Tipps vom Olympiasiegertrainer

von ChessBase
25.08.2022 – Ivan Sokolov konnte in seiner Karriere als Spieler zahlreiche Erfolge feiern. Sein größter Coup als Trainer gelang ihm vor wenigen Wochen bei der Schacholympiade in Chennai, als er das Team aus Usbekistan zu Gold führte. In seinem Videobeitrag zum aktuellen ChessBase Magazin Extra #208 stellt er eine Idee vor, wie man den Gegner im Sizilianischen Vierspringerspiel überraschen kann: Der Zug 6.g3 mag nicht sonderlich aggressiv aussehen – aber wenn ein Spieler wie Nodirbek Abdusattorov (Usbekistans Nummer eins und amtierender Schnellschachweltmeister) mit Schwarz wenige Züge später auf Verlust steht, dann kann das Ihrem Gegner auch leicht passieren! Einen Ausschnitt aus Sokolovs Analyse können Sie sich hier ansehen.

Chessbase Magazin Extra 208 Chessbase Magazin Extra 208

Videos: Nico Zwirs prüft das dynamische 5…b5 im der Wiener Variante des Damengambits. Ivan Sokolov stellt 6.g3 als Überraschungswaffe im Sizilianischen Vierspringerspiel vor. "Wundertüte": 60 Analysen von Anish Giri, David Navara, Kirill Shevchenko u.v.a.

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Ivan Sokolov: Sizilianisches Vierspringerspiel

1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 Sc6 6.g3

Das Thema von Ivan Sokolovs Videoanalyse ist eine seltene Variante im Sizilianischen Vierspringerspiel. Aber weil sich Freunde der Sweschnkiow-Variante oft einer Zugumstellung mit Hilfe des Sizilianischen Viersrpingerspiels (2…e6 statt 2…Sc6) bedienen, um die Rossolimo-Variante zu vermeiden, richtet sich Sokolov mit seiner Repertoireempfehlung primär gegen die Sweschnikow-Variante. Und gegen die ist bekanntlich nur sehr schwer für Weiß ein Vorteil herauszuholen.

Den Anstoß zu Sokolovs Analayse gab die Partie Durarbayli-Abdusattorov (FIDE World Cup 2021), in der der Olympiasieger von 2022 überraschend schnell auf die Verliererstraße geriet! Sokolov untersucht (mit Ausnahme von 6…d6) alle relevanten Antwortzüge von Schwarz und macht deutlich, dass der Nachziehende vor keiner leichten Aufgabe steht!

Ivan Sokolov: Sizilianisches Vierspringerspiel mit 6.g3 (Ausschnitt aus CBM Extra #208)

Komplette Videospielzeit in CBM Extra #208:: 23 Min.

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ChessBase Magazin Extra #208

Das ChessBase Magazin Extra #208 bietet u.a. knapp eine Stunde Videotraining: Ivan Sokolov präsentiert 6.g3 als Überraschungswaffe gegen das Sizilianische Vierspringerspiel. Und Nico Zwirs untersucht den Zug 5…b5 in der Wiener Variante des Damengambits – eine absolute Modevariante, die zu sehr dynamischem Spiel führt! "Die Glanzpartie" steuert David Navara bei, der seinen Schwarzsieg mit der Berliner Verteidigung gegen Alexei Shirov beleuchtet. Zudem hält die "Wundertüte" mit 59 kommentierten Partien – u.a. mit Beiträgen von Anish Giri und Kirill Shevchenko – eine bunte Mischung aus Analysen und Anregungen bereit. Das ChessBase Magazin Extra ist die perfekte Ergänzung zu ChessBase Magazin. Erhältlich als Einzelausgabe oder im Abonnement (6 Ausgaben pro Jahr). Lieferbar als Download oder auf DVD. 

Eröffnungsvideos

Ivan Sokolov: 6.g3 gegen das Sizilianische Vierspringerspiel

Nico Zwirs: Wiener Variante mit 5…b5

1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 Sf6 4.Sf3 dxc4 5.e4 b5

Der Zug 5…b5 in der Wiener Variante des Damengambits hat sich erst vor wenigen Jahren im Spitzenschach als Alternative zum Hauptzug 5…Lb4 etabliert, wurde inzwischen aber schon von Nepomniachtchi, Caruana, Nakamura, So, Aronian, Grischuk u.v.a. gespielt. Ein Blick mit der Referenzfunktion von ChessBase 16 in die Mega Database 2022 zeigt: wir haben es hier mit einer absoluten Modevariante zu tun!

Zudem hat Schwarz mit 5…b5 in der Praxis bislang überdurchschnittlich gut gepunktet (über 50 %). Beim Kandidatenturnier 2022 kam die Variante gleich in der ersten Runde zwischen Teymour Radjabov und Alireza Firouzja aufs Brett. Nico Zwirs nimmt diese aktuelle Partie als Ausgangspunkt für seine Videoanalyse und geht dabei auch ausführlich auf die strategischen Besonderheiten dieser dynamischen Variante ein. Videospielzeit: 23 Min.

David Navara, Anish Giri, Kirill Shevchenko u.v.a. kommentieren

David Navara liefert "Die Glanzpartie" dieses CBM Extras. Gegen Alexei Shirov gelang der tschechischen Nummer 1 ein brillanter Schwarzsieg mit einem Berliner Endspiel.

In der „Wundertüte“ erwarten Sie neben der Glanzpartie nicht weniger als 59 weitere ausführlich kommentierte Partien! Darunter sind Analysen von Anish Giri, Surya Ganguly, David Navara, Kirill Shevchenko, Nikolas Theodorou, Romain Edouard, Emanuel Berg, Adrian Mikhalchishin u.v.a.

Und last but not least: der Update-Service liefert über 45.000 neue Partien für Ihre Datenbank!

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Die Partien des Update-Service sind auch im Mega-Update Service 2022 enthalten, den man mit den Programmen ChessBase 15/16 (und einem entsprechendem Abonnement) nutzen kann. 

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