Schach im Sägewerk

09.07.2009 – Diekirch ist eine hübsche Stadt in Luxemburg, in der schon seit 18 Jahren ein schönes Schnellturnier stattfindet. In den letzten Jahren regelmässig dabei war GM Georg Meier, die aktuelle Nummer 3 der deutschen Rangliste, der in Trier, mithin nicht weit von Luxemberg entfernt, aufgewachsen ist. Auch dieses Jahr ging Meier an den Start und verteidigte im "alten Sägewerk" seinen im Vorjahr gewonnenen Titel. Gerd Densing verrät, ob ihm das gelungen ist. Webseite des Veranstalters...Zum Bericht...

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Challenge de la ville de Diekirch / 18. Pokal der Stadt Diekirch
Von Gerd Densing

Am vergangenen Wochenende fand in Diekirch, einer sehr schönen Stadt im Nord-Osten Luxemburgs, zum 18. Mal das traditionelle Schnellschachopen statt.

Während Samstag in den drei Altersklassen U10, U14 und U20 Jugendturniere durchgeführt wurden (Rundenturniere, jeder gegen jeden), richtete der örtliche Verein, der Schachclub Nordstad, bereits zum 18. Mal das mittlerweile im Turnierkalender fest verankerte Schnellschachturnier um den Pokal der Stadt Diekirch aus.



Wie in den vergangenen Jahren befanden sich unter den Teilnehmern viele bekannte Luxemburger Schachgrößen ("jenseits der ELO-2200-Grenze"). Aber auch starke Spieler aus Deutschland und Belgien spielten im 51-köpfigen Teilnehmerfeld. An der Spitze war das Turnier dieses Jahr zwar etwas schwächer als in den Vorjahren, aber erneut fanden 11 Titelträger den Weg nach Diekirch. So wurde das Turnier wieder ein kleines, aber feines, Schnellschachopen. Gespielt wurden 7 Runden nach Schweizer System mit 25 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie - mit einer langen Mittagspause.



Insbesondere die hervorragenden Turnierbedingungen in der "Aal Seeerei" - zu Deutsch - "im alten Sägewerk" sprechen für das Turnier. Vom Charme eines Sägewerks ist (zum Glück) nicht mehr viel übrig geblieben, denn vor einigen Jahren wurde die große Halle zu einem hypermodernen und stilvoll gestalteten Veranstaltungszentrum hergerichtet, das viel Platz bietet und hervorragend klimatisiert ist, sodass es trotz hochsommerlicher Temperaturen stets angenehm kühl war. Auch die professionelle Turnierorganisation durch den internationalen Schiedsrichter und Vereinsvorstandsmitglied René Recking sowie last but not least die Bewirtung sprechen für das Turnier.



Während der gebürtige Trierer Großmeister Georg Meier in den vergangenen Jahren noch als IM bzw. Jung-GM mit knapp über 2500 zum Turnier kam, war er dieses Jahr als deutsche Nummer 3 mit einer ELO von weit über 2600 die klare Nummer 1 der Setzliste und fast 200 Punkten Abstand zum 2. absoluter Top-Favorit.


Ihr Berichterstatter (links) durfte gleich in der ersten Runde gegen den Turnierfavorit Georg Meier (rechts) spielen.

GM Meier gewann das Turnier bereits in den beiden vergangenen Jahren, letztes Jahr sehr souverän mit einem halben Punkt Vorsprung. Dieses Jahr verlief das Turnier mit vielen packenden Partien spannender, da Meier, der einzige GM im Teilnehmerfeld, gegen die beiden starken Internationalen Meister Michael Wiedenkeller und Thorsten Michael Haub jeweils ein Remis abgab.


Konzentrierter Kampf


Spitzenpaarungen in der letzten Runde

Doch am Ende setzte sich der Favorit durch und gewann aufgrund seiner besseren Feinwertung. Damit gewann Georg Meier dieses Turnier zum dritten Mal in Folge - ein schöner Hattrick.

Abschlusstabellen zum Download als PDF-Datei

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