Schlussfeier der Frauenweltmeisterschaft

von Johannes Fischer
07.04.2015 – Am Ostersonntag gewann die 22-jährige Ukrainerin Mariya Muzychuk durch ein Remis in der vierten und entscheidenden Partie das Finale der Frauenweltmeisterschaft in Sochi. Doch bei der Abschlussveranstaltung der Frauen-WM schien Muzychuk, die Nummer 12 der Frauenweltrangliste, manchmal nicht glauben zu können, dass sie die neue Weltmeisterin ist. Mehr...

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Die neue Weltmeisterin: Mariya Muzchuk, geboren am 21. September 1992

Spielerinnen und Offizielle

Fast könnte man meinen, Harika Dronavalli (mitte) hätte die Weltmeisterschaft gewonnen.

Mariya Muzychuk, ihre Schwester Anna Muzychuk und Natalia Pogonina

Pressechefin Anastasiya Karlovich

FIDE Präsident Kirsan Ilyumzhinov und Arkady Dvorkovich

Andrey Filatov, Präsident des Russischen Schachverbands

Pokal und Medaillen für die Siegerinnen

Kirsan Ilyumzhinov krönt die neue Weltmeistersterin

Die beiden Finalteilnehmerinnen: Mariya Muzychuk und Natalia Pogonina

Vize-Weltmeisterin Natalia Pogonina

Nach dem offiziellen Teil gab es erst einmal Torte.

FIDE Präsident Kirsan Ilyumzhinov weiß, wie man das größte Stück von der Torte abschneidet.

Andrey Filatov und Kirsan Ilyumzhinov waren offensichtlich zufrieden.

Keine Feier ohne Selfie

Bald muss Mariya Muzychuk die Weltmeisterinnenkrone gegen Yifan Hou verteidigen.

Fotos: Turnierseite (Eteri Kublashvili, Vladimir Barsky, By B. Dolmatovsky, A. Karlovich)

Turnierseite...

Regeln der WM 2015 ...

Regeln des WM-Zyklus...



Johannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem eigenen Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".
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Fortgeschritten Fortgeschritten 07.04.2015 11:53
Mclanda
Da kann ich dir nur zustimmen. Die Topspielerinnen die mitgespielt haben sind früh ausgeschieden und die beste hat nicht mal mitgespielt.
Das sagt alles über das Niveau dieser K.O. Weltmeisterschafft aus.
Seit Generationen wird die/der Herausforderer in einem Kandidaten Turnier ermittelt, aber vor Jahren musste die sinnlose K.O. Weltmeisterschafft eingeführt werden, wo keiner damit glücklich geworden ist.
Ich kann mir beim besten willen nicht verstehen, wieso Kirsan Nikolajewitsch Iljumschinow nicht endlich einsieht dass eine K.O absolut sinnlos ist.
Bei den beiden WMs bei den Männern Carlson gegen Anand hat die ganze Welt mitgefiebert und es waren spannende Partien. Aber bei dieser K.O. WM hat es kaum jemand wahr genommen.
Sowas schadet nur dem Schachsport.
Mclanda Mclanda 07.04.2015 05:00
"Bald muss Mariya Muzychuk die Weltmeisterinnenkrone gegen Yifan Hou verteidigen."
Dabei wird sie dann eine mächtige Packung bekommen. Yifan Hou dürfte dann wohl auch schon die 2700 überschritten haben. Vor allen wird man aber sehen wie unsinnig dieses KO-System ist was aller zwei Jahre gespielt wird und sich auch noch Weltmeisterschaft nennt.
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