17.03.2016 – Beim Kandidatenturnier in Moskau wurde heute die sechste Runde gespielt, und von Friedfertigkeit keine Spur: Anand gewann gegen Svidler nach gut zwanzig Zügen im Mattangriff, Aronian rang Nakamura im Turmendspiel nieder. Karjakin opferte gegen Caruana gewagt die Dame, doch der Amerikaner konnte aus seinem Vorteil kein Kapital schlagen. Mehr...
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Ergebnisse der 6. Runde
Bo.
No.
Rtg
Name
Ergebnis
Name
Rtg
No.
1
4
2762
GM
Anand Viswanathan
1-0
GM
Svidler Peter
2757
8
2
5
2780
GM
Topalov Veselin
1/2-1/2
GM
Giri Anish
2793
3
3
6
2786
GM
Aronian Levon
1-0
GM
Nakamura Hikaru
2790
2
4
7
2794
GM
Caruana Fabiano
1/2-1/2
GM
Karjakin Sergey
2760
1
An der Tabellenspitze liegen Karjakin und Aronian jetzt mit je 4 aus 6 einen halben Punkt vor Anand; die Spanne reicht bis zu Nakamura und Topalov am Tabellenende mit je 2 Punkten. Ob sich das noch aufholen lässt? Rechnerisch ist es sicher kein Problem - das Kandidatenturnier ist noch nicht einmal zur Hälfte beendet. In Lauerstellung befinden sich Caruana und Giri, die beide sechsmal Remis gespielt haben. Noch ist für sie also im wahrsten Wortsinn nichts verloren, doch zufrieden werden beide bislang nicht sein.
Anand-Svidler
Beim "Shakehands" war für Peter Svidler noch alles in Ordnung, ...
... während man bei Vishy Anand schon eine gewisse Vorfreude erkennen konnte!?
Für Peter Svidler war heute Schluss mit der Strategie "Remis spielen und hin und wieder mal gewinnen". Der Russe machte eigentlich nur einen richtig schlechten Zug, doch danach fiel seine Stellung innerhalb von drei oder vier Zügen komplett auseinander und er musste aufgeben. Anand hingegen machte erneut deutlich, dass er in diesem Turnier Ambitionen hat und nicht gewillt ist, sich von einer Niederlage gleich aus der Bahn werfen zu lassen. Alles in allem macht der Ex-Weltmeister bislang einen guten Eindruck.
Topalov-Giri
Topalov stärkte sich noch mit einem Schluck aus der Pulle, ...
...bevor er Anish Giri mit den Konsequenzen von 3.h2-h4...
... zunächst alleine ließ und selber bei der Konkurrenz kiebitzte.
Hatte Veselin Topalov bereits einen Blick in das neue ChessBase Magazin 171 werfen können, bevor es überhaupt erschienen ist? Dort stellt Großmeister Simon Williams nämlich in einem interaktiven Video den heute von Topalov gespielten unorthodoxen Zug 3.h2-h4 im Königsinder vor. Nun, vielleicht doch nicht, denn Topalov wich von Williams' Empfehlungen ab - zu seinem Schaden!? Der Bulgare musste sich heute nämlich mit Weiß gegen Anish Giri stundenlang verteidigen, was ihm allerdings schließlich erfolgreich gelang. Giri hatte im Endspiel zwar lange Zeit zunächst die bessere Stellung und schließlich einen Mehrbauern gehabt, doch verwerten konnte er ihn nicht.
Aronian-Nakamura
Levon Aronian brauchte einige Zeit, um im Turmendspiel mit 3 gegen 2 Bauern den richtigen Plan zu finden, doch letztendlich gelang es ihm souverän. Sein zweiter Sieg in diesem Turnier bedeutet für ihn derzeit - gemeinsam mit Sergey Karjakin - Platz 1 in der Tabelle. Hikaru Nakamura hingegen findet sich nach der zweiten Niederlage an einem Ort wieder, wo man ihn gewiss nicht erwartet hätte: Am Tabellenende, in Gemeinschaft von Veselin Topalov.
Caruana-Karjakin
Auf diese Partie hatten sich vor der Runde mit Sicherheit viele Zuschauer gefreut, war es doch das Duell der Jungen, die bislang beide so etwas wie "Biss" gezeigt hatten, auch wenn nur einer richtig erfolgreich gewesen ist. Und wer sich ein Spektakel erhofft hatte, der kam nach Karjakins Damenopfer auch voll auf seine Kosten. Dass er damit nicht würde gewinnen können, wird dem Russen wohl klar gewesen sein - allein Caruana gelang dies auch nicht, obwohl er durchaus ein paar Möglichkeiten hatte. Psychologisch gesehen (von den bislang erzielten Punkten gar nicht zu reden) kann man sagen: Vorteil Karjakin!
Klaus BesenthalKlaus Besenthal ist ausgebildeter Informatiker und ein begeisterter Hamburger Schachspieler. Die Schachszene verfolgt er schon seit 1972 und nimmt fast ebenso lange regelmäßig selber an Schachturnieren teil.
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