50 Jahre Emmen, 75 Jahre Irene Hönsch

24.05.2007 – Heute feiert Irene Hönsch ihren 75sten Geburtstag. Sie war eine der Spielerinnen, die bei der ersten Frauenolympiade 1957 in Emmen teilnahm und dort am ersten Brett mit der ungarischen Mannschaft den vierten Platz erzielte. Sieger wurde das Team der UdSSR mit der amtierenden Weltmeisterin Rubtsova. Doch die Ungarinnen spielten zu jener Zeit auf Augenhöhe mit den Spielerinnen der Sowjetunion, wie das 3,5:2,5-Gesamtergebnis zeigt, das die Ungarinnen gegen die UdSSR 1957 in insgesamt drei Vergleichen erzielten. Auch heute noch, nun 75-jährig ist Irene Hönsch (verh. Karoly) dem Schach treu geblieben und hat einen Platz entdeckt, wo sie ohne großen Aufwand spielen kann - den Fritzserver. Mehr...

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Vor 50 Jahren: Erste Schacholympiade der Frauen
Irene Hönsch zum 75sten Geburtstag
Von André Schulz

Das niederländische Örtchen Emmen liegt unweit der Grenze zu Deutschland, etwa auf halber Strecke zwischen dem deutschen Meppen und Hoogeveen.

Hoogeveen spielt im derzeitigen Schach-Turnierkalender regelmäßig eine wichtige Rolle, doch vor einem halben Jahrhundert stand das 15 km entfernte  Emmen im Blickpunkt der Schachöffentlichkeit. Vom 2. bis 27. September wurde in Emmen nämlich die erste Schacholympiade für Frauen durchgeführt. Es nahmen 21 Mannschaften teil, wobei jede Mannschaft aus zwei Frauen bestand. Da als Gesamtzahl der Teilnehmerinnen 43 überliefert sind, kann man davon ausgehen, dass die meisten Delegationen ohne Ersatzspielerinnen auskamen. Unter den Spielerinnen gab es eine, die den IM-Titel führte und 14 mit dem Titel WIM.

Chef des Organisationskomitees war H.K.G. Barstra, Turnierdirektor war De Graaf. Gespielt wurde im Klubraum der seit 1952 hier mit einem einem Werk ansässigen Firma Danlon.

Der Emmener Bürgermeister Karel Hendrik Gaarlandt hatte die dänische Firma überzeugen können, hier eine Zweigstelle zu eröffnen. Danlon produzierte in Emmen sehr erfolgreich Nylonstrümpfe und war einer der größten Arbeitgeber der Region.

 

Nach 1970 nahm die Bedeutung jedoch zunehmend ab bis das Werk 1992 schließlich geschlossen wurde. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass ausgerechnet ein Nylonstrumpfhersteller Sponsor der ersten Schacholympiade für Frauen war. Heute würde dies für keinen Nylonhersteller mehr so recht Sinn machen. Man stellt sich unvermittelt die Frage, womit man die heutigen Schachspielerinnen in Zusammenhang bringen könnte, wobei das Thema Shopping und Bekleidungsartikel natürlich nach wie vor noch aktuell ist.

Neben den Spielerinnen der ersten Frauenschacholympiade erinnert sich übrigens auch die Feuerwehr von Emmen noch gerne an die Danlonfabrik, denn hier konnte sie einst den größten Brand löschen, der sich jemals in der Provinz Drente ereignet hatte. Auf der Seite der Geschichte von Emmen wird stolz vermeldet, dass 14 Fahrzeuge, über 3300 Meter Schlauch und 60 Helfer nötig waren, um den Brand zu löschen. Während der Brand auf der Webseite der Geschichte der Stadt noch ausgiebig gewürdigt wird, ist die erste Schacholympiade der Frauen dort in Vergessenheit geraten - eigentlich seltsam für das Schachland Niederlande, das sich gerne auch an weit zurück liegende Schachereignisse erinnert.


Gruppenbild der Olympiadeteilnehmer vor Danlon-Fabrik

Ursprünglich hatten sich 22 Verbände für diese erste Frauenmannschaftsmeisterschaft angemeldet, doch die Mannschaft von Chile erschien aus unbekannten Gründen nicht. Die nun 21 Teams wurden in drei Gruppen eingeteilt. Aus der Vorrunde qualifizierten sich je drei Mannschaften für die Endrunde, nämlich  UdSSR, Rumänien, Niederlande (aus der Gruppe A), Ostdeutschland, Bulgarien, Ungarn (aus der Gruppe B), Jugoslawien, Westdeutschland und England (aus der Gruppe C)

Das Finale war eine klare Angelegenheit zugunsten der Frauen der UdSSR, die sich in der letzten Runde ein Remis gegen Bulgarien leisteten, um ihren Sieg amtlich zu machen.

Die nominell beste Spielerin am Start war die zu dieser Zeit amtierende Weltmeisterin Olga Rubtsova. Doch in Emmen präsentierte sie sich nicht in Bestform und wurde von ihrer Mannschaftskollegin Kira Zvorykina übertrumpft. Ebenfalls in bestechender Form war Edith Keller-Herrmann, die nur gegen Rubtsova in der Finalrunde eine Partie verlor und das Turnier mit 10,5 aus 14 an Brett 1 beendete. Neben diesen war auch die Französin Madame Chaudé de Silans als stark erwartet worden.

In ihrem Bericht für das British Chess Magazine (November 1957) zeigt sich Eileen Tranmer von der Vorstellung der osteuropäischen Spielerinnen insgesamt beeindruckt. Sie seien zumeist jung und sehr ehrgeizig und würden nicht nur versuchen, gute Züge zu machen, sondern entwickelten Ideen und hätten dann eine ganze Reihe von Zügen zur Verfügung, um diese zu verwirklichen.

Hinter Russland lagen die Mannschaften nah beieinander und ein Punkt mehr oder weniger machte in der Tabelle einiges aus. Neben Eileen Tranmers Beschreibung gibt es noch weitere Berichte zur ersten Frauenschacholympiade. Neben dem Zeitungsbericht in holländischer Sprache, der weiter unter als Faksimile aufgeführt ist, ist noch ein weiterer Bericht aus dem British Chess Magazin überliefert, die neben anderen Fundstücken auf der ungemein wertvollen, den Mannschaftsturnieren der Schachgeschichte gewidmeten, Seite von Woytek Bartelski www.olimpbase.org. zu finden sind.

Während Eileen Tranmer einen recht sachlichen Bericht aus der Sicht des englischen Teams liefert, offenbart die Irin Beth Cassidy großes literarisches Talent und Sinn für Komik. Von ihr erfährt man einige Geschichten am Rande des schachlichen Geschehens und sie erzählt auf sehr lebendige Weise, wie eine Französin nach Ausführung ihres Zuges nicht ihre, sondernd die Uhr der Mannschaftskameradin drückte. Am Brett dieser Dame registrierte deren Gegnerin, offenbar Frau Cassidys Mannschaftskollegin, dass ihre Uhr nun lief und sie reagierte sofort, ohne lange zu überlegen, welcher Zug gemacht worden ist, indem sie nun selbst einen Zug ausführte. Schiedsrichter O'Kelly sah das Geschehen und nahm den Zug von Frau Cassidys Kollegin wieder zurück. Diese nahm das stumm zur Kenntnis, ohne sich Gedanken über die Kausalität des gerade Geschehen zu machen. Ein weiterer Höhepunkt von Beth Cassidys Bericht ist die Beschreibung von Weltmeisterin Rubtsovas Versuch Fahrrad zu fahren. Offenbar hatten die Damen eine Menge Spaß.

Endstand Finale A

no. team code 1 2 3 4 5 6 7 8 9 + = -
1. Soviet Union URS 1 1 1 1 2 10½ 4 4 0
2. Romania ROM 1 1 1 1 2 ½ 2 2 10½ 3 4 1
3. East Germany GDR ½ 1 1 10 5 2 1
4. Hungary HUN 1 1 ½ ½ 1 3 3 2
5. Bulgaria BUL 1 1 ½ 1 1 0 2 8 2 4 2
6. Yugoslavia YUG 1 0 ½ 1 1 2 ½ 2 3 3
7. England ENG ½ ½ ½ 1 ½ 1 7 2 2 4
8. West Germany GER ½ 0 1 ½ 2 0 1 1 6 1 3 4
9. Netherlands NED 0 0 ½ ½ 0 ½ 1 4 1 1 6

Finale B

no. team code 10 11 12 13 14 15 + = -
10. United States USA 1 2 2 8 4 1 0
11. Czechoslovakia CSR 1 1 2 2 2 8 3 2 0
12. Poland POL ½ 1 2 2 2 3 1 1
13. Denmark DEN ½ 0 0 2 2 2 0 3
14. Ireland IRL 0 0 0 0 1 1 0 1 4
15. Scotland SCO 0 0 0 0 1 1 0 1 4

Finale C

no. team code 16 17 18 19 20 21 + = -
16. France FRA 2 2 5 0 0
17. Austria AUT ½ 2 2 4 0 1
18. Finland FIN ½ ½ 2 6 3 0 2
19. Norway NOR ½ ½ ½ 2 0 3
20. Belgium BEL 0 0 0 ½ 2 1 0 4
21. Luxembourg LUX 0 0 ½ ½ 0 1 0 0 5

Emmen 1957. Partien...

Irene Hönsch, Emmen 1957...

 

Irene Hönsch zum 75sten Geburtstag

Zu den besten Spielerinnen des Turniers gehörte auch Irene Hönsch, die 25-jährig für Ungarn an Brett Eins spielte und die das viertbeste Ergebnis (+7 =5 -2) an diesem Brett erzielte, wobei sie gegen Weltmeisterin Rubtsova ein Unentschieden erreichte. An Brett zwei spielte Eva Kertesz. Das Schicksal vieler der Frauen, die damals in Emmen mitgespielt und immerhin Schachgeschichte geschrieben haben, ist zumindest für die breite Schachöffentlichkeit unbekannt geblieben. Viele der jüngeren haben danach Familien gegründet, ihren Namen gewechselt und sich vielleicht vom Turnierschach verabschiedet. Manche ist dem Schach treu geblieben, so wie Irene Hönsch. Sie feiert heute ihren 75sten Geburtstag, zu dem wir ganz besonders herzlich gratulieren.

Aus einer deutschen Familie stammend, die in der Slowakei beheimatet war, kam sie nach dem Krieg zu ihrer Großmutter nach Budapest, während andere Familienmitglieder in Deutschland - in Bönningheim, Hofen und Lübecke - leben. Für das ungarische Frauenschach nimmt Irene Hönsch, verh. Sillye (später verh. Károly) die gleiche Rolle ein, die Edith Keller-Herrmann für das (ost-) deutsche Frauenschach bedeutet, wobei Irene Hönsch in Emmen noch ein junges Kücken ist, während die 1921 geborene Edith Keller-Herrmann seit langem eine feste Größe im Frauenschach war.

Gelernt hat Irene Hönsch Schach in ihrer Familie; auch die Mutter
Jánosné Hönsch  war bereits eine aktive Turnierschachspielerin. Eine besondere Sensation war die Teilnahme von Mutter und Tochter bei der Budapester Frauenmeisterschaft 1951. Dort wurde Irene Hönsch schon Sechste.


Schachmeisterschaft in Ungarn 1952: Schach zwischen Lenin und Stalin

Später spielte sie ab ihrem 18. Lebensjahr Mannschaftskämpfe für den Verein Kistext und im weiteren Verlauf ihrer Karriere für einige andere Vereine.


Irene Hönsch beim Simultan

Zwei Jahre darauf ist die Zwanzigjährige beste Spielerin des Landes und nimmt bei der ersten Frauenolympiade in Emmen das erste Brett ihrer Mannschaft ein.


Freies Spiel am Rand der Frauenolympiade: Hönsch und Kertesz mit Zuschauern

Wie stark die ungarische Frauenmannschaft zu jener Zeit war, zeigt das Gesamtergebnis von 3,5:2,5 in insgesamt drei Wettkämpfen gegen die UdSSR im Jahr 1957.

Ihre dritte und letzte Landesmeisterschaft gewinnt Irene Hönsch 1960 schon als zweifache Mutter. Nachdem sie 1973 ihr drittes Kind bekommt, tritt das internationale Turnierschach in den Hintergrund. Sie spielt aber noch Klubkämpfe und Fernschachpartien und bleibt dem Schach über alle Jahre verbunden.

Und auch heute noch, nun mit 75 Jahren, hat sie einen Ort entdeckt, wo sie ohne großen Aufwand schnell einmal ein paar Partien spielen kann. Wer mag, kann Irene Karoly, früher Hönsch, auf dem Fritzserver finden und prüfen, ob er mit ihr mithalten kann.


Die Spielerinnen der 1. Frauenolympiade

Woytek Bartelski hat auf seiner Seite www.olimpbase.org  eine Statistik zu den Einzelergebnissen (s.u.) erstellt, die wir hier wiedergeben. Sie enthält 43 Namen von Spielerinnen, die zu jener Zeit aktiv waren. Wer waren diese Frauen und was ist aus ihnen geworden? Nur wenigen Schachfreunden dürfte überhaupt nur die Namen geläufig sein. Während das Frauenschach heute auch mit Hilfe des Internets eine ansehnlich Rolle im Schach einnimmt und sich regelmäßiger Berichterstattung erfreuen darf, war das Mitte der Fünfziger Jahre ganz anders. Wer kennt schon die Namen aller Frauenweltmeisterinnen?

Die eine oder andere Spielerin hat es immerhin zu nationaler Bekanntheit gebracht. In Deutschland ist dies Edith Keller-Herrmann. Am 17. November 1921 in Dresden geboren war sie schon 1936 eher zufällig Augenzeuge des Großmeisterturniers in Dresden und wurde u.a. durch die Begegnung mit Aljechin vom Schach gefangen genommen.

Bericht von Edith Keller-Herrmann... (Quelle: Lasker-Gesellschaft)

Edith Keller-Herrmann wurde neben vielen anderen Erfolgen mehrfache DDR-Meisterin, nahm auch an Männerturnieren teil und schlug dort Rossolimo und erzielte gegen Bogoljubow ein Remis. Im letzten Jahr feierte sie Ihren 85. Geburtstag.

Weit weniger bekannt ist indes schon Brett zwei des DDR-Teams, Ursula Altrichter (geb. Höroldt), die in mehreren DDR-Landesmeisterschaften vordere Plätze erreichte und 1954 geteilte Erste wurde.

Olga Rubtsova aus Russland (20.8.1909 bis 13.12.1994) war die vierte Weltmeisterin. Sie gewann den Titel 1956 und verlor ihn 1958 wieder im Wettkampf gegen Elisabeth Bykova. Rubtsova betätigte sich auch im Fernschach und gewann dort 1972 ebenfalls den Weltmeistertitel. Damit ist sie die einzige, die jemals Weltmeistertitel in beiden Disziplinen erreichen konnte. Ihre Tochter Elena Fatalibekova (geb. 1947) wurde ebenfalls Frauengroßmeisterin.

Noch besser als Rubtsova schnitt Kira Zvorykina (geb. am 29. September 1919 in Nikolayev, Weißrussland) in Emmen ab. Sie war in den Jahren 1951, 1953, 1956, 1957 (geteilt) und 1958 (geteilt) Landesmeisterin der UdSSR und 1959 WM-Herausforderin, unterlag aber Elisabeth Bykova.

Die Französin Chantal Chaudé de Silans (* 9.3.1919 in Versailles; † 5. Mai 2001) wurde bereits mit 14 Jahren 1933 Landesmeisterin von Frankreich. Beim Weltmeisterschaftsturnier in Moskau sah sie am Anfang wie die sichere Siegerin aus, ließ dann aber nach und wurde 5.-7. bei der Schacholympiade 1950 spielte sie als erste Frau in einem Männerteam. Seit 1970 leitete sie den Schachclub Caissa in Paris, deren Mitglied Boris Spasski war. Der Exweltmeister hielt bei ihrem Tod die Trauerrede. Der Caiss Schachclub wurde gegen den Willen ihrer Tochter Muriel Silans in NAO Chess Club umbenannt. Von Chantal Chaudé de Silans stammt das Bonmot: "Frauen können nicht fünf Stunden still sein."

Eine ganz besondere Persönlichkeit ist jedoch Jacqueline Piatigorsky ("Growing As We Age" by Jacqueline Piatigorsky...), die in Emmen an Brett zwei für die USA spielte. Sie wurde am 6. November 1911 in Paris als Jacqueline Rebecca Louise de Rothschild, Tochter des Bankiers Edouard Alphonse de Rothschild und Schwester von Guy de Rothschild und Bethsabée de Rothschild geboren. Um ihrem kühlen Elternhaus auf Château de Ferrières (bei Paris) zu entfliehen heiratete sie mit 19 Jahren den Verleger Robert Calmann-Levy (1899-1982). Die Ehe scheiterte nach fünf Jahren und sie heiratete später den Cellisten Gregor Piatigorsky. Wegen der Okkupation Frankreichs durch die Nazi-Deutschland ging die jüdischen Familie in die USA. Dort wurde Jaqueline Piatigorsky mehrfache Landesmeisterin im Tennis! Ihre Liebe zum Schach ließ sie auch dort eine Turnierkarriere beginnen, die ebenso erfolgreich war. Auch als Mäzenin und Organisatorin betätigte sie sich und sorgte 1963 für die Durchführung des 1. Piatgorsky-Cup (Petrosjan und Keres) und 1966 in Santa Monica für den 2. Piatgorsky-Cup (Spassky vor Fischer). Zudem war sie als Autorin, Bildhauerin und Kunstmäzenin aktiv.


Santa Monica 1966: Spassky, Greg und Jaqueline Piatgorsky, Fischer
 

PLAYER LIST IN ALPHABETICAL ORDER
no. ttl name bd code pts gms + = - % position
tea ind
1.   Altrichter, Ursula 2 GDR 14 6 7 1 67.9 3.  
2.   Asenova, Venka 1 BUL 14 5 7 2 60.7 5.  
3.   Bollekens, Lilly 2 BEL 11 1 1 9 13.6 20.  
4.   Cassidy, Beth 2 IRL 3 11 2 2 7 27.3 14.  
5.   Chater, Helen 1 IRL 3 11 2 2 7 27.3 14.  
6. WIM Chaudé de Silans, Chantal 1 FRA 11 5 3 3 59.1 16.  
7.   Choko, Isabelle 2 FRA 11 4 3 4 50.0 16.  
8.   Cuijpers, Elisabeth 1 BEL 1 11 1 0 10 9.1 20.  
9. WIM Eretová, Květa 2 CSR 11 8 1 2 77.3 11. 2.
10.   Foggie, R. P. 2 SCO 3 11 2 2 7 27.3 15.  
11. WIM Gresser, Gisela 1 USA 11 6 3 2 68.2 10. 3.
12.   Haahr, Merete 2 DEN 11 4 1 6 40.9 13.  
13.   Hausner, Alfreda 1 AUT 6 11 4 4 3 54.5 17.  
14. WIM Heemskerk, Fenny 1 NED 2 1 1 0 75.0 9.  
15. WIM Hołuj, Krystyna 1 POL 9 11 9 0 2 81.8 12. 1.
16.   Hönsch, Irén 1 HUN 14 7 5 2 67.9 4.  
17. WIM Hrušková-Bělská, Nina 1 CSR 11 5 1 5 50.0 11.  
18. WIM Ivanova, Antonia 2 BUL 14 5 7 2 60.7 5.  
19.   Jägerhorn, Gunnel 2 FIN 4 11 2 4 5 36.4 18.  
20. WIM Keller-Herrmann, Edith 1 GDR 10½ 14 8 5 1 75.0 3. 2.
21. WIM Kertész, Éva 2 HUN 7 14 3 8 3 50.0 4.  
22.   Landmesser, Ruth 2 GER 7 14 5 4 5 50.0 8.  
23. WIM Larsen, Ingrid 1 DEN 6 11 5 2 4 54.5 13.  
24.   Litmanowicz, Mirosława 2 POL 11 6 1 4 59.1 12.  
25.   Mølman, Tora 1 NOR 5 11 4 2 5 45.5 19.  
26.   Piatigorski, Jacqueline 2 USA 11 6 3 2 68.2 10. 3.
27. WIM Pogorevici, Marina 1 ROM 14 6 5 3 60.7 2.  
28. WIM Pritchard, Elaine 1 ENG 8 14 6 4 4 57.1 7.  
29. WIM Rinder, Elfriede 1 GER 14 5 5 4 53.6 8.  
30.   Roodzandt, Catharina 2 NED 14 4 5 5 46.4 9.  
31. IM Rubtsova, Olga 1 URS 14 6 7 1 67.9 1.  
32.   Skjønsberg, Carthy 2 NOR 11 1 3 7 22.7 19.  
33.   Štadler, Tereza 2 YUG 14 7 5 2 67.9 6.  
34.   Steedman, Peggy 1 SCO 11 0 3 8 13.6 15.  
35.   Teodorescu, Margareta 2 ROM 9 14 6 6 2 64.3 2.  
36.   Timofeeva, Lidia 1 YUG 14 4 5 5 46.4 6.  
37. WIM Tranmer, Eileen 2 ENG 7 14 3 8 3 50.0 7.  
38.   Tresch 1 LUX ½ 11 0 1 10 4.5 21.  
39.   Van der Veen, A. 1r. NED 12 2 3 7 29.2 9.  
40.   Vuorenpää, Sirkka-Liisa 1 FIN 4 11 2 4 5 36.4 18.  
41.   Welter 2 LUX 2 11 1 2 8 18.2 21.  
42.   Zebinger, Berta 2 AUT 11 4 1 6 40.9 17.  
43. WIM Zvorykina, Kira 2 URS 12 14 10 4 0 85.7 1. 1.

 

 


Faksimile zur ersten Frauenschacholympiade

 

Quellen:
www.olympbase.com
Gabor Sillye...
Bill Wall...
Wikipedia...

 

 


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