Schnellschach für Kurzentschlossene

12.02.2016 – Wer für das Wochenende noch nach einee Möglichkeit zum Schach sucht, wird in Fürstenfeldbruck fündig. Dort findet am Samstag zum vierten Mal das BrainGames Schnellschachopen statt. Knapp 140 Spieler haben sich bereits angemeldet. Turnierorganisator Stanley Ying rechnet mit mindestens 160 Teilnehmern. Nikola Nestorovic vor Michael Bezold. Mehr...

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Pressemitteilung
(Stanley Yin)

Schnellschachopen: Fürstenfeldbruck ist bereit für die vierten BrainGames

Dass ihr Schnellschachturnier sich so rasant entwickelt, damit hätten Thomas Hirn und Stanley Yin vor drei Jahren nicht gerechnet, als sie unter tatkräftiger Unterstützung des örtlichen Schachclubs die BrainGames in der oberbayerischen Kreisstadt Fürstenfeldbruck aus der Taufe hoben. Heute blicken Sponsor und Turnierleiter auf eine Erfolgsstory zurück – und freuen sich auf ein Novum am kommenden Samstag, den 13.02.

Die Sieger 2015

169, 144, 164 – und dieses Jahr? Knapp 140 Voranmeldungen stehen bereits auf der Online-Meldeliste, mindestens 160 Teilnehmer sollen es laut Turnierleiter Stanley Yin wieder werden, denn: „Freitag nachmittags füllt sich die Liste plötzlich besonders rasant.“ Trifft die Prognose ein, dürfen sich die „Brucker“ wieder Hoffnung machen, auch dieses Jahr das bundesweit größte Schnellschach-Einzelturnier zu veranstalten. Bis Freitag Mitternacht dürfen sich Schachfreunde aus aller Welt noch in die Meldeliste eintragen.

Diese führt derzeit der GM Kiril Georgiew (ELO 2626) aus Bulgarien an, der erste Teilnehmer in der Geschichte des Turniers mit einer Spielstärke über 2600: Die Großmeister Nikola Sedlak und Wladimir Epischin schrammten im Vorjahr noch knapp an dieser Marke vorbei. Epishin ist auch diesmal wieder dabei und darf sich in der erweiterten Spitze mit Georgiew und sechs anderen Großmeistern – darunter den deutschen GM Igor Khenkin, Vitaly Kunin, Leonid Milov und Hans-Joachim Hecht –, acht Internationalen Meistern und neun FIDE-Meistern kann sich sehen lassen. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr (12 GM!) ist terminbedingt: Da am nächsten Tag keine Ligawettkämpfe stattfinden, sind Legionärsmannschaften wie Korbach, Deggendorf und Göggingen, die das Turnier zuletzt bereichert haben, diesmal überhaupt nicht vertreten.

Bei aller Vorfreude auf ein weiteres gelungenes Schnellschachopen sind alle Beteiligten aber noch immer tief getroffen vom plötzlichen Tod des Hauptschiedsrichters. Am 5. Januar verstarb Franz Geßl, der die BrainGames drei Jahre lang entscheidend mitgeprägt hat, im Alter von 62 Jahren. Dankenswerterweise füllt nun mit Hans Brugger, Christoph Lipok und Tobias Stempfle gleich ein freiwilliges Schiedsrichtergespann diese Lücke – vermutlich auch langfristig. Die Chancen stehen gut, dass sich die Stadt Fürstenfeldbruck auch in den nächsten Jahren über ein hochklassiges besetztes Schachturnier kurz nach Fasching freuen darf.


Zur Turnierseite (mit Anmeldeformular und Teilnehmerliste)...

 


 

 


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