Ausflug in die georgische Geschichte

von André Schulz
24.06.2014 – Nach vier Runden wurde beim Grand Prix-Turnier der Frauen in Georgien ein Ruhetag eingelegt. Diesen nutzen die Spielerinnen und Begleiter zu einem Ausflug in die georgische Geschichte. Erst gab es georgischen Wein zu kosten, dann wurde eines der vielen alten Kloster aus der christlichen Frühgeschichte besucht. Mehr...

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Besuch im Kloster

Oft nutzen die Spieler oder Spielerinnen eines Turnier den Ruhetag lieber, um neue Kraft zu schöpfen oder sich auf die nächsten Partien vorzubreiten, anstatt an einem der angebotenen Ausflüge teilzunehmen. Diesmal war es anders, denn praktisch alle Spielerinnen und auch ihre Betreuer nahmen am Ausflug zum Bodbe-Kloster teil.

Das Bodbe Kloster

Nafisa Muminova, Bela Kotenashvili mit Tochter, Begleiter

Anna Muzychuk, Emil Sutovsky, Elina Danelian, hinten: Pavel Tregubov

Auf dem Weg zum Kloster wurde zunächst jedoch ein Weingut besucht. Georgien ist berühmt für seine Weine und mit einer Weinbautradition, die über 6000 Jahre alt ist, ist das Land wahrscheinlich das älteste Weinbaugebiet der Welt. In Georgien gibt es mehrere Anbaugebiete - Akhasheni, Kardenakhi, Khvanchkara, Kindzmarauli, Kondoli, Mukuzani, Napareuli, Racha Lechumi, Tsinandali oder das bei Tiflis gelegene Anbaugebiet Kartli.

Dort gedeihen einige Rebsorten, die nur in diesem Gebiet zu finden sind, zum Beispiel Tavkveri, eine rote Rebsorte, aus der Rotwein und Rosé gewonnen wird. In Kachetien, dort wo sich auch der Lopota-See befindet, liegt das Gebiet rund um das Dorf Kondoli. Hier wird zum Beispiel ein trockener Roséwein wird aus den Saperavi-Trauben gewonnen.

Das Weinregal TIFLIS war bei IKEA schnell vergriffen

Im Keller herrscht Kellertemperatur

Ein Weinkeller wie Zuhause

Paradies für Weinfreunde

Die Weinprobe beginnt

Prost!

Die Spielerinnen, hier Anna Muzychuk, bei der Zubereitung der traditionellen georgischen Süßspeise Churchkhela

Schließlich wird gegessen

Keine georgische Tafel ohne Musik und Gesang. Emil Sutovsky nimmt die Gitarre in die Hand

Alexandra Kosteniuk und Pavel Tregubov

Antoaneta Stefanova

Schließlich wurde das Ziel der Reise erreicht, das Kloster Bodbe.

Das Bodbe-Kloster

Das Kloster wurde Bodbe, Sitz des Bischofs von Bodbe, liegt 2 km von der Stadt Sighnaghi entfernt und wurde im 9. Jahrhundert erbaut. Hier befinden sich die Reliquien der hl. Nino, die im 4. Jh. das Christentum nach Georgien brachte.

Blick über das weite Land

Der Kaukasus

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Fotos: Alina L'Ami



 

Fotos: FIDE (Alina L'Ami)

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André Schulz, seit 1991 bei ChessBase, ist seit 1997 der Redakteur der deutschsprachigen ChessBase Schachnachrichten-Seite.
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