Wettkampf Ding Liren gegen Gelfand

von André Schulz
18.07.2015 – Viel Schach gibt es zur Zeit in China. Nach dem Hainan-Danzhou-Turnier und parallel zum Vergleichskampf China gegen Russland (heute Ruhetag) wird in Wenzhou ein Wettkampf zwischen Ding Liren und Boris Gelfand ausgetragen. Der Sieger erhält 20.000 Dollar. Nach zwei Remis gewann Ding Liren heute mit den schwarzen Steinen die 3. Partie. Mehr...

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Vom 16. bis 20. Juli richtet der chinesische Verband einen Wettkampf zwischen Ding Liren und Boris Gelfand aus. Austragungsort ist Wenzhou, die Heimatstadt von Ding Liren. Gespielt werden vier Partien mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest. Der Sieger erhält 20.000 Dollar Prämie, der Verlierer 10.000 Dollar.

In der ersten Partie wurde eine aktuelle Variante der Königsindischen Verteidigung gespielt. Nachdem sich die leichte weiße Initiative zu Anfang der Partie aufgelöst hatte, musste Gelfand mit Weiß im Endspiel ums Remis kämpfen, löste die Aufgabe aber auf kreative Weise.

Gelfand - Ding Liren

 

 

Die zweite Partie endete recht schnell in der Grünfeld-Verteidigung ebenfalls remis.

In der 3. Partie verzichtete Ding Liren auf sein geliebtes Königsindisch. Im Verlauf des Mittelspiels geriet Weiß in der Katalanischen Eröffnung allmählich unter Druck und organisierte einen Königsangriff, der aber abgewehrt wurde. Danach musste er mit zwei Minusbauern ums Remis kämpfen, was diesmal aber nicht gelang.

 

 

 

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André Schulz, seit 1991 bei ChessBase, ist seit 1997 der Redakteur der deutschsprachigen ChessBase Schachnachrichten-Seite.
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Aard Aard 19.07.2015 11:30
Wo bleiben aber die Chinezen in Fernschach??
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