Alle wollen Schach!

31.10.2004 – Nordrheinwestfalen wird offenbar von klugen Köpfen regiert. Neben Ministerpräsident Peer Steinbrück ist auch sein Vize, Sportminister Michael Vesper, bekennender Schachfan. In einer vom Kölner Zeitung Express organisierten Aktion spielte er am Freitag simultan gegen Kölner Schüler. Jeder Teilnehmer erhielt ein Schachbrett. Damit der Minister nicht leer ausging, lobte ChessBase je ein Programm Fritz&Fertig für jede gewonnene Ministerpartie zur Weitergabe an Schulen in NRW aus. Am Ende gewann der tapfere Minister vier von zehn Partien. Die Veranstaltung begann mit Verspätung. Diebe hatten die Bretter gestohlen und es mussten erst neue beschafft werden. So populär ist Schach! Andreas Schwartmann war dabei und hat Fotos gemacht, leider nicht von den Langfingern. Artikel im Express...Mehr vom Ministersimultan...

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Alle wollen Schach!
André Schulz
Fotos. Andreas Schwartmann

Schachspielen wird unter Politikern mehr und mehr zur Mode. Neben Peer Steinbrück, der kürzlich bei der WDR-Schachsendung zu Gast war, gehört auch Peter Müller zu den Schach spielenden Ministerpräsidenten in Deutschland. Der derzeit ranghöchste Politiker unter den Schachspielern ist Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestages. Eifrigster Mentor und zuständiger Minister ist Innenminister Otto Schily. Frühere prominente Politiker waren Bundespräsident Richard von Weizsäcker, dessen Sohn Robert sogar in der Bundesliga spielte und kürzlich den Titel des Fernschachgroßmeisters erwarb, sowie Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Ende November treffen sich die Politiker wieder zum Politikerschachturnier in Berlin.

Ebenfalls zu den Schachfans unter den Politikern gehört Michael Vesper von den Grünen, in NRW Vizeministerpräsident und Minister für Städtebau, Wohnen, Sport und Kultur. Im Interview mit dem Express betonte er nach einem Simultan mit Vlastimil Hort, die positiven Effekte des Schachs in der Jugendausbildung und seine integrative Kraft und stellte sich für ein Simultan gegen Kinder zur Verfügung das vergangenen Freitag im Dumont-Quarree in der Kölner Breite Straße stattfand. Von zehn Partien gewann Michael Vesper vier. Eine tolle Leistung für einen Hobbyschachspieler und aller Ehren wert.

Beginnen konnte die Veranstaltung erst mit einer Stunde Verspätung. Schach begeisterte Langfinger hatten sich die für das Simultan vorgesehen Bretter unter den Nagel gerissen. Alle wollen eben Schach!










Lauter Schachfans


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