Biel: Ausflug zum Lothurm

04.08.2006 – Vorletztes Wochende boten die Bieler am Spielfreien Samstag die traditionelle Exkursion an, die diesmal zum Bieler Hausberg und dort zum Aussichtsturm Lothurm führte. Warum der Turm so heißt und wie es kommt, dass Schweizer Berge mitunter durch hohe Türme nach oben verlängert werden, wird im Folgenden erklärt. Benjamin Bartels, auch in großer Höhe absolut schwindelfrei, war in der Lage, selbst unter schwierigsten Bedingungen die Nerven zu behalten und das Ereignis in unverwackelten Bildern für die Nachwelt festzuhalten. Bilder eines Ausflugs...

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Ausflug zum Lothurm

Am spielfreien Samstag am mittleren Wochenende bietet das Schachfestival traditionell für Spieler und Touristen einen Ausflug an. Für diesen Zweck bietet die Umgebung Biels eine Fülle von Möglichkeiten an und Spieler, die bisher alle Ausflüge seit Bestehen des Turniers mitgemacht haben, werden dennoch in jedem Jahr etwas Neues zu sehen bekommen.

Diesmal ging es mit der Ausflugsgruppe den Berg, gleich neben Biel hinauf, was mit einer Seilbahn bewerkstelligt wurde. Die Schweizer nennen alles, was am Seil gezogen wird Seilbahn, auch dann, wenn die Bahn selber noch auf Schienen fährt und Kontakt zur Erde behält, die allerdings bisweilen sehr schräg aufgestellt ist.

Im Panoramabild erhält man einen schönen Überblick. Der Ausflugsberg ist der oberhalb Biels.


 

Ein wichtiges Stück Tuch in der Schweiz ist das mit dem weißen Kreuz auf rotem Grund, die Schweizer Nationalflagge. Auf ihre Unabhängigkeit sind die Schweizer sehr stolz. So sieht man die Flagge überall wehen, besonders, wenn der Schweizer Nationalfeiertag, der 1.August naht.


Auf ihre Berge sind die Schweizer ebenso stolz.

Höhepunkt des diesjährigen Ausflugs war die Besteigung des Lothurms. Als Ausländer könnte man sich fragen, wozu denn die Schweizer auf ihre Berge noch Aussichtstürme bauen und ob diese nicht schon hoch genug seien. Angesichts des kläglichen Elfmeterabschlusses der ansonsten allerdings guten Leistung der Schweizer Nationalmannschaft bei der kürzlich beendeten Fußballweltmeisterschaft steigt der Verdacht auf, dass sie vielleicht von hier aus der Ferne heimlich das Elfmetertraining der Deutschen und Italiener beobachten wollen, besonders da sich der Lothurm in ziemlicher Nähe eines Sportzentrums befindet.


Das ehemalig Sportzentrum macht einen guten Eindruck.




Auch der Ausblick ohne Turm kann sich sehen lassen


Und das ist der Turm, aber noch nicht der ganze


Insgesamt 25 Meter hoch.


Der Aufstieg


Hier sollte man beim Blick durch die Stufen schwindelfrei sein.


Menschen werden zu Ameisen



Geschafft: Blick von oben auf typische Schweizer Almbewohner


Blick auf die unten Gebliebenen


Der Ausblick ins Land


Andrej Volokitin möchte fliegen können


Muzychuk, die Tochter von Gaponenko und Volokitin


Fotocheck

Das örtliche Schweizer Privat-Fernsehen hatte einen Mitarbeiter mitgeschickt, der Aufnahmen und Interviews für eine Reportage machen sollte. Er war ein Hühne und überraget die Spieler mit seiner Körpergröße von ca. 2,00 um Einiges.


TV-Mann und Andrej Volokitin


Hier wird Inna Gaponenko interviewt


Da musste er sich schon klein machen




In Wirklichkeit fand das Interview am Abgrund statt


Schachspieler mit Kühen


Der Abstieg



Der ganze Turm noch einmal aus der Ferne: Mit ihm verhält es sich in Wirklichkeit so:







Mit anderen Worten: Nach dem Sturm lag eine Menge Holz herum und mit dem Turm konnte man etwas davon elegant verbauen und los werden.


Auch auf der Erde wurde weiter interviewt. Die Tochter con Pia Cramling mit ihrer älteren Schwester?




Bieler Chefetage: Peter Burri, Pressesprecher Oliver Breisacher und Peter Bohnenblust, der...


...nur selten so ersnt schaut, wie auf dem Bild oben.


Oliver Breisacher

Applaus für die kleinen Gaponenko, die gerade ein Lied gesungen hat.


Nun wird Boris Avrukh befragt




Inzwischen wurden die anderen unternehmungslustig und suchten Kontakt zu Einheimischen




Anna Muzychuk in Pose


Hier wird Volokitin fotgrafiert, der...


...hier steht.


Das Landgasthaus erfüllt alle positiven Klischees


Pia Cramlings Tochter will gar nicht rutschen


Unter wartet Papa


Nachdem sie ihre Tochter los geschickt hat, folgt die Mama


Ausflügler beim wohl verdienten Imbiss

Schließlich ging es zurück, wobei ein Wegweiser behilflich ist, dass man nicht am "End der Welt" landet, von hier nur 25 Minuten entfernt.





Die Abfahrt zurück ins Tal




Fotograf Benjamin Bartels

 

André Schulz

 

 

 

 



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