Kurt Gretener neuer Präsident des Schweizerischen Schachbundes

20.06.2007 – Auf der Delegiertenversammlung in Bern wurde Kurt Gretener (Cham) als einziger Kandidat per Akklamation zum neuen Zentralpräsidenten des Schweizerischen Schachverbandes ernannt. Gretener löste Philipp Hänggi ab, der die statutarisch festgeschriebene Maximalamtszeit von sechs Jahren erreicht hatte und zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Der Internationale Schiedsrichter Gretener hatte zuvor schon als Präsident des Innerschweizer Schachverbandes Erfahrung an der Spitze eines Verbandes gesammelt und war im Schweizerischen Schachbund bisher für das Breitenschach zuständig.Schachbund.ch...Presseerklärung...

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Kurt Gretener (Cham) neuer Zentralpräsident des Schweizerischen Schachbundes (SSB)
Philipp Hänggi und Marc Schaerer zu Ehrenmitgliedern ernannt


Stabübergabe: Kurt Gretener (links) löst Philipp Hänggi an der Spitze des Schweizerischen Schachbundes (SSB) ab.

An der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Schachbundes (SSB) in Bern wurde Kurt Gretener (Cham) als einziger Kandidat und per Akklamation zum neuen Zentralpräsidenten gewählt. Der 60-jährige Zuger, seit sechs Jahren Mitglied des siebenköpfigen Zentralvorstandes und Verantwortlicher für das Ressort Breitenschach, löst an der Spitze des Verbandes Philipp Hänggi ab. Der 38-jährige Oltner musste wegen der statutarisch auf sechs Jahre vorgeschriebenen Amtszeitbeschränkung zurücktreten. Er wurde ebenso wie Marc Schaerer (Veyrier), der nach genau 20-jähriger Vorstandstätigkeit zurücktrat, zum Ehrenmitglied ernannt.

Neben Philipp Hänggi und Marc Schaerer, der das Ressort Turniere betreute, trat auch Finanzchef Achim Schneuwly (Düdingen) nach sechsjähriger Amtszeit zurück. In ihrer Stelle wurden René Kesselring (Echandens/Finanzen), Rolf Benz (Winterthur/Turniere) und Bruno Zanetti (Reinach BL/Breitenschach) ohne Gegenkandidaten neu in den Zentralvorstand gewählt. Die bisherigen ZV-Mitglieder Georg Kradolfer (Zürich/Kader), Josef Nemecek (Adliswil/Information und Kommunikation) und Rahel Umbach (Rüti ZH/Nachwuchs) wurden für eine weitere zweijährige Amtsperiode bestätigt.

Die restlichen Geschäfte der Delegiertenversammlung standen klar im Schatten der Wahlen. Die einstimmig verabschiedete Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn von rund 16'000 Franken ab. Das ebenfalls ohne Gegenstimmen verabschiedete Budget 2008 sieht ein Defizit von 4000 Franken vor.

Klar angenommen wurde ein Antrag der Schachgesellschaft Riehen, wonach sich die Brettaufstellung in der 1. und 2. Bundesliga der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM) inskünftig nach der Stärke der Spieler richten muss. Eine analoge Regelung gilt bereits für die Nationalliga A und B in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM).

Markus Angst

 

 


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