04.10.2015 – Der World Cup wird im Tiebreak entschieden. Sergey Karjakin, der mit 0-2 ins Finale gestartet war und die dritte Partie mit viel Glück und großer Hilfe Peter Svidlers gewinnen konnte, gelang in der vierten Partie ein ruhiger und überzeugender Positionssieg. Damit steht es jetzt 2-2 und der Worldcup wird am Montag im Schnell- oder Blitzschach entschieden. Mehr...
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FIDE-Präsident Kirsan Ilyumzhinov kam nach Baku, um das Ende des World Cups
mitzuerleben. Doch dem Sieger kann er erst am Montag gratulieren.
Konzentration vor der Partie
Wie spielt man, wenn man gewinnen muss und dem Gegner ein Remis reicht? Eine ruhige Partie anstreben, in der man den Gegner lange unter Druck setzen kann? Oder eine scharfe, zweischneidige Variante spielen, in der ein Fehler fatal sein könnte? Sergey Karjakin entschied sich in der vierten Partie des World Cup Finales gegen Peter Svidler für die ruhige Variante. Bereits im sechsten Zug kam es zu Damentausch, doch es war nicht zu sehen, wie Schwarz den vollständigen Ausgleich herbeiführen konnte.
Sergey Karjakin überlegt an seinen ersten Zügen.
Im weiteren Verlauf der Eröffnung kam Karjakin dann mit ruhigem, aber starkem Spiel zu klarem Vorteil. Doch Svidler konsolidierte sich und so kam es schließlich zu einem Endspiel, in dem Weiß mit Turm und Läufer gegen Turm und Springer des Schwarzen spielte. Objektiv war dieses Endspiel vielleicht ausgeglichen, aber Svidler fand kein Rezept gegen die weißen Drohungen und landete schließlich in einem verlorenen Turmendspiel. Dieses Mal behielt Karjakin die Nerven und verwandelte seine Gewinnstellung auch in einen Gewinn.
Nach seiner unglücklichen und bitteren Niederlage in der dritten Partie
verlor Svidler auch die vierte Partie.
Damit schaffte Karjakin nach dem 0-2 Rückstand doch noch den Ausgleich. Nach dem Verlauf des Finales liegt die psychologische Initiative im Tiebreak bei Karjakin, denn Svidler muss es schaffen, den verpassten Chancen hinterher zu trauern, wenn er im Tiebreak gut spielen möchte.
Johannes FischerJohannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem eigenen Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".
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