
Die französischen Landesmeisterschaften wurden als großes Schachfestival mit vielen verschiedenen Turnieren in Nordfrankreich, in Saint-Quentin ausgetragen. Die Bilder vom Turniersaal und Simultanvorstellungen im Rahmenprogramm zeugen von einer tollen Atmosphäre im Verlauf des 11-tägigen Schachfestes.

Der aus dem lothringischen Forbach in der Nähe von Saarbrücken stammende Christian Bauer führte das Feld vor der 5. Runde an, unterlag dann aber Matthieu Cornette und fiel auf Platz vier zurück. Jean-Marc Degrave übernahm nun die Führung. Bauer kämpfte sich aber mit zwei Siegen in Runde sechs und sieben wieder an die Spitze zurück. In der 9. Runde unterlag dann Degraeve ebenfalls dem Favoritenkiller Cornette und fiel aus der Spitzengruppe heraus. Statt seiner zog nun Tigran Gharamian mit Christain Bauer gleich. In der 10. Runde kamen die Spitzenreiter beide zu einem Sieg. Die 11. Runde brachte ihnen zwei Punktteilungen, aber keine Entscheidung um den Titel. Die Meisterschaft musste deshalb in einem Stichkampf entscheiden werden, den Christian Bauer mit einem Sieg in der 2. Partie für sich entschied.


Da Maxime Vachier-Lagrave und Laurent Fressinet nicht am Start waren, galt Etienne Bacrot mit seiner Elozahl von derzeit knapp unter 2700 als Favorit. Die frühere langjährige Nummer Eins der französischen Rangliste spielte ein solides Turnier und verlor keine einzige Partie. Drei Siege und acht halbe Punkte reichten jedoch nicht, um in den Kampf um den Titel entscheidend einzugreifen. Mit 7 Punkten wurde Bacrot Dritter.

Christian Bauer ist neuer Meister

Partien:
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Stichkampf um den Titel:

Stichkampfpartien:
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Frauenmeisterschaft
In der Frauenmeisterschaft war Almira Skripchenko die Favoritin auf den Titelgewinn, weil mit Marie Sebag die Nummer Eins der Frauenrangliste fehlte. Skripchenko setzte sich zu Beginn des Turniers an die Spitze, wurde aber zur Mitte des Turniers von Nino Maisuradze überholt. In der 8. Runden konnte Skripchenko die entscheidende Direktbegegnung gegen Maisuradze allerdings für sich entscheiden und gab die Fürhung danach nicht mehr ab. Maisuradze wurde Zweite, Sophie Milliet belegte den 3. Platz.

Das Spitzenspiel

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Zweite und Dritte

Natacha Bemmesbah, li. wurde geteilte Vierte

Siegerehrung

Großer Zuschauerandrang

Anatoly Vaisser kommentiert

Simultan

mit vielen Zuschauern.

Die Preisträger
Fotos: FFE (Französischer Schachverband)

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