Who-is-Who in Moskau

02.03.2004 – Das alljährliche im Februar stattfindende Aeroflot-Open ist nicht nur Treffpunkt zahlreicher Großmeister - in diesem Jahr fanden 163 IGMs den Weg ins Hotel Rossija - sondern auch Forum vieler wichtiger Organisatoren, Funktionäre und Journalisten. In den Gesprächen am Rande werden die Probleme des Internationalen Schachs diskutiert und hoffentlich auch bald gelöst. Jean-Michel Pechiné war mit seiner Kamera dabei. Back in Russia!...

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Back in Russia!
 

Jedes Jahr im Februar kann man für "nur" etwa 600 Dollar (Flug mit Aeroflot nach Moskau + 10 Übernachtungen) Zugang zum größten nicht-offiziellen Schach-Marktplatz bekommen. Im riesigen Hotel Rossija, gegenüber vom Kreml kann man insgesamt 163 Großmeister treffen, außerdem noch einige der wichtigsten Organisatoren und Funktionäre, die unentwegt daran arbeiten, die gegenwärtige Krise im Schach zu lösen, wie die Fotos zeigen.

Alexander Bakh (links), ist der Gründer des Aeroflot-Open. Alexander Roshal ist Herausgeber der traditionsreichen Schachzeitschrift 64. In der Mitte steht Ex-Weltmeister Vasya Smyslov, der am 24. März 83 Jahre alt wird. Smyslow, der ausgebildetete Opersaänger ist, sang einige Arien im Presseraum des Opens.

Organisator Alexander Bach (li.) zusammen mit dem früheren Chef des Duma Ausschusses für Haushalt und Steuern Alexander Zhukov und dem Vorsitzenden des Schachverbandes sowie Chef des staatlichen russischen Sport-Komitees Vyacheslav Fetisov. Fetisov war früher außerdem Trainer der russischen Eishockey-Olympiamannschaft und davor selbst einer der besten und  höchst dekorierten Eishockeyspieler des Landes.



Gewinner Sergey Rublevsky (2655) zusammen mit zwei früheren französischen Nationalspielern, dem 10. Weltmeister Boris Spassky und Joel Lautier, der gerade zum ersten ACP-Präsidenten gewählt wurde.

Karpov nimmt ein Geschenk der Schachkünstlerin Veronika Kasatkina entgegen.



Der frühere Weltmeister und jetzige Repräsentant der ACP in Russland analysiert seine Partie gegen den ukrainischen  Nachwuchsstar Sergey Karjakin.

Der israelische Meister Yochanan Afek (rechts) mit dem Schachhistoriker Isaac Linder.

Antonio Rami Alos, General Manager für Entwicklung in der « Ajuntament de Calvia Mallorca ». Er vertrat die Organisation der nächsten Schacholympiade, die im Oktober auf den Balearen Stattfindet.  

Das Maskottchen des nächsten Schacholympiade

Viele russische Schachspieler verließen aufgrund des politischen Systems die damalige UdSSR, hier sind einige, v.li.: IGM Tukmakov (Trainer in der Schweiz), Genna Sosonko (NIC) in den Niederlanden), Boris Gulko (USA) mit Anatoly Kykhovsky, dem Trainer von Alexander Grischuk.

Joel Lautier, Präsident der ACP im gespräch mit Boris Kutin, Präsident derf European Chess Union (ECU).


Boris Kutin

Igor Glek im Interviev mit dem russischen Fernsehen.

 

Jordi Lopez, Trainer des Nao Chess Club mit ansprechender Lektüre.

Anatoly Vaisser im Aeroflot Airbus mit 64.

Evgeny Sveshnikov (li.) mit dem Autor vor dem Kreml.

Zwei Journalisten vom 64-Team: Fotografin Marina Bossonova, und Oleg Pervakova, gleichzeitig ein bekannter Studienkomponist.

Die 16-jährige Oxana Kosteniuk (2113) schreibt bereits Artikel für 64.



Marina und Oksana

Drei große Nachwuchshoffnungen. Jugendweltmeister Mamedyarov (Aserbeidschav, li, 2646), 18, Sergey Karjakin (Ukraine, 2566), 14, und Evgeny Alekseev (Russland, 2606), 18.

Die frühere französische Frauenmeisterin Marie Sebag, 17, die in Moskau ohne offizielle Unterstützung des französischen Verbandes teilnehmen musste.

 

Sanan Sjugirov (2260), 11, Jugendweltmeister mit seinem Betreuer Sanal Shavapov. Sein Trainer ist IGM Yuri Yakovich.

Das neue Idol der Schachspieler Mittelamerikas Alejandro Ramirez (2499), aus Costa Rica, der mit 15 Großmeister wurde und Kateryna Lahno (2493), 14, aus der Ukrainia.

 

Magnus Carsen, (Norwegen 2484), 13, hats ich auf dem Aeroflot Open seine zweite GM-Norm erspielt.

 

Text und Fotos: Jean-Michel Péchiné - Europe Echecs

 

 


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