Grand Prix Riga, Finale: Mamedyarov geht 1-0 in Führung

von Johannes Fischer
22.07.2019 – Shakhriyar Mamedyarov begann das Finale des Grand Prix in Riga mit einem überzeugenden Gewinn. Er spielte mit Weiß und besiegte Maxime Vachier-Lagrave im Grünfeld-Inder, der Spezialeröffnung des Franzosen, in nur 28 Zügen. Damit reicht Mamedyarov morgen, in der zweiten Finalpartie, schon ein Remis, um den Grand Prix in Riga zu gewinnen. | Fotos: Niki Riga für Worldchess

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FIDE Grand Prix Riga, Finale, Partie 1

S. Mamedyarov - M. Vachier-Lagrave

Maxime Vachier-Lagrave glaubt an seine Eröffnungen. Mit Schwarz spielt er gegen 1.e4 Najdorf und gegen 1.d4 vertraut er der Grünfeld-Verteidigung. Beide Eröffnungen kennt er sehr genau, aber zugleich macht er seinen Gegnern dadurch die Vorbereitung leichter. Und das wurde Vachier-Lagrave in der ersten Partie im Finale des Grand Prix in Riga zum Verhängnis.

Shakhriyar Mamedyarov kam gut vorbereitet ans Brett und überraschte Vachier-Lagrave in einer scharfen Variante der Grünfeld-Verteidigung im 12. Zug mit einer Neuerung. Vachier-Lagrave fand nicht die richtige Antwort und stand schon wenige Züge später mit dem Rücken zur Wand - in einer schwierigen Stellung hatte Schwarz einfach kein Gegenspiel.

Mamedyarov verstärkte den Druck weiter und bald gingen Vachier-Lagrave die Züge aus und er gab in einer materiell ausgeglichenen Stellung auf, weil er die weißen Drohungen nicht mehr parieren konnte.

 

Nach diesem souveränen und überzeugenden Sieg Mamedyarovs muss Vachier-Lagrave morgen, den 23. Juli, in der zweiten Partie des Finales unbedingt gewinnen.

Alle Partien des FIDE Grand Prix in Riga

 

Live-Kommentar Finale, Partie 1

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Johannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem eigenen Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".
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