Neu: Evans Gambit for the new generation

von André Schulz
21.10.2016 – Laut Simon Williams ist das Evans Gambvit genau die richtige Waffe, um mit Weiß seinen Gegner gleich von Anfang an vom Brett zu pusten. Da sich das Gambit kaum gut ablehnen lässt, ist Schwarz in der Regel schon vom vierten Zug an unter Druck. Viele Spitzenspieler haben das Evans Gambit deshalb in ihrem Repertoire. Auf seiner neuen DVD zeigt Simon Williams gewohnt unterhaltsam und lehrreich, wie man zum Ziel kommt. Mehr...

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Von allen romantischen Gambit-Eröffnungen ist das Evans-Gambit wohl dasjenige mit der besten Reputation. Mit dem Bauernopfer 4.b4 lenkt Weiß in der Italienischen Partie den schwarzen Läufer ab und gewinnt Zeit für den Aufbau eine Zentrums und die Entwicklung der Figuren. Aus diesem Grund ist das Evans Gambit auch heute noch eine beliebte Eröffnung für alle unternehmungslustigen Spieler. Der englische Großmeister Simon Willimams hat gerne "Spaß am Brett" und zeigt mit seiner neuen DVD auf gewohnt unterhaltsame und lehrreiche Weise, was man über das Evans Gambit wissen muss, um den gleichen Spaß zu haben.

 

Simon Williams im Captain Evans Look

 

 

 

Kapitän William David Evans (27. Januar 1790 - 3. August 1872) war ein Seefahrer und diente zunächst als Schiffsjunge, schließlich als Kapitän auf Postschiffen. Schach lernet er erste mit 28 Jahren von einem Offizier. Um 1824/25 entwickelte er das nach ihm benannte Gambit. Er spielte es auch gegen Howard Staunton, der die Eröffnung als geistreich und interessant. Evans war auch neben dem Schach geistreich und erfand eine dreifarbig Schiffslampe zur Vermeidung von Kollision auf dem Meer. Er starb verarmt in Ostende und ist dort auch begraben.

 

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André Schulz, seit 1991 bei ChessBase, ist seit 1997 der Redakteur der deutschsprachigen ChessBase Schachnachrichten-Seite.
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T.V.Smith T.V.Smith 23.10.2016 09:28
Ja, der schwächere Hauptzug. Deswegen spielen alle starken Spieler Db3. Kann man ja bequem in der Datenbank nachsehen und die Statistiken im Fritz Eröffnungsbuch sprechen auch eine deutliche Sprache. Besserer Score und höherer Rating Durchschnitt der Spieler, die den Zug spielen.
Andrew Martin sieht auf auf seiner Chessbase Evans-Gambit DVD beide Züge an und empfiehlt klar Db3. Erwin L'Ami auf seiner DVD zu Gambits in den offenen Spielen gibt ebenfalls Db3 als kritischen Zug.

Man kann natürlich auch einfach ansehen was der Evans Gambit Experte Nigel Short spielt - natürlich ebenfalls Db3 z.B. gegen Kasparov im Blitz.
RM-29 RM-29 22.10.2016 03:24
Dass 7.Db3 stärker sein soll als 7.0-0 wäre mir neu. 7.0-0 ist doch der Hauptzug.
T.V.Smith T.V.Smith 21.10.2016 10:57
Schade, dass er nicht die La5 d4 exd4 Db3 Variante untersucht und stattdessen auf den schwächeren Zug 0-0 eingeht.
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