31.07.2017 – Vier der fünf Partien wurden heute entschieden. Etienne Bacrot unterlief gegen Hou Yifan ein grober Patzer und Alexander Morozevich besiegte Ruslan Ponomariov im Hurrastil. Peter Leko und Nico Georgiadis demonstrierten Endspieltechnik. An der Spitze kam es zum großen Schulterschluss.
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Bacrots Patzer, Morozevichs Sturmangriff
Spitzenreiter Etienne Bacrot hatte es heute mit Hou Yifan zu tun. Erstaunlicherweise treffen die beiden zum ersten Mal aufeinander. Mit den schwarzen Steinen bot Bacrot die Berliner Verteidigung an, doch die Ex-Weltmeisterin wählte mit 4.d3 einen weniger verpflichtenden Weg und es ergab sich eine Struktur, wie sie mit einigen kleinen Unterschieden auch aus dem Modernen Italienisch hätte entstehen können.
Im 14. Zug verließ Bacrot mit d6-d5 das letzte Vorbild und produzierte eine fast symmetrische Stellung.
Im weiteren Verlauf konzentrierte sich Hou auf den Königsflügel, Bacrot bearbeitete das Zentrum. Die weißen Chancen waren vielleicht etwas besser, aber ein Remis wäre sicher das logischste Ergebnis gewesen, wenn dem Franzosen nicht eine kleine Ungenauigkeit unterlaufen wäre - mit bösen Folgen:
Pentala Harikrishna und Ruslan Ponomariov sind die unmittelbaren Verfolger von Bacrot, mit nur einem halben Punkt Rückstand vor der Runde. Der Ukrainer spielte heute mit den schwarzen Steinen gegen Alexander Morozevich und kam im Damengambit böse unter die Räder:
Selten sah man Morozevich so zufrieden mit sich selber
Heute kam es auch zum Duell der beiden jungen Schweizer, Noel Studer und Nico Georgiadis. In Bezug auf das Elogewicht liegen die beiden nicht weit auseinander, aber im Turnier lief es für Georgiadis bisher weit besser als für Studer. Letzterer konnte bis dato nur zweimal halb punkten. Auch heute war Georgiadis erfolgreicher.
In der Damenindischen Verteidigung ergab sich ein damenloses Mittelspiel, in dem Weiß bald zwei Bauern weniger hatte und dann gegen ein schwarzes Freibauernpaar am Damenflügel kämpfen musste. Dieses kostete schließlich eine Figur und damit auch die Partie.
Young Boys Biel
Auch Peter Leko feierte gegen Rafael Vaganjan einen Erfolg. Die Einladung zur Armenischen Variante hatte Vaganjan diesmal ausgeschlagen und wählte stattdessen die als solide geltende Rubinsteinvariante der Französischen Verteidgung. Nach dem Damentausch erhielt der Ungar jedoch einen lang anhaltenden Vorteil in Form eines Läuferpaares und einer Bauernmehrheit am Damenflügel. Dies verwertete Leko ohne Hast zum vollen Punkt.
Nicht so ereignisreich wie die übrigen Partien verlief die Begegnung zwischen David Navara und Pentala Harikrishna. In der französischen Tarrasch-Variante kam es schon im 24. Zug zu einem Remis durch Stellungswiederholung und die beiden verließen als erste die Bühne im Bieler Kongresshaus.
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