Kommersant: "Weltbester Schachspieler unter Verdacht..."

10.02.2007 – Die russische Online-Zeitung Kommersant veröffentlichte gestern einen Artikel von Alexey Dospekhov zu den Anschuldigungen, die gegen Veselin Topalov in Artikeln der Süddeutschen Zeitung und der indischen DNA erhoben wurden. Demnach hat die Spielergewerkschaft ACP eine Untersuchung zu dem Verdacht in Gang gesetzt, Danailov würde Topalov möglicherweise während der Partien über eine Zeichensprache Computerzüge übermitteln. Berik Balgabaev habe im Namen der FIDE geäußert, diese würde das Problem von möglichem Betrug mit Computerhilfe im Schach sehr ernst nehmen. Kommersant zitiert Evgeny Bareev, wonach viele Experten die Auffassung, die in den Artikeln der Süddeutschen Zeitung und DNA zum Ausdruck gebracht wurden, teilen würden. Am ärgerlichsten sei, so Bareev, dass die seit 2005 offenbar in Anspruch genommene Hilfe auf so primitive Weise realisiert würde. Silvio Danailov kündigte gegenüber Kommersant an, jeden verklagen zu wollen, der Topalovs Ansehen beschmutzt. Anatoli Karpov hat in einem Kommentar Partei für Topalov ergriffen und hält die Anschuldigungen für "nicht diskussionswürdig". Dem Artikel ist ein Amateurvideo beigefügt, das bereits beim Corus-Turnier 2006 aufgenommen wurde und das Danailovs Verhalten während Topalovs Partie gegen Ivanchuk zeigt. Artikel in Kommersant (eng.)... Video bei Kommersant...

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