01.05.2015 – Vom 20. bis 26. April fand im französischen Metz ein starkes Open statt. 38 Teilnehmer spielten in Gruppe A, darunter neun GM und neun IM. Am Ende gewann der 24-jährige Ukrainer Vladimir Onischuk mit 8 aus 9. Er verlor in Runde zwei, aber gewann alle seine restlichen Partien. Auch Matthias Blübaum und Dennis Wagner spielten erfolgreich. Mehr...
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Vladimir Onischuk gewinnt in Metz
Turniersieger Vladimir Onischuk
Vladimir Onischuk spielte das gesamte Turnier über energisch und mit großem Schwung. Am Ende lag er mit 8 Punkten aus 9 Partien ganze zwei Punkte vor dem Feld.
Der Klub der Spieler mit 2500+ (von links nach rechts): GMs Sergei Azarov, Dmitry Svetushkin, Vladimir Onischuk, Nikita Maiorov, Andrey Vovk, Evgeniya Doluhanova, Evgeny Romanov, Organisator Salvatore Centonze, IM Dennis Wagner, IM Alexander Donchenko, GM Matthias Blübaum und IM Jacek Stopa. (Foto: Pierre Becker)
Nach einer Niederlage in Runde zwei gegen IM Jacek Stopa war Vladimir Onischuk nicht mehr aufzuhalten und gewann eine Partie nach der anderen - am Ende sieben in Folge.
Vladimir Onischuk
Onischuk hat einen ungewöhnlichen Stil. Im Gegensatz zu vielen anderen jungen Spielern verfügt er über ein enges Eröffnungsrepertoire. Mit Weiß verzichtet er auf allzu ambitionierte Eröffnungsvarianten, sondern bevorzugt solide Varianten und bekämpft Sizilianisch zum Beispiel mit der Rossolimo-Variante (1e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5). Mit Schwarz spielt er Varianten, die als theoretisch nicht ganz vollwertig gelten, wie zum Beispiel Pirc gegen 1.e4 und 1…d6 oder 1…g6 gegen 1.d4. Doch Onischuks Stärke sind nicht seine Eröffnungen, sondern seine Behandlung von Mittelspiel und Endspiel. Er rechnet präzise, gerät fast nie in Zeitnot und verfügt über eine ausgezeichnete Technik. Schaut man sich seine Partien in der Mega an, so stellt man fest, dass er Stellungen, in denen er leichten Vorteil hat, fast immer gewinnt, selbst gegen starke Großmeister. Sein zweiter Platz in Capelle-La-Grande 2015 und sein dritter Platz beim Al-Ain Classic Open 2014 zeigen, wie stark er ist.
Dennis Wagner wurde beim FIDE-Kongress in chinesischen Chengdu, der kürzlich zu Ende ging, zum GM ernannt.
In Metz landete er mit 6 aus 9 auf Platz zwei.
Dennis Wagner hatte einen guten Start ins Turnier, doch in Runde sechs erlitt er durch eine Niederlage gegen den späteren Turniersieger einen Rückschlag. Doch die Partie war so inhaltsreich und interessant, dass Dennis Wagner sie trotz seiner Niederlage kommentiert hat.
Dennis Wagner und Vladimir Onischuk lieferten sich einen packenden Kampf
Nach der Niederlage gegen Onischuk verlor Dennis Wagner eine weitere Partie gegen Evgeny Romanov, aber durch einen Sieg gegen Andrey Vovk in der Schlussrunde sicherte er sich Platz zwei.
GM Matthias Blübaum landete ungeschlagen auf Platz drei
Platz vier ging an GM Stanislav Savchenko (2511) aus der Ukraine (Foto: Pierre Becker)
Stanislav Savchenko (nicht zu verwechseln) hat wegen familiärer Verpflichtungen in letzter Zeit seltener gespielt, aber er ist ein starker Spieler, der zu seinen besten Zeiten beinahe 2600-Elo hatte.
Jacek Stopa wurde beim FIDE-Kongress in Chengdu ebenfalls zum GM ernannt.
Er landete mit 5,5/9 auf dem fünften Platz.
Jacek Stopa war der einzige Spieler, der gegen Vladimir Onischuk gewinnen konnte. Im folgenden Video erläutert Stopa die lange Schlussphase der Partie.
Sagar ShahSagar Shah ist ein junger Internationaler Meister aus Indien. Er ist zugleich ausgebildeter Wirtschaftsprüfer und würde gerne der erste indische Wirtschaftsprüfer sein, der Großmeister wird. Sagar berichtet leidenschaftlich gerne über Schachturniere, denn so begreift er das Spiel, das er so liebt, besser. Aus Leidenschaft für das Schach betreibt er auch einen eigenen Schachblog.
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Nach 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Dxd4 Sc6 5.Lb5 Ld7 6.Dd3 umgeht Weiß die Hauptvarianten und lenkt die Partie in weniger erforschte, strategisch gehaltvolle Stellungen.
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Im Katalanen wählt Zwirs einen ambitionierten Ansatz: Er nimmt den Bauern und verteidigt ihn mit …c6 und …b5, um früh unbalancierte, kämpferische Stellungen zu erreichen.
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