Noch einmal Hou Yifan

08.02.2017 – Beim Tradewise Gibraltar Chess Festivals wurde Hou Yifan in neun Partien gegen sieben Frauen gelost. Ihrem Protest gegen diese Auslosung hat sie durch eine Anfängerzugfolge in der letzten Runde Ausdruck gegeben. Über diesen Vorfall und über das Auslosungssystem wurde in der Folge reichlich diskutiert und spekuliert. Die Organisatoren haben nun auf der Turnierseite mit einer Erklärung zu einzelnen Punkten offiziell Stellung genommen. Mehr...

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Presseerklärung:

Im Hinblick auf den Vorfall in Hou Yifans Partie der letzten Runde beim diesjährigen Tradewise Gibraltar Chess Festival und den darauf folgenden Spekulationen über die Gründe für ihre Handlungsweise möchten die Organisatoren folgende Stellungnahme abgeben.

Alle Paarungen wurden mit einem Computer und dem Programm "Swiss Manager" durchgeführt, das vom Weltschachbund FIDE zugelassen ist. Nichts wurde dafür getan, die Anzahl der weiblichen Gegner für Yifan Hou zu erhöhen - ihre Auslosungen waren zu jeder Zeit regelgerecht und das Geschlecht der zugelosten Gegner war rein zufällig.

Um nur ein anderes Beispiel für eine "ungewöhnliche" Auslosung beim diesjährigen Masters zu geben: Großmeister Nikita Vitiugov wurde in den letzten fünf Runden gegen vier weibliche Gegner gelost (Er spielte gegen fünf Frauen insgesamt.)

Dass die Auslosungen für Hou Yifan vollkommen korrekt durchgeführt wurden, ist inzwischen unabhängig voneinander von drei Internationalen FIDE-Schiedsrichtern bestätigt worden. Der Hauptschiedsrichter des Masters, Laurent Freyd (Chef-Schiedsrichter des Französischen Verbandes und Mitglied der FIDE-Anti-Cheating-Kommission), hat die Auslosung ein paar Tage vor dem Vorfall mit Yifan Hou diskutiert, nachdem sie ihre Bedenken darüber geäußert hatte. Ihre Handlungsweise in der letzten Runde legt den Schluss nahe, dass sie diese Erläuterungen nicht akzeptiert hat.

Die Organisatoren des Tradewise Gibraltar Chess Festivals weisen in aller Entschlossenheit den Verdacht zurück, die Auslosung sei auf irgendeine Weise manipuliert worden. Es ist für alle Beteiligten bedauerlich, dass die Frauen-Weltmeisterin sich zu dieser Reaktion entschloss, für uns, für sie selber, aber auch für die ganze Schachgemeinde.

 

Presseerklärung auf der Turnierseite

(AS)

Turnierseite...

 


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hockeyplayer hockeyplayer 11.02.2017 03:39
Das Programm hätte spästens nach 4 Runden überprüft werden müssen! Dies hat der Veranstalter, er da dem Programm geglaubt hat, nicht getan, um sich nach der Schlußrunde über die Reaktion der Betroffenen zu wundern.
Die Wahrscheinlichkeit für Hou Yifan hat sich doch von beginnend 16 % Frauen in der ersten Runde mit jeder weiteren Runde auf Frauen zu treffen verringert und nicht etwa erhöht. Ich gebe zu, dass mir diese Mühe jetzt nicht gemacht habe die Wahrscheinlichkeit ab Runde 2 zu errechnen, weil ich dies als Aufgabe des Veranstalters ansehe und nicht nicht als meine.
Der Veranstalter ist hier in der Pflicht auszurechnen wie hoch die Wahrscheinlichkeit von Frauen war auf Frauen als Gegnerinnen zu treffen (bei gleicher Punktzahl) und nicht Hou Yifan. Diese Wahrscheinlichkeit wurde aus Glaube an das Computerprogramm eben errechnet und hier liegt der Fehler im System.
Zu allem Überfluss behaupten Schachspieler(-funktionäre) in Deutschland, dass Schach der Intelligenz förderlich sei. Die Widerlegung ist Gibraltar 2017.
Nicht ein Funktionäre sind nach einem Protest dazu Willens oder in der Lage die Wahrscheinlichkeit der Paarungen (Schach) von Hou Yifan in Gibraltar errechnen zu wollen. So blöd kann man eigentlich nicht sein.
Stattdessen wurde das Computerprogramm verantwortlich gemacht.

Das ist dümmer als die Hamburger Polizei erlaubt. Die finden nicht einmal einen Taxifahrer unter 6000. Das ist die deutlich geringere Wahrscheinlichkeit als die Auslosung von Hou Yifan in Gibraltar.
flachspieler flachspieler 09.02.2017 01:00
@krennwurzn: Dank für die konkrete Angabe der Abweichungen.
Krennwurzn Krennwurzn 09.02.2017 10:26
Den "FIDE Damenschalter" gibt es in dieser einfachen Form nicht im "Swiss-Manager" - die Auslosung verlief korrekt, manuelle Änderungen können von jedem "Swiss-Manager" Besitzer leicht eingesehen werden (Sternchen in der Paarungsliste) - man muss sich nur die "Swiss-Manager Turnierdatei" von chess-results.com herunterladen und kann selbst überprüfen (übrigens auch sämtliche Auslosungseinstellungen einsehen)

Hier die Änderungseingriffe - keine davon betrifft Hou

Tradewise Gibraltar Chess Festival 2017 - Masters 1 1
Tradewise Gibraltar Chess Festival 2017 - Masters 1 2
Tradewise Gibraltar Chess Festival 2017 - Masters 1 3
Tradewise Gibraltar Chess Festival 2017 - Masters 1 4
Tradewise Gibraltar Chess Festival 2017 - Masters 1 5
Tradewise Gibraltar Chess Festival 2017 - Masters 1 6
Tradewise Gibraltar Chess Festival 2017 - Masters 1 121
Tradewise Gibraltar Chess Festival 2017 - Masters 1 122
Tradewise Gibraltar Chess Festival 2017 - Masters 1 123
Tradewise Gibraltar Chess Festival 2017 - Masters 1 124
Tradewise Gibraltar Chess Festival 2017 - Masters 1 125
Tradewise Gibraltar Chess Festival 2017 - Masters 5 125
ember7 ember7 09.02.2017 08:24
Das ganze Forum hier voll weißer Ritter, die sich für die hilflose Damenwelt aufblasen. Ihr Deutschen seid die schwächlichsten Betas, weshalb sich so etwas wie Merkel noch immer an der Macht hält.
DoktorM DoktorM 08.02.2017 09:13
Ich halte es für ein Gerücht, wenn jemand behauptet, dass er bei so einem großen Turnier die Auslosung händisch überprüft hat. Dabei muss man so viele Regeln beachten, dass das sehr lange dauern würde.

Ein ähnlich erfolgreich spielender Mann hat vermutlich in keinem vergleichbaren Turnier gegen sieben Frauen in neun Runden gespielt. Dabei hätte er eine Frau mehr, die gegen ihn gepaart werden könnte.

Die Sache bleibt mysteriös.
flachspieler flachspieler 08.02.2017 08:37
Danke für den Artikel und auch den enthaltenen Originalbericht der Veranstalter. Leider ist die Übersetzung ins Deutsche irreführend. "Pairing" sollte richtig als "Paarung" übersetzt werden. Dabei spielt der Zufall (fast) keine Rolle, während "Auslosung" etwas anderes suggeriert. Früher - bevor es die FIDE-Regularien und die modernen Paarungsprogramme gab - wurde tatsächlich an etlichen Stellen gelost. Das ist aber Geschichte.

Am klarsten wäre es, in der Übersetzung alle Stellen mit "losen" durch "paaren" zu ersetzen.
T2609 T2609 08.02.2017 06:27
Das die Auslosung so berechnet wird weiß doch fast jeder Turnierspieler, deshalb habe ich den Protest nur so verstanden das Hou Yifan mit sich selbst unzufrieden war und deshalb andere dafür verantwortlich machen will.
rgorn rgorn 08.02.2017 05:50
Ach, da wurde gar nichts ausgelost? Das ging alles streng deterministisch vonstatten? Das haette auch schon vorher mal jemand sagen koennen! X Laberartikel zum Thema, aber in keinem steht, dass gar nichts ausgelost wurde! Baeh!
observer1 observer1 08.02.2017 05:42
Ihr habt mich überzeugt! Meine Rechnungen gelten nur für das (für mich klassische ;-) )Schweizer System mit zufälligem Auswählen aus der Gruppe. Dies kam in Gibraltar so gar nicht zum Einsatz. Dann verstehe ich auch, dass man händisch überprüfen kann. Mein Fehler!! Sorry! :-)
onlinegeri onlinegeri 08.02.2017 05:40
@observer1: gelost wird höchstens die Farbe des Spitzenspielers in der 1. Runde, alles andere erfolgt nach Algorithmus nach dem Schweizer System (Holländisches System bzw. Dutch system).
Hier die Regeln dazu: http://www.fide.com/fide/handbook.html?id=167&view=article
@rgorn: Swiss Manager ist schon länger auf dem Markt, korrekt. Allerdings ist der Motor zum Errechnen der Paarungen im "dutch system", der Algorithmus "JaVaFo", erst seit etwa geschätzten 3 Jahren im Swiss Manager enthalten.
Fakt ist: eine Erstellung der Auslosung per Hand muss auf dieselben Ergebnisse kommen wie das verwendete Programm. Ich habe nicht alle Paarungen aller Spieler kontrolliert (das wäre zu aufwändig), aber jeweils die Spitzenpaarungen bis zur Gruppe von Hou Yifan und die Paarungen von der Weltmeisterin stimmten immer überein mit jenen aus Swiss Manager.
Wenn jemand noch Zweifel hat, dann kann er/sie ja gerne anhand obigem Handbook ein paar Stunden zur Kontrolle investieren.
rgorn rgorn 08.02.2017 05:21
Wenn etwas derart "Zufaelliges" in einem Kasino passieren wuerde, dann wuerde der Kasino-Manger nicht eher ruhen, als bis er rausgekriegt haette, wie man ihn da beschissen hat. Keine Sekunde lang wuerde er an "Zufall" glauben. Da kann man ihn noch so lange belabern mit Spruechen wie: Nur weil etwas unwahrscheinlich ist, heisst das nicht, dass es nicht passieren kann. Da war alles korrekt, etc.

Andere Idee: Dieser Swiss Manger ist doch ein Uraltprogramm in Delphi. Taugt der Zufallsgenerator da auch was? Oder geht der so:

https://i.stack.imgur.com/wBJ7a.jpg
onyman onyman 08.02.2017 04:47
@observer1: Noch nie was von erster Hälfte und zweiter Hälfte gehört? Erster Spieler der ersten Hälfte gegen ersten Spieler der zweiten Hälfte. Zweiter Spieler der ersten Hälfte gegen zweiten Spieler der zweiten Hälfte. Und so weiter.
observer1 observer1 08.02.2017 04:37
Was heißt händisch auf die gleichen Gegner kommen? Es wird doch zufällig aus der Menge der potentiellen Gegner, die sich aus erspielte Punktzahl und Farbverteilung ergibt, gelost?! Schon die Wahrscheinlichkeit, dass die ersten drei Gegner von ihr Frauen waren, liegt bei unter 2% (Zahlen oben).
onlinegeri onlinegeri 08.02.2017 04:14
Meine Wenigkeit hat auch die Paarungen unabhängig händisch und mit Swiss Manager kontrolliert und ich bin auf dieselben Gegner für Hou Yifan gekommen. Ich würde somit meine Hand ins Feuer legen, dass alles korrekt abgelaufen ist in Gibraltar (und kein "Schalter" bei Swiss Manager aktiv war - den ich übrigens nicht kenne, aber wie beschrieben kam ich händisch auf dieselben Gegner).
observer1 observer1 08.02.2017 03:56
Ergänzung: Gerade bei Chess-Result geschaut. Hou Yifan hat die erste Runde mit Schwarz gewonnen. Potentielle Gegner der zweiten Runde sind die, die mit Weiß gewonnen haben. Das waren 57, davon 9 Frauen, 15,8%. Nach der zweiten Runde hatte sie 2/2, wie 31 andere auch, darunter aber nur noch 2 weitere Frauen.
onyman onyman 08.02.2017 03:44
@observer1: Es waren nicht 7 Frauen in 8 Partien, sondern in 9 bzw. 10.

Übrigens spielten u.a. Zatonskih und Javakhishvili ausschließlich gegen Männer.
observer1 observer1 08.02.2017 03:32
@schachkauf: Das ist mir als schachspielender Mathematiker alles bewusst, ich sprach ja auch von einer groben Vereinfachung. Die tatsächliche Wahrscheinlichkeit wird sich aber in dieser Region bewegen! Meine Rechnung ist eine Abschätzung nach oben. Die Wahrscheinlichkeit für eine Frau als Gegner pro "Losgruppe" wird vermutlich regelmäßig niedriger als 16,5% sein. Die Größenordnung der "Unwahrscheinlichkeit" stimmt aber auf jeden Fall. Hat man die Daten des Turniers vorliegen, könnte man dies leicht genau ausrechnen. 7 Frauen in 8 Runden ist bei der Zahl teilnehmender Frauen signifikant und es deutet für mich alles darauf hin, dass hier ein Programmfehler vorliegt oder wie von anderen schon vermutet, ein Schalter gesetzt war.
T2609 T2609 08.02.2017 03:31
Mit Wahrscheinlichkeiten ist das immer so eine Sache, z.B. beim Roulette - habe selbst schon erlebt das 14 mal hintereinander nur Schwarz kam (Rekord ist weit über 30 mal nur eine Farbe) und das sind immerhin einfache Chancen. Solche Serien kommen sehr sehr selten vor, aber es kann passieren, und selbst bei großen Verlusten kann keiner dagegen protestieren. Nebenbei gesagt hatte Hou Yifan auch nicht sieben Frauen als Gegner hintereinander, in der 5.Runde (Adams) war die Serie schon unterbrochen.
Thomas Mack Thomas Mack 08.02.2017 02:47
Andre Schulz hat in seinem Bericht "Gibraltar: 23.000 Pfund für Nakamura" vom 3.2. im letzten Absatz geschrieben: Die FIDE erlaubt bei Open mit Sonderpreisen für bestimmte Kategorien, hier Frauen, dass diese bevorzugt gegeneinander gelost werden, mit der Idee, dass diese Sonderpreise im direkten Vergleich ausgefochten werden können. Die Auslosungsprogramme haben entsprechende Schalter. Ob ein solcher Schalter beim verwendeten Auslosungsprogramm aktiv war, wurde von den Organisatoren in Gibraltar nicht kommuniziert.
Die Organisatoren haben vermutlich diesen Schalter nicht deaktiviert. Das sollte doch jetzt endlich vor weiterer Diskussion geklärt werden!
schachkauf schachkauf 08.02.2017 02:45
@observer
Deine Berechnung ist Nonsens, da spätestens vor der dritten Runde ein weiblicher Teilnehmer mit 2 Siegen nicht mehr gegen einen weiblichen Teilnehmer mit 0 Punkten gelost werden kann. Mit jeder Runde entstehen im Schweizer System Gruppen, welche gegeneinander gelost werden. Man müsste nach jeder Runde schauen, wie viel Prozent weibliche Teilnehmer in den Gruppen (selbe erspielte Punktzahl) waren. Anschließend kommt natürlich noch die Schwarz/Weiß-Verteilung hinzu usw. - In Deiner Milchmädchenrechnung gehst Du davon aus, dass Hou Yifan nach 8 !erfolgreichen! Runden immer noch gegen die schlechteste weibliche Teilnehmerin gelost werden kann. Dies ist nicht möglich!
observer1 observer1 08.02.2017 02:30
Kleine Korrektur: 8*0,165^7*0,835 = 0,000022
observer1 observer1 08.02.2017 02:22
In den ersten 8 Runden auf 7 Frauen zu treffen ist hoch signifikant auffällig. Habe durchgezählt: Es haben 42 Frauen teilgenommen, Gesamtteilnehmerzahl 255. Da sind 16,5%. Setzt man jetzt grob vereinfachend voraus, dass dies auch die Wahrscheinlichkeit ist, in einer Runde eine Frau als Gegner zugelost zu bekommen, erhält man als Wahrscheinlichkeit für genau 7 Frauen in den ersten 8 Runden: 8 * 0,165^7 = 0,000026. Das legt nahe, dass mit dem verwendeten Programm etwas nicht stimmt.
T2609 T2609 08.02.2017 02:01
Wo kommen wir den da hin wenn sich jeder beschwert weil ihm die Gegner nicht passen, der eine will nicht gegen Frauen spielen der andere nicht gegen Kinder usw.. Heute wird immer von Gleichberechtigung geredet aber selbst als Frau tut Hou Yifan andere Frauen auf Grund ihres Geschlechts diskriminieren. Dann wo sie wieder gegen einen Mann spielte protestiert sie auf einmal und gibt gleich auf, sehr komisch, wahrscheinlich hatte sie wieder Angst zu verlieren wie das lehrreiche Endspiel gegen Adams (das hatte sie sich nicht träumen lassen). Dann noch in der 8.Runde die Weißniederlage gegen Ju Wenjun (auch noch eine Frau) - das gab ihr den Rest. Als Veranstalter würde ich mir überlegen solche Leute überhaupt noch einzuladen.
MARIO1962 MARIO1962 08.02.2017 12:53
@ lumberjack63 -
das sind aber zwei verschiedene Schuhe, die WM und Gibraltar.Vielleicht ist Schach doch weniger Sport als angenommen, denn im Fussball sagt ja auch keiner........bei der letzten WM bin ich verpfiffen worden, also laufe ich in der Liga nun weniger, was ist denn das für ne Logik
lumberjack63 lumberjack63 08.02.2017 12:35
Hou Yifan ist wahrscheinlich nach den Querelen mit der FIDE völlig entnervt. Man hat sie quasi gezwungen, ihren WM-Titel aufzugeben, da sie sich der FIDE nicht beugen wollte. Verständlich, dass sie die gegenüber den Männern deutlich verschlechterten Bedingungen zur Verteidigung ihres WM-Titels nicht akzeptiere wollte.
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