nie sicher, ob ich wirklich einmal wieder nach Island zurückgehe. Aber ich habe immer davon geträumt, dass wir ein Frauenteam zur Olympiade schicken. Direkt nach meinem Abitur in Island bin ich in die USA gegangen, um in Harvard zu studieren, wo ich einen BA in Geschichte und Politikwissenschaft gemacht habe. Anschließend bin ich nach Berlin gegangen und in den Jahren darauf habe ich in diversen Städten in Europa gelebt und gearbeitet. Ich habe meinen Magister in politischer Philosophie an der Cambridge University in England gemacht und eigentlich nicht geglaubt, dass ich wieder in Island leben würde; eigentlich wollte ich in London bleiben, wo es mir wirklich gut gefiel. Aber ich bin dann nach Reykjavik zurückgekehrt, um Geld für das isländische Frauenteam aufzutreiben und dafür zu sorgen, dass diesmal wirklich eine Frauenmannschaft zur Olympiade geschickt wird. 16 Jahre lang hatte Island keine Frauenmannschaft zur Olympiade geschickt und meiner Meinung nach war es wichtig, ein Team zur Olympiade zu schicken, um Mädchen zu motivieren, Schach zu spielen. Ich meine, wie können Leute, die behaupten, eine Schachnation zu sein, das Thema Frauenschach vollkommen vernachlässigen? Natürlich gibt jetzt jeder vor, an diesem Problem interessiert gewesen zu sein, aber das stimmt einfach nicht – die Frauen, die früher zur Olympiade gefahren sind, wurden oft verspottet und es herrschte ein völliger Mangel an Verständnis. Aber schließlich wurde wieder ein Team geschickt, weil wir darum gekämpft hatten und an der Spitze Leute hatten, die engagiert waren. Und auch wenn es hier noch enorm viel zu tun gibt, so hat Island jetzt doch mehr viel versprechende junge Schachspielerinnen als je zuvor. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns und sind noch weit zurück, aber haben Fortschritte erzielt. Meiner Meinung nach sollte die ganze Schachwelt, Männer wie Frauen, begreifen, wie wichtig es für den Fortschritt und die Verbreitung des Schachs ist, dass mehr Frauen dabei sind – Frauen die Schach spielen, aber auch für eine bessere Schachumgebung sorgen. Langfristig gesehen kommt das allen zugute, auch den Männern (und sogar den Chauvinisten!); davon bin ich fest überzeugt.

Dieses Jahr findet die Europäische Einzelmeisterschaft vom 20. April bis zum 3. Mai in Plovdiv, in Bulgarien, statt. Werden wir dort Vertreter Islands sehen?

Mit Sicherheit. Traditionell haben wir meist nur einen Spieler im Namen Islands geschickt und weitere isländische Spieler, die teilnehmen wollten, mussten das zumindest teilweise in Eigenregie machen. Dieses Mal schicken wir jedoch zwei unserer stärksten aktiven Großmeister, Hannes Hlifar Stefansson und Hedinn Steingrimsson. Sagen wir einmal, wir schicken sie nicht nur, weil wir fest an sie glauben, sondern auch, weil wir wissen, wie gut man sie in Bulgarien behandeln wird ...


Premier Geir Haarde, Lilja Gretarsdottir, Dejan Bojkov

Wie entscheiden Sie, wer geschickt wird?

Sie wurden ausgewählt, weil sie zwei unserer stärksten aktiven Großmeister sind und beide ihr Schach sehr ernst nehmen.

Erwartet man eine bestimmte Platzierung von ihnen?

So gut abschneiden, wie es nur geht, das ist ihre Aufgabe! Vielmehr können wir nicht verlangen und außerdem muss sich der jeweilige Spieler immer selbst ein Ziel setzen. Ehrgeiz und Zielstrebigkeit ist am Ende immer eine Sache des Einzelnen.

Bei der Europäischen Mannschaftsmeisterschaft 2003 in Plovdiv waren auch Mannschaften aus Island dabei. Welche Erinnerungen haben Sie an Bulgarien?

Leider war ich in Plovdiv 2003 nicht dabei. Allerdings habe ich vor vielen Jahren bei den Jugendweltmeisterschaften in Varna gespielt – was, ehrlich gesagt, schon viel weiter zurückliegt, als mir lieb ist. Aber ich weiß noch, dass ich Bulgarien wunderbar fand und gerne wieder hinfahren würde. Laden Sie mich ein!

Sie sind immer eingeladen! Die Schachwelt weiß, dass Ihr Land und Ihr Verband Bobby Fischer in einem sehr schwierigen Moment in seinem Leben geholfen hat. Können Sie uns mehr darüber verraten?

Ja, der Isländische Schachverband hat sofort auf Fischers Verhaftung reagiert. Ich war Präsidentin des Verbands und der damalige Vizepräsident und ich sind mit einem scharfen Protestschreiben an George W. Bush sofort zur US-Botschaft gegangen und haben Bobbys Freilassung verlangt. Amerikanische Bekannte haben sehr verärgert reagiert und gemeint, Fischer würde diese Behandlung verdienen. Wir waren absolut anderer Meinung und wahrscheinlich kennen Sie den Rest der Geschichte, über die ja schon so viel geschrieben wurde. Das RJF-Komitee wurde später gegründet und viele engagierte und motivierte Leute haben geholfen, Fischer Freilassung durchzusetzen. Der damalige Außenminister David Oddsson hat eine Menge Bürokraten äußerst nervös gemacht, aber er ist nicht eingeknickt und hat Bobbys Freilassung verlangt. Am Ende hat das isländische Parlament fast einstimmig dafür gestimmt, Fischer die isländische Staatsbürgerschaft zu verleihen. Ich kann nur sagen, ich bin stolz, dass mein kleines Land den Mut hatte, gegen Bobbys Verhaftung zu protestieren, als niemand sonst gewagt hat, etwas zu unternehmen und Bobby Fischer zu helfen, als er es am Nötigsten hatte.

Nahm Fischer am Schachleben Islands teil, nachdem er nach Island gekommen war? Hat der isländische Schachverband den Kontakt zu ihm gehalten?

Nein, Fischer hat überhaupt nicht am öffentlichen Schachleben teilgenommen. Ich habe auch nie erwartet, dass er das tut und habe es auch nie von ihm verlangt. Ich wollte nur, dass er ein freier Mann ist und tun konnte, was immer er auch tun wollte. Alle wussten, dass Bobby sich öffentlich vom klassischen Schach abgewandt hatte und für mich war es nie Thema, dass er für Island spielt – nicht in einer Million Jahren. Er sollte einfach ein freier Mann sein, der die Möglichkeit hat, sein Leben in Ruhe und Frieden zu leben, so wie er es viele Jahre gewollt hatte – aber nicht im Gefängnis.

In den Medien erschienen verschiedene Berichte über seinen Tod. In einem war zu lesen, dass nur sehr wenige Leute an seiner Beerdigung teilgenommen haben. Stimmt das?

Ja, das stimmt, es waren nur wenige Leute bei seiner Beerdigung und das passt ja auch zu Fischer. Wie jeder weiß, lebte Fischer sehr zurückgezogen und er hat eine sehr stille Beerdigung verdient. Es hätte seinem Geist vollkommen widersprochen, eine große Menge oder zahllose Medien dabei zu haben. Ich bin froh, dass er in Ruhe und Frieden begraben werden konnte.

Schach ist sehr beliebt in Island. Warum? Und wann hat das angefangen?

Natürlich gibt es viele und unterschiedliche Gründe, warum Schach in Island so beliebt ist. Aber zuerst einmal würde ich auf die phantastische Karriere des ersten isländischen Großmeisters, Fridrik Olafsson, hinweisen. Fridrik spielte damals Weltklasseschach und das war kurz nachdem Island ein eigenständiger Staat geworden war und sich von der dänischen Herrschaft gelöst hatte. Eine Zeit, in der das Gefühl aufkam, eigenständig und selbstbewusst zu sein und mit seinen internationalen Erfolgen war Fridrik ein Symbol dafür, wie Isländer eigenständig in der Welt erfolgreich sein konnten. Wenn Fridrik an internationalen Turnieren teilnahm, wusste praktisch jeder, ob er verloren oder gewonnen hatte und in manchen Kinos wurden sogar die Filme unterbrochen, um zu melden, wie seine Partie ausgegangen war! Und dann kam natürlich der Wettkampf des Jahrhunderts 1972. Wahrscheinlich muss ich nicht im Einzelnen aufführen, welch enorme Wirkung dieser Wettkampf auf die Leute hier hatte; es war wirklich ein spektakulärer Wettkampf, aus einer ganzen Reihe von Gründen. Dieser Wettkampf ist einer der vielen Gründe, warum die Leute hier Fischer schützen möchten und Risiken auf sich nehmen, um ihn vor dem Gefängnis zu bewahren. Die Leute hier haben Fischer und Spassky aus dem Jahr 1972 noch in Erinnerung und hatten tief im Inneren das Gefühl, es ist absolut verkehrt, dass er ins Gefängnis gesteckt werden sollte – weil er Schach gespielt hat.

Ist Schach im Fernsehen zu sehen oder im Radio zu hören?

Ja, wir tun alles, was wir können, um Schach im Fernsehen und im Radio zu verbreiten. Natürlich gibt es Konkurrenz durch andere Sportarten, Kunst usw., also ist das nicht leicht. Aber wir arbeiten hart daran und versuchen, phantasievoll zu sein, Dinge zu machen, die großartiges und aufregendes Schach bieten, aber auch etwas, dass die Aufmerksamkeit auf sich zieht und das Interesse der Leute weckt. Wahrscheinlich stehen wir im Vergleich zu anderen Ländern in dieser Hinsicht gut da, obwohl wir uns natürlich wünschen, dass die Lage noch viel besser wäre.

Wie unterstützt Island seine besten Spieler?

Nun, wer einen GM-Titel hat, erhält ein monatliches Gehalt vom Staat. Zugegebenermaßen ist das kein sehr hohes Gehalt und man muss im Gegenzug dafür Schachunterricht erteilen, aber ich glaube, dies ist ein System, das es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Die Idee dahinter ist, die Leute zu unterstützen, die sich dem Spiel verschreiben wollen. Aber meiner Meinung nach können wir noch sehr viel in Bezug auf die Entwicklung einer Kultur des disziplinierten und methodischen Trainings tun und internationale Trainer nach Island holen, damit sie hier unterrichten. Wir versuchen, mehr in diese Richtung zu tun, aber müssen uns hier noch stark verbessern. In Island im Schach gut zu werden liegt vor allem am Einzelnen und seiner Bereitschaft, auf sich allein gestellt zu lernen. Wir brauchen eine stärkere Trainerkultur. Aber hoffentlich kommt das in der Zukunft noch!

Wird Schach an Schulen unterrichtet?

Nicht an allen Schulen, ja, nicht einmal an annähernd allen und in keiner Schule ist es Pflichtfach. Aber an manchen Schulen, die hier wunderbare Arbeit leisten, ist Schach sehr lebendig. Dies ist meiner Meinung der Schlüssel für eine lebendige Schachkultur – Schach in die Schulen bringen, in jede Schule. Wir machen Fortschritte und an Fischers Geburtstag, dem 9. März, hat die Stadt Reykjavik in Zusammenarbeit mit dem Schachverband angekündigt, dass sie plant, in den kommenden Jahren alle Schulen in Reykjavik zu „Schulen mit Schach“ zu machen. Noch ein weiter Weg!

Können Sie uns mehr über das größte Schachturnier in Island erzählen, das Reykjavik Open: Organisation, Sponsoren, Etat, usw.?

Nun, Sie waren hier, Sie haben die Organisation gesehen! Wir im Schachverband hatten wirklich irre viel zu tun, aber wir haben unser Bestes gegeben, um ein schönes Turnier auf die Beine zu stellen, an das man sich gerne erinnert. Irgendetwas kann man immer besser machen, aber wir geben uns sehr viel Mühe – und schließlich besteht der Schachverband aus Freiwilligen. Wir alle opfern und Zeit und Energie, um etwas für das Schach zu tun. Hier gab es nicht nur das Reykjavik-Open, sondern an Bobby Fischers Geburtstag auch Veranstaltungen, die an ihn erinnern sollten: ein Turnier mit ein paar seiner Zeitgenossen, bei dem Spassky Schiedsrichter war und Lombardy kommentiert hat und zum Abschluss des Schachfestivals gab es ein Blitzturnier mit 128 Teilnehmern. Wir glauben an das Schach und möchten, dass Schachturniere sorgfältig und mit Liebe veranstaltet werden, also geben wir uns Mühe. Außerdem haben wir großartige Sponsoren. Unsere Hauptsponsoren sind die Glitnir Bank und die Stadt Reykjavik. Ohne sie wäre all das nicht möglich.

Haben Sie vor, weitere große Schachturniere in Ihrem Schachland zu organisieren?

Ja, natürlich! Aber Sie müssen versprechen, darüber zu schreiben! Versprochen!

Vielen Dank, Lilja!

 

Aus dem Fischer-Spasski-Museum Reykjavik:





 

 

 

 

 

 


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