Shirov gewinnt Keres Memorial

16.01.2013 – Paul Keres (1916-1975) gilt als einer der stärksten Schachspieler, die nie Weltmeister wurden. Er gewann zahlreiche bedeutende Turnier, galt als ausgezeichneter Theoretiker, komponierte Schachstudien und hat von Capablanca bis Fischer alle Weltmeister in mindestens einer Partie geschlagen. Keres spielte in seiner Jugend nicht nur gerne und gut Fernschach, sondern auch Tennis. In seinem Heimatland Estland gilt Keres als Volksheld. Sein Konterfei ziert die estnische 5-Kronen-Note (Bild) und 1959 und 1962 wählten ihn die Esten zum Sportler des Jahres. Zum Andenken an diesen bedeutenden Sportler fand in Tallinn vom 11. bis zum 13. Januar das Keres Memorial Schnellturnier statt. Wie schon 2011 und 2012 gewann Alexei Shirov.Offizielle Seite..., Über Paul Keres (2003)..., Shirov im Shop...Tabelle und Partien...

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Paul Keres

Das Keres Memorial Schnellturnier war in Vorrunde und Endrunde unterteilt. In den Vorrunden konnten sich die Spieler für das Finale qualfizieren, in dem starke Spieler wie Shirov, Ehlvest oder Khalifman gesetzt waren. Souveräner Sieger des Finales war Alexei Shirov, der mit 6,5 aus 9 ungeschlagen Erster wurde.


Alexei Shirov

Platz zwei ging mit 6 aus 9 nach Wertung an den früheren Weltklassespieler Ehlvest, der seit 2006 für die USA spielt, aber 1962 in Tallinn geboren wurde und für dieses Turnier in seine Heimat zurückkehrte. Nach Keres ist Ehlvest wohl der bedeutendste Schachspieler, den Estland hervorgebracht hat. 1981 gewann Ehlvest die Juniorenmeisterschaft der UdSSR, 1983 belegte er den 2. Platz bei der Junioren-WM und wurde im gleichen Jahr Junioreneuropameister. Ende der 80er Jahre zählte Ehlvest zur erweiterten Weltspitze, in der er sich jedoch nicht auf Dauer halten konnte.


Jaan Ehlvest

Auch Daniel Fridman, 1976 in Riga geboren und amtierender Deutscher Meister, kam auf 6 Punkte. Genau wie Aleksandr Volodin, der mit Fridman nach Punkten und nach erster Wertung gleichauf war.


Daniel Fridman (Foto: Georgios Souleidis)






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