Offizielle Olympiabewerbung der Stadt Dresden

30.03.2004 – Am Sonntag übergab der Dresdner Oberbürgermeister Ingo Rossberg offiziell die Bewerbung der Stadt Dresden für die Ausrichtung der Schacholympiade 2008 an die Vertreter der Fide. Bei der feierlichen Zeremonie im Dresdner Rathaus Abend waren neben vielen Vertretern der Stadt Dresden, des Landes Sachsen, des deutschen Schachbundes und der FIDE auch Bundesinnenminister Otto Schily und Garry Kasparov anwesend. Zum Schluss der Veranstaltung spielten Schily und Kasparov eine symbolische Partie mit Schachfiguren aus Dresdner Porzellan. Am Nachmittag hatte der schachbegeisterte Innenminister die Europameisterschaft der Frauen besucht und dort bei Radio ChessBase ein Interview gegeben. Bericht und Bilder...

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Bericht und Fotos: André Schulz

Otto Schily bei Radio ChessBase



André Schulz hatte den Innenminister in eine Reihe mit Schach spielenden Politikern wie Richard von Weizsäcker, Helmut Schmidt und Lenin gestellt. Mit den er ersten beiden ließ  sich Otto Schily gerne vergleichen, aber mit Lenin wollte er auf keinen Fall etwas zu tun haben.



Einige Erklärungen zu Europas größtem Schachserver schach.de: Über 50.000 registrierte Mitglieder, über 110.000 gespielte Partien pro Tag, d.s. über 4 Mio Partien pro Jahr. Am Abend zuvor waren Spieler aus 183 Ländern eingeloggt, d.s. nur 8 weniger als die UNO Mitgliedsstaaten hat.



Auf die Frage, was sich Otto Schily für das nächste Politikerturnier vorgenommen hat, antwortete er: "Zunächst einmal, bis zum Schluss zu bleiben. Aber ich will auch besser abschneiden als beim letzten Mal, wo ich nicht so gut gespielt habe." Zum Thema 'Bewerbung für die Schacholympiade Dresden' meinte er: "Die letzte Schacholympiade in Deutschland war vor über 30 Jahren in Siegen. Deutschland ist jetzt einfach mal wieder dran!"

(Das Interview steht auf dem Fritz-Server zum Anschauen bereit.)

Nach dem Interview bei Radio ChessBase ging Otto Schily in den Turniersaal und sah sich die Schlussphase der Runde an.


Kiebitz Innenminister


Mittendrin statt nur dabei: Otto Schily mischte sich unter die Zuschauer und sah sich das packende Ende der Partie zwischen Elisabeth Pähtz und Olga Alexandrova an.


Dr. Dirk Jordan erklärt Einzelheiten der Europameisterschaft

Offizielle Übergabe der Olympiabewerbung

Am Sonntag Abend fand in einer feierlichen Zeremonie die offizielle Übergabe der Bewerbung der Stadt Dresden für die Ausrichtung der Schacholympiade 2004 statt. Die Entscheidung darüber wird bei dem kommenden FIDE-Kongresse in Mallorca fallen. Mitbewerber sind wahrscheinlich Armenien und Brasilien., allerdings sind noch keine Details bekannt. In jedem Fall werden die Aussichten Dresdens, den Zuschlag zu bekommen, als sehr gut eingeschätzt. In diesem Fall würde die Schacholympiade in dem geplanten neuen Kongresszentrum stattfinden.


Blick in den Treppenaufgang des Dresdner Rathauses


Die Olympiabewerbungen Dresdens und Leipzigs


Foyer vor dem Plenarsaal: Die ersten Gäste treffen ein.


Auf großen Flachbildschirmen konnte man sich die Videoaufzeichnungen auf dem Fritz-Server von der Euro der Frauen anschauen.

 


Garry Kasparov, Prof. Dr. Karl Mannsfeld (Stellvertreter des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen), Bundesinnenminister Schily, DSB-Präsident Alfred Schlya udn ECU-Präsident Boris Kutin.


Der Geschäftsführer des erfolgreichen Dresdner Chipherstellers ZMD Thilo von Selchow (li.). ZMD ist einer der Hauptsponsoren des Dresdner Schachs und unterstützt die Dresdner Bewerbung für die Schacholympiade.


Frederic Friedel (li.)


Dr. Dirk Jordan und Thilo von Selchow, hinten: Owen Williams, Manager von Garry Kasparov


Auch Kasparov sprach sich in einer kurzen Rede für Dresden als Ausrichter der Schacholympiade aus und hoffte dann dort mit dabei zu sein.


Otto Schily und Kasparov


Otty Schily und Alfred Schlya


Kasparov begrüßt seinen Freund Thilo von Selchow


Schily und Kasparow fachsimpeln


Das goldene Buch der Stadt


Otto Schily trägt sich in das goldene Buch der Stadt ein.


Ein Schachspiel aus Dresdner Porzellan


Otto Schily lost die Farben aus. DSB-Präsident Schlya überwacht die Auslosung.


"Ich habe Schwarz und muss mit Remis zufrieden sein", sagte Kasparov und bot remis an.


Die Schlussstellung


Alfred Schlya, Präsident des Deutschen Schachbundes und der Dresdner Bürgermeister (im Hintergrund) übergeben die Bewerbung an den FIDE-Vizepräsidenten und ECU-Präsidenten Boris Kutin .

 


 

 

 

 


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