Russische Meisterschaft für Tomashevsky und Girya

von Klaus Besenthal
22.08.2019 – Die russischen "Superfinals" sind heute in der Republik Udmurtien mit den Turniersiegen von Evgeny Tomashevsky im Open und Olga Girya im Frauenturnier zu Ende gegangen. Tomashevsky hatte in der Endabrechnung mit 7,0/11 einen halben Punkt mehr als Nikita Vitiugov, Maxim Matlakov und Ernesto Inarkiev (alle 6,5/11). Bei den Frauen dagegen brauchte Olga Girya eine "Armageddon"-Partie gegen Natalija Pogonina, um sich die russische Meisterschaft zu sichern. | Fotos: Dmitry Kryakvin

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72. Russische Meisterschaft - "Superfinal"

Gegen Kirill Alekseenko hatte Evgeny Tomashevsky heute so großen Vorteil, dass er es sich leisten konnte, nicht immer die allerstärksten Angriffszüge zu finden:

 

Evgeny Tomashevsky und Kirill Alekseenko

Der vor der Runde noch gleichauf liegende Nikita Vitiugov schaffte heute nur ein Remis, so dass Tomashevsky die 72. Russische Meisterschaft ohne Stichkampf gewonnen hatte. 

Ergebnisse der 11. Runde

 

Abschlusstabelle

 

Partien

 

Frauenturnier

Die 69. Russische Frauenmeisterschaft ging also tatsächlich noch an Olga Girya. Drei Runden vor Schluss schien Girya mit 1,5 Punkten Vorsprung der Konkurrenz komplett enteilt zu sein, doch dann begann sie zu schwächeln und holte nur noch einen Punkt. In der letzten Runde wurde sie heute von Natalija Pogonina noch eingeholt. Die Statuten der Meisterschaft hatten für diesen Fall einen Stichkampf vorgesehen, in dem sich Girya dann doch noch durchsetzen konnte.

Girya und Pogonina beim Stichkampf

Ergebnisse der 11. Runde

 

Abschlusstabelle

Den Regeln entsprechend wurde ein Schnellschach-Stichkampf um den 1. Platz zwischen Olga Girya und Natalija Pogonina durchgeführt, in dem jede Spielerin eine Partie gewinnen konnte. In der dritten Stichkampfpartie, einer "Armageddon"-Partie, gewann dann Girya mit den weißen Steinen.

 

Partien

 

Livekommentar des Russischen Schachverbandes

Mit Pavel Tregubov

Turnierseite



Klaus Besenthal ist ausgebildeter Informatiker und ein begeisterter Hamburger Schachspieler. Die Schachszene verfolgt er schon seit 1972 und nimmt fast ebenso lange regelmäßig selber an Schachturnieren teil.

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