Spitzenteams souverän
Die drei Spitzenteams setzen sich ab: Da der SC Viernheim, die OSG Baden-Baden und die Schachfreunde Wolfhagen alle gewinnen konnten, trennt die drei Topteams jeweils ein Punkt voneinander. Wolfhagen hingegen hat bereits zwei Punkte Vorsprung auf den FC Bayern München auf Rang 4.
Kein guter Spieltag hingegen war es für die drei Teams auf den Abstiegsplätzen. Alle drei unterlagen in ihren Kämpfen und drohen bereits den Anschluss an die rettenden Plätze zu verlieren. Lediglich der SV Deggendorf liegt noch gleichauf mit der Abstiegszone nach der Niederlage gegen Bremen.
Ergebnisse Spieltag 5:

Zwei Tata-Steel-Teilnehmer. Erwin L´Ami pulverisiert zwar alle Teilnahmerekorde von Wijk aan Zee, aber mit seinem diesjährigen Abschneiden war er – wie auch sein Bundesliga-Gegner Aravindh Chithambaram – wohl nicht zufrieden. | Foto: Hans-Joachim Vitz
Der SC Viernheim zieht weiter seine Kreise. In Solingen war es zwar knapper als mancher erwartete, aber am Ende reichten die beiden Siege von David Anton Guijarro und Amin Bassem zu einem 4,5:3,5-Sieg. Lediglich Alexey Sarana musste sich Loek van Wely geschlagen geben. Hier die Partie an Brett 5:
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Mit dem klaren 6,5:1,5 in Dresden machten die Badener klar, dass sie trotz des Punktes Rückstand auf Viernheim im Titelrennen bleiben wollen. Fabiano Caruana musste zwar in einem Endspiel mit Turm+Springer gegen Turm die Punkte mit Mateusz Bartel teilen, aber fünf seiner Kollegen holten volle Punkte. Doch es war auch dieses Wochenende zu sehen, welche Probleme die Badener haben, ihre Topleute zu versammeln. Im Falle Caruana half vermutlich, dass er nächstes Wochenende in Weissenhaus antritt. Selbiges hätte man aber auch für Vincent Keymer vermuten können, doch er fehlte im Aufgebot. Die Dresdener bleiben nach der hohen Niederlage Tabellenletzter.
Vorjahresmeister Düsseldorf musste dem diesjährigen Neuling die Punkte überlassen. Beim 3:5 zeigte sich die ukrainische Übermacht mehr als deutlich. Während der Titelverteidiger nach sieben Spielen nur sechs Punkte auf dem Konto hat, sind die Nordhessen Dritter und haben schon zwei Punkte Vorsprung auf die viertplatzierten Münchener.
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Am 5. Spieltag bekam Andrey Orlov Ihor Samunenkovs großes Talent zu spüren. | Foto: Hans-Joachim Vitz.
Der FC Bayern München ließ die Lücke zu den Topplätzen etwas anwachsen. In Kirchweyhe kamen die Süddeutschen nur zu einem 4:4 gegen den Gastgeber. Die Münchner gewannen mit Kirill Alekseenko und Alvar Alonso Rosell an den Brettern 1 und 5, Alexandr Predke an 2 und Hrvoje Stevic an 8 sorgten für den Ausgleich.
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Auch Bremen rangiert in der oberen Tabellenhälfte. Trotz des Debuts von Arjun Erigaisi, der vermutlich auch schon auf den Einsatz in Weissenhaus wartet, konnten die Deggendorfer dem SVW keine Mannschaftspunkte abnehmen. Erigaisi spielte ein unspektakuläres Remis gegen Martirosyan:
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Hamburger Doppelsieg
In die 5. Runde startete St. Pauli mit fünf Punkten vom 10. Platz. Ein Zähler mehr hatten die Schachfreunde aus Deizisau, die damit vermutlich aber nicht ganz zufrieden waren. Diese Unzufriedenheit ist durch die Niederlage gegen St. Pauli weiter gewachsen: An Brett 1 der Gäste spielte Matthias Blübaum. Der Teilnehmer am in Kürze startenden Kandidatenturnier auf Zypern war allerdings mit 1,5 aus 4 nicht besonders gut in die Bundesligasaison gestartet, hatte aber beim Tata Steel in Wijk aan Zee sehr stark gespielt. Seine Weißpartie gegen Nikolas Theodorou verlief nach einer ausgeglichenen Königsindischen Eröffnung ausgeglichen und endete im 31. Zug remis.

Jonas Bjerre (l.) war Matchwinner für St. Pauli. | Foto: Anna-Blume Giede
Blübaums Nationalmannschaftskollege Dimitrij Kollars hingegen musste gegen den Dänen Jonas Bjerre eine Niederlage einstecken. Die beiden Remis der zum Schluss noch spielenden Bretter 6 und 8 – Igor Janik und Frank Sawatzki – machten aus der Führung der Paulianer einen 4,5:3-5-Sieg gegen die favorisierten Deizisauer. Bei insgesamt sieben Remisen avancierte Jonas Bjerre somit zum Matchwinner für das Ausrichterteam.
Wie befürchtet kämpft der MSA Zugzwang gegen den Abstieg. Erst einen Punkt konnten die Münchener erobern. Auch der HSK war mit den drei Punkten aus sechs Runden nicht zufrieden. Im Kellerduell hatten die Hamburger am Ende einen Punkt mehr auf dem Konto.
Das Hauptduell im Abstiegskampf fand allerdings in Dresden statt:
Der Sieg gegen die Hauptstädtern verschafft den Rheinland-Pfälzern erstmal Luft im Abstiegskampf. Durch den Sieg springt Heimbach-Weis-Neuwied auf Rang 9.
Partien:
Tabelle nach sieben gespielten Runden:
Link:
Schachbundesliga.de
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