Schach im SPIEGEL: Mensch gegen Maschine

03.01.2016 – Zu Jahresbeginn widmete sich Fabian Mauruschat auf SPIEGEL Online der Geschichte der Schachcomputer. Und kommt zu dem Schluss, dass "Schach ... als Versuchsfeld für künstliche Intelligenz seine Relevanz beinahe verloren [hat]. Dafür sorgte die Erkenntnis, dass Schach vor allem eine Sache der Übung und nicht unbedingt eine der Intelligenz ist". Mehr...

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Schachcomputer: Mensch gegen Maschine

Von Fabian Mauruschat

Schachfiguren: Enge Verbindung zum Traum von der denkenden Maschine

Die Geschichte des Schachspiels ist auch eine Geschichte der künstlichen Intelligenz. Schon Jahrhunderte vor der Erfindung des Computers war der Traum von der denkenden Maschine mit dem Spiel verknüpft. Dabei begann alles mit einer Täuschung.

Die erste künstliche Intelligenz (KI) war eine Lüge. Der scheinbar denkende Android trug türkische Kleidung und spielte Schach. "Schachtürke" nannte der Beamte Wolfgang von Kempelen seine Erfindung 1769. Mit der linken Hand zog die Puppe die Spielfiguren und konnte Schachspieler aus Fleisch und Blut besiegen. Unter ihnen angeblich auch Charles Babbage, dessen Analytical Engine als Vorläufer des modernen Computers gilt. Nur war der Schachtürke keine autonome Maschine, in dem Gerät steckte ein Mann.

Schach galt damals als Modell der rationalistischen Welt, erklärt der Schachhistoriker Ernst Strouhal in einem Buch über Kempelens Maschinen. Wenn ein Automat das Spiel meistern könnte, so das damalige Denken, wäre das ein Beweis für eine dem menschlichen Verstand ebenbürtige Intelligenz....

Zum vollständigen Artikel bei SPIEGEL Online...


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