Wer spielt bei der Freestyle-Weltmeisterschaft?
Sieben der acht Startplätze für die Weltmeisterschaft wurden bereits durch die erste Auflage der Freestyle Chess Grand Slam Tour vergeben. Das Play-In-Turnier ermittelt den letzten Teilnehmer.
Anstatt Sie zum Auswendiglernen endloser Varianten zu zwingen, konzentriert sich Raja auf klare Pläne, typische Ideen und Angriffsmotive, die Sie ohne Verzögerung in Ihren eigenen Partien anwenden können.
Großmeister Harshit Raja, Indiens 69. GM, hat ein praxisnahes und schlagkräftiges 1.e4-Repertoire entwickelt – ideal für Spieler, die aggressiv spielen möchten, ohne in der Eröffnungstheorie zu versinken. Ob online oder am Brett: Dieser Kurs vermittelt Ihnen solide Angriffswaffen, die leicht zu erlernen, mit Spaß zu spielen und für den Gegner schwer zu handhaben sind.
Kostenloses Videobeispiel: Introduction
Kostenloses Videobeispiel: Scandinavian Defence

Die Teilnehmer an der ersten FIDE Freestyle-WM in Weissenhaus – wer bekommt den letzten Platz?
Nach vier Runden hatten vier Spieler alle ihre Partien gewonnen: Saleh Salem, Arseniy Nesterov, Oparin und Pranav. In der fünften Runde gewannen Oparin und Pranav erneut und teilten sich Platz 1.
In der sechsten Runde kam es zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Führenden. Oparin besiegte Pranav mit Schwarz - er gewann in einem Endspiel mit Turm, Läufer und Bauer gegen Turm und drei Bauern. Anschließend spielte Oparin seine nächsten beiden Partien remis, was ihm die alleinige Führung vor der letzten Runde sicherte. Obwohl er in der letzten Runde gegen Abdusattorov verlor, reichte das für einen Platz unter den ersten Vier.
Pranav ging einen anderen Weg. Er spielte keine einziges Mal remis. Nach seiner Niederlage gegen Oparin verlor er in der siebten Runde auch gegen Arseniy Nesterov, aber kam dann mit zwei Siegen in Folge wieder in die Spur. Er bezwang Denis Lazavik und Bogdan-Daniel Deac. Diese Siege sicherten ihm die Qualifikation.
Abdusattorov und Tabatabaei spielten gleichermaßen konstant. Beide verloren einmal, gewannen sechs Partien und spielten zweimal remis. Beide gewannen ihre letzte Partie und sicherten sich damit einen Platz unter den besten Vier. Aber in der letzten Runde hatte Tabatabaei Glück gegen Nesterov. Nach 18 Zügen stand er mit Schwarz auf Verlust, aber dann unterlief Nesterov, der das gesamte Turnier über hervorragend gespielt hatte, ein Fingerfehler: Er eigentlich 19.0-0-0 spielen, was gewinnt, zog aber stattdessen 19.Kc1 und verlor eine Figur.
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Tabatabaei schnappte sich die Figur mit 19…Lxe2 und Nesterov gab nach 20.Kb1 auf.
Die vier Qualifikanten erreichen nun die K.-o.-Phase, die mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten plus 3 Sekunden ausgetragen wird. Jeder Wettkampf besteht aus zwei Partien. Für jede Partie wird eine neue Ausgangsstellung ausgelost, aber die Stellungen dürfen sich während der K.-o.-Phase nicht wiederholen. Der Sieger des K.-o.-Turniers bekommt den achten und letzten Platz der FIDE-Freestyle-Weltmeisterschaft.
Endstand nach neun Runden

...104 Teilnehmer
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