Hübners CD "Weltmeister Fischer": Rezension in der Washington Post

20.05.2003 – Die Washington Post veröffentlichte gestern eine Rezension von Lubomir Kavalek zu Dr. Hübners CD Weltmeister Fischer. Kavalek schreibt: "Wenn man nur die Zusammenfassung von Hübners Beobachtungen liest, könnte man den Eindruck bekommen, dass Fischer kaum wusste, wie die Figuren ziehen. Doch die Analysen selbst eröffnen eine weitaus differenzierte Sichtweise und das ist, was zählt. Hübner, weltweit einer der besten und sorgfältigsten Analytiker, findet die allgemeine Qualität von Fischers schöpferischen Ideen sehr hoch und sein Streben nach Klarheit in seinen Partien und Analysen hervorragend ... Ein faszinierendes Werk." Fischer-CD im Shop kaufen... Originaltext bei der Washington Post...Auszüge in deutscher Übersetzung...

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Großmeister Lubomir Kavalek in der Washington Post (19.Mai 2003),
Auszüge in deutscher Übersetzung

"Bobby Fischer's Meine 60 denkwürdigen Partien, eines der großartigsten Schachbücher, wurde vom ehemaligen WM-Kandidaten Robert Hübner einer peniblen Prüfung unterzogen. Bei den meisten Kritikern gelten die Anmerkungen Fischers als völlig fehlerfrei, und jede seiner Ausführungen wird als verbürgte Wahrheit hingenommen. Mich plagte der Wunsch, festzustellen, ob dieser Ruf wirklich gerechtfertigt sei.

Hübners umfangreiche Arbeit ist auf der von ChessBase herausgegebenen CD Weltmeister Fischer enthalten, herausgegeben von ChessBase und bietet außerdem 936 Partien von Fischer, davon 462 kommentiert, 330 Megabyte historisches Filmmaterial und zahlreiche Fotos.

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Obwohl er seine Durchsicht "oberflächlich" nennt, ist klar, dass er sich lange Zeit mit Fischers 60 Partien beschäftigt hat. Er liefert 132 analytische Partiefragmente und die vollständige Untersuchung der Partie zwischen Fischer und Tal 1960 bei der Schacholympiade in Leipzig, und unterteilt das Material in 12 Kategorien, wie Verteidigung, Dynamik, Mangel an Klarheit, Eröffnung, Bauernstruktur, Tempo, Strategie, Taktik, etc.

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Wenn man nur die Zusammenfassung von Hübners Beobachtungen liest, könnte man den Eindruck haben, dass Fischer kaum wusste, wie die Figuren ziehen. Doch die Analysen selbst eröffnen eine weitaus differenzierte Sichtweise und das ist, was zählt. Hübner, weltweit einer der besten und sorgfältigsten Analytiker, findet die allgemeine Qualität von Fischers schöpferischen Ideen sehr hoch und sein Streben nach Klarheit in seinen Partien und Analysen hervorragend. Ganz herausragend ist die hohe Präzision und die ungewöhnliche Fehlerfreiheit, welche die Ausführungen Fischers im taktischen Bereich kennzeichnen. Einige kleine Versehen kommen natürlich vor (siehe Index s. v. "Taktik"), aber meist sind sie für die Beurteilung der Gesamtlage ganz unwesentlich, schreibt er.

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Es wäre interessant, einmal zu sehen, wie Fischer Hübners penibles 416-Seiten-Werk Twenty-five Annotated Games," (Nickel-Verlag, Berlin) untersuchen würde, was nicht geschehen wird. In der Einleitung schrieb er: Ich versuche mit diesem Buch einen Schwall an Vorschlägen zu bieten. Das impliziert viele Fehler, die man hätte vermeiden können, wenn man weiter geschwiegen hätte. Viele Spieler sind glücklich dass Hübner nicht geschwiegen hat, sondern redet. Damals und jetzt. Seine faszinierende Arbeit zu Fischer ist bei ChessBase erhältlich."

 

 

 

 

 


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