Schachgrüße aus Havanna

13.05.2008 – Sergei Tiviakov ist unermüdlich. Kurz nachdem er in Bulgarien Europameister wurde, reiste er nach Kuba, um am Capablanca-Gedenkturnier teilzunehmen. In diesem Turnier der Kategorie spielen eine Reihe junger starker Kubaner wie Lenier Dominguez (2695), Lazaro Bruzon (2608), Holden Hernandez (2568), Quesada Yuniesky (2567), Altmeister des kubanischen Schachs wie Jesus Nogueiras (2559) und Walter Arencibia (2534) gegen starke ausländische Großmeister. Sergei Tiviakov schickt einen ausführlichen Bildbericht.Turnierseite...Mehr...

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Das Logo des 44. Capablanca-Gedenkturniers


Gespielt wird unter den gütigen Augen von Capablanca.


Elo-Favorit Lenier Dominguez


Hernandez Holden


Quesada Yuniesky


Walter Arencibia: Jugendweltmeister von 1986


Farukh Amonatov


Blick vom Hotelzimmer aus auf die Swimming Pools.


Doch wer mutig ist, der geht ins Meer.


Keine Angst, die will nur spielen.


Igor Khenkin kennt keine Angst


Fühlt sich im Wasser mindestens so wohl wie in der Drachenvariante: Sergei Tiviakov



Kuba steht in dem Ruf, es gemütlich angehen zu lassen. So wurde nach zwei Runden erst einmal ein Ruhetag eingelegt. Sergei Tiviakov, Igor Khenkin und Farukh Amonatov nutzten den Tag für eine Sightseeing-Tour durch Havanna.

Havanna wurde 1519 von den Spanier gegründet, hat eine reiche Geschichte und dementsprechend viel gibt es zu sehen.


Die Kathedrale, die in der Altstadt Havannas liegt. Auffällig und ungewöhnlich sind die beiden ungleichmäßigen Türme.


Der Platz vor der Kathedrale


Havanna war immer wieder von Piratenüberfällen bedroht. Um Überfälle besser abzuwehren, errichteten die Spanier Fort Morro, das die Stadt schützen sollte.


Wie man das gemacht hat, sieht man hier.


Immerhin scheinen die Piraten gewissen Einfluss auf die Mode zu haben.


Die Mauern von Fort Morro


Von Fort Morro aus hat man einen guten Blick auf Havanna


Fort Morro war nicht die einzige Befestigungsanlage. Die Spanier umgaben die Stadt mit einer schützenden Mauer. Hier sieht man Überreste.


Die Altstadt Havannas ist vor allem durch die Zeit der spanischen Kolonisation (1519-1898) geprägt. Hier sieht man den Eingang zu einer typischen Straße in der Altstadt.


Wo man so manches Kunstwerk kaufen kann.


Zahlreiche Häuser im Kolonialstil zeugen ebenfalls vom spanischen Einfluss


Manche gut erhalten,


vornehm und elegant,


manche durchaus renovierbedürftig.


Das ist nun allerdings kein spanischer Stil. Das Capitolio ist Zeugnis der neo-kolonialen Epoche (1898 bis 1959), in der Havanna unter dem Einfluss der USA standen.

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