Blitzmeisterschaft von Moskau

12.12.2004 – Kürzlich wurde im Balchug-Kompinsky Hotel in Sichtweite des Kreml die Moskauer Blitzmeisterschaft gespielt. Zwölf der besten Spieler der Stadt, teils eingeladen, teils qualifiziert lieferten sich ein packendes Turniers. Vor der entscheidenden Runde standen Michail Kobaliya und Alexander Morozevich an der Spitze. Doch beide verloren ihre Partien und so konnte überraschend Vladislav Tkachiev vorbei ziehen. Eugeny Atarov war dabei und hat die Geschehnisse unweit des Kremls für die Nachwelt fest gehalten. Mehr...

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Am 4.Dezember wurde im Balchug-Kompinsky Hotel sie Moskauer Blitzmeisterschaft durchgeführt. Vom Spielsaal hatte man einen schönen Blick auf den benachbarten Kreml. An der Meiste4rschaft beteiligten sich fünf eingeladene Spieler und sieben Qualifikanten. Das 12er-Feld bestand aus den Spielern. Alexander Morozevich, Alexander Grishuck, Alexey Dreev, Sergey Rublevsky, Vladislav Tkachiev, Alexander Ryazantsev, Mikhail Kobaliya, Dmitry Yakovenko, Farruh Amonatov, Vladimir Belov, Sergey Shipov and Alexey Korotylov.


Moskau an einem Wintermorgen: Roter Platz mit weißem Schnee.


Spielsaal in Weihnachtsdekoration


Spieltisch mit Aussicht. Im Hintergrund der Kreml.


Alexander Grischuk mit Freundin Natalia Zhukova


Jeder mit seinen eigenen Bedürfnissen: Grischuk leer eine Flasche Cola und Tkachiev beendet einen temporären Nikotinmangel.


"Und dann ist laut Fritz Sg4 der richtige Zug! "Grischuk, Zhukova und Tkachiev


Ein Sturm zieht herauf


Der erste Zug wurde symbolisch vom Hauptsponsor ausgeführt.


Lasst die Spiele beginnen.


Nummer vier der Weltrangliste. Alexander Morozevich


GM Farruh Amonatov


Tischkarten mit den Namen der Spieler


Die Auslosung wird von Schiedsrichter Arbiter Kurlikov vorgenommen. Alle Spieler sind bei der Zeremonie anwesend mit Ausnahme von Alexey Dreev, der in einem Stau fest gehalten wurde. Als erster Spieler auf der Liste wurde Morozevich ausgelost.


Wofür hat man Freunde: Natalia Zhukova zieht das Los für Dreev.


Sergey Rublevsky: I setze mich einfach hin und spiele


Sergey Shipov in grimmiger Stimmung


Vlad Tkachiev kibitzt am Brett von Sergey Rublevsky. In der esrten Hälfte des Turniers verlor Rublevsky nur einmal, in der zweiten Hälfte gleich dreimal hintereinander.

Für Grischuk lief es ähnlich wie bei Rublevsky: Er verlor zunächst eine Partie, dann noch eine, gewann gegen Dreev und verlor dann ebenfalls drei Partien hintereinander.


Rublevsky gege Grischuk


Mikhail Kobalia

Das Turnier sucht einen Tabellenführer und fand ihn in ...Mikhail Kobalia. Überraschung! Morozevich, hatte reichlich Fans im Rücken, darunter seine Freundin (die Dame in Rot).


Schnelle Aktionen: Belov-Amonatov

Die Situation vor der letzten Runde war diese: Kobaliya und Morozevich hatten beide 13.5 Punkte; Rublevsky und Tkachiev hatten 13 Punkte, es folgten Grischuk und Amonatov mit 11.5. Und es war Spannung angesagt, denn Morozevich musste gegen Tkachiev spielen, Kobaliya gegen Amonatov und Rublevsky gegen Grischuk…


Schlüsselpartie: Tkachiev gege Morozevich

Tkachiev konnte nicht den kleinsten Vorteil erwirtschaften, Kobaliya entwickelt Druck, Morozevich merkt, dass sein Gegner nicht aktiv genug spielt und versucht, die Initiative an sich zu reißen. Unglücklicherweise stellt er dabei etwas ein und Tkachiev übernimmt sofort selber die Initiative. Morozevichs Störversuche fruchten nicht und in den letzten Sekunden heimst Tkachiev den ganzen Punkt ein. Nun richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Partie von Kobaliya, wo dieser gegen Amonatov zu gewinnen versucht. Als die Partie vorüber ist, kann man das Ergebnis von Michails Gesicht ablesen: er hat verloren.


Der unglückliche Rublevsky (hier gegen Amonatov)

Ein paar Sekunden später stand Rublevsky auf und nun war klar, wer der Sieger war: Vladislav Tkachiev! Der kasachische GM hatte zuvor nicht in einer einzigen Runde an der Spitze gestanden. 


Mr. Cool Vladislav Tkachiev


Morozevich, im Hintergrunde seine Freundin Marina.


Einbruch der Nacht nach einem Tag volle Blitz:

Fotos von Eugeny Atarov bei Chess Pro
Texte aus dem Russischen übersetzt von by Aryan Argandewal


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