Chessable Masters: Ding schlägt Pragg in erstem Finalmatch

von Klaus Besenthal
26.05.2022 – Das erste Finalmatch des 15+10-Onlineturniers "Chessable Masters" ist am Mittwoch mit einem 2,5:1,5-Sieg von Ding Liren gegen Praggnanandhaa geendet. Für den 16-jährigen Pragg sind es anstrengende Tage: Das indische Schachwunderkind pendelt zwischen den Turnierpartien und schulischen Prüfungen. Ein zweites Match wird am Donnerstag gespielt (18 Uhr); dem Weltranglisten-Zweiten Ding reicht dann ein Unentschieden, um das Turnier zu gewinnen. | Grafik: Play Magnus Group

ChessBase 17 - Megapaket ChessBase 17 - Megapaket

ChessBase ist die persönliche Schach-Datenbank, die weltweit zum Standard geworden ist. Und zwar für alle, die Spaß am Schach haben und auch in Zukunft erfolgreich mitspielen wollen. Das gilt für den Weltmeister ebenso wie für den Vereinsspieler oder den Schachfreund von nebenan.

Mehr...

Chessable Masters

So müde, wie mancher vielleicht vermutet hatte, war Pragg nicht, denn nachdem er die erste Partie des Matches verloren hatte, konnte er in der zweiten sofort ausgleichen. In einem komplizierten Turmendspiel hatte es dabei jedoch zunächst einige Schwankungen in der Stellungsbewertung gegeben - Analyse von IM Zoran Petronijevic:

 

 

Schachendspiele 1 bis 14

Von den Grundlagen für Einsteiger über klassische Turmendspiele bis hin zur modernen Endspieltheorie. Hier bekommen Sie die komplette Endspielschule von Karsten Müller in 14 Bänden (auf DVD oder zum Download) zum reduzierten Paketpreis.

Mehr...

Pragg konnte sich an dem ausgeglichenen Spielstand nur kurz erfreuen: Ding schlug in der dritten Partie postwendend zurück, bevor er sich dann mit einem Remis in der abschließenden vierten Partie auch den Sieg in diesem Match sichern sollte. Trösten konnte sich Pragg mit dem schulischen Examen: "It went well", meinte der 16-jährige, als er danach gefragt wurde. Die dritte Partie, analysiert von GM Karsten Müller:

 

 

Stand nach dem ersten Finalmatch

Partien

 

 

Turnierseite


Klaus Besenthal ist ausgebildeter Informatiker und ein begeisterter Hamburger Schachspieler. Die Schachszene verfolgt er schon seit 1972 und nimmt fast ebenso lange regelmäßig selber an Schachturnieren teil.