Kramnik-Simultan in der Bundeskunsthalle

11.04.2004 – Als Rahmenprogramm zu ihrer aktuellen Ausstellung "Der Kreml - Gottesruhm und Zarenpracht" (13. Februar bis 31. Mai 2004) veranstaltet die Bundeskunsthalle in Bonn am 2.Mai (ab 16 Uhr) eine Simultanveranstaltung mit Vladimir Kramnik. Der Weltmeister im klassischen Schach wird an 20 Brettern antreten. An vier Tischen werden die Frauen der deutschen Nationalmannschaft sitzen und versuchen, möglichst lange Paroli zu bieten.Zur Bundeskunsthalle...Presseinfo...

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Schach dem Weltmeister!

Turnier mit Wladimir Kramnik
Sonntag, 2. Mai 2004, ab 16 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung
Der Kreml. Gottesruhm und Zarenpracht

 „From my close contact with artists and chess players I have come to the personal conclusion that while all artists are not chess players, all chess players are artists.”
Marcel Duchamp, Cazenovia, 1952

Schach ist russischer Nationalsport. Kein Land stellte so viele Schachweltmeister wie dieses. Aus diesem Anlass wird der amtierende Schachweltmeister Wladimir Kramnik in Bonn erwartet, um in einem großen Simultan-Match gegen 20 Gegner gleichzeitig anzutreten. Um es ihm nicht zu leicht zu machen, werden unter den Gegnern vier Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft der Damen sein. Vier weitere Plätze werden versteigert, wobei der Erlös den SOS-Kinderdörfern zu Gute kommt und weitere 12 Plätze werden mit teilweise prominenten Amateuren besetzt. Die Partien gegen die vier weiblichen Großmeisterinnen werden dabei live weltweit ins Internet übertragen. Die Spiele werden von dem bekannten Schach-Journalisten Helmut Pfleger kommentiert, so dass das Ereignis auch für Schach-Laien nachvollziehbar bleibt.

Wladimir Kramnik kehrt soeben aus Spanien zurück, wo er in einem Großmeister-Turnier die Schachmeister Peter Leko und den bereits legendären Gerry Kasparow auf die Plätze verwies. Gegen den Ungarn Peter Leko wird Kramnik im Herbst versuchen, seinen Weltmeistertitel zu verteidigen.

Es ist das erste mal, dass das Forum der Bundeskunsthalle eine Veranstaltung dieser Art organisiert. Schach operierte immer am schmalen Rande zwischen Spitzensport, Wissenschaft, phänomenalen Denkleistungen und Kunst. Immer wieder haben Künstler ihre Affinität zu diesem königlichen Spiel offenbart, so war Marcel Duchamp Mitglied der französischen Nationalmannschaft, aber auch Max Ernst, Joan Miró oder Hans Arp waren begeisterte Schachspieler. Der Begriff des „Genies“ taucht nirgends so häufig wie im Zusammenhang von Wissenschaft, Kunst, aber eben auch Schach auf und so passt es ideal in das Veranstaltungsprogramm der Bundeskunsthalle. Deshalb ist geplant, bei gutem Zuspruch weitere Schachveranstaltungen der Spitzenklasse folgen zu lassen.

Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Bank.

Es gilt die Eintrittskarte zur Ausstellung. Die Platzzahl ist begrenzt.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Peer Steinbrück.

...das einzige Spiel, das allen Völkern und allen Zeiten zugehört, und von dem niemand weiß, welcher Gott es auf die Erde gebracht, um die Langeweile zu töten, die Sinne zu schärfen, die Seele zu spannen.“ (Stefan Zweig)

Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn

Presse
Téléphone +49 (0) 228-9171-204/5/6 Téléfax +49 (0) 228-9171-211

www.bundeskunsthalle.de / e-mail: majer-wallat@kah-bonn.de


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