Master Class Garry Kasparov

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Corus in Bildern

14.01.2008 – Jedes Schachturnier hat seine spezielle Atmosphäre. Dies gilt in ganz besonderem Maße für das Corus-Turnier in Wijk. Mit einer Tradition, die auf die Dreißiger Jahre zurückgeht, gehört das Turnier zum festen Bestandteil des Turnierjahres und ist eigentlich sein vorweg genommener Höhepunkt. Kaum ein anderes Schachereignis - vielleicht mit Ausnahme der Schacholympiaden - bringt auf so einzigartige Weise Breiten- und Spitzenschach unter einen Hut. Die drangvolle Enge im Turniersaal, der eigentlich eine Turnhalle ist, bringt das Schach-Fußvolk bis auf Tuchfühlung an die besten Spieler der Welt. Fabrice Wantiez und Jeroen van den Belt haben die Corus-Atmosphäre in Bilder gepackt. Mehr...
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Corus in Bildern
Von André Schulz
Fotos: Fabrice Wantiez, Jeroen van den Belt
Mehr Schachfotos von Fabrice Wantiez...

 

Jedes der großen Schachturniere vermittelt eine spezielle Atmosphäre, abhängig davon, wo und unter welchen Umständen es stattfindet, wer es durchführt und wer dort spielt. Das gilt in besonderem Maße für die Turniere in Wijk aan Zee. Das Corus-Turnier gehört zu den Klassikern der Schachgeschichte und hat seinen Ursprung schon in den Dreißiger Jahren. Zunächst wurde in Beverwijk gespielt, dann wanderte das Turnier in den kleinen Badeort Wijk aan Zee. Sponsor war lange Zeit die niederländische Stahlfirma Hoogoven, die am rechten Ufer des Nordseekanals ein großes Stahlwerk unterhält. Später wurde Hoogoven und British Steel zu Corus zusammengeführt , doch auch der neue Konzern bewahrte die Schachtradition.


Immer belebt, aber nur im Sommer voller Menschen


Wintersport


Deine Spuren im Sand...


Stahlwerk im Hintergrund

 Inzwischen ist Corus von der indischen Tata-Gruppe aufgekauft worden. Der indische Mischkonzern war kürzlich in den Schlagzeilen, als er sein 1700 Euro-teures Billigauto der Weltöffentlichkeit vorstellte. Mit Tata als neuem Sponsor im Hintergrund haben sich die Aussichten auf Weiterführung des Turniers sicher nicht verschlechtert. Schach wurde schließlich in Indien erfunden und mit Anand hat man einen überaus populären Weltmeister. Tatsächlich nehmen mit Anand, Harikrishna, Negi und Koneru vier Spieler aus dem Subkontinent an den drei Rundenturnieren teil.


Humpy Koneru

Damit stellt Indien hinter Gastgeberland Niederlande die größte Spielergruppe. Vielleicht kein Zufall.

Austragungsort des Turniers ist die örtliche Sporthalle. Seitdem Corus die Regie führt, sind die kargen Backsteinwände mit großen Planen verhängt, sodass man den eigentlichen Zweck des Gebäudes kaum noch erkennen kann. In diesem Jahre sind wieder viele Topstars am Start, aber dennoch hat sich das Turnier seinen volkstümlichen Charakter bewahrt. Die Halle ist voll mit Schachfans, die selber an einem der zahlreichen offenen Turniere teilnehmen.


Mit Schach fit geblieben

Das Corusturnier bietet durch die Vielzahl von Menschen eine Lebendigkeit, die andere Turniere trotz ebenfalls ausgezeichneter Besetzung nicht erzeugen können. Wijk aan Zee, an sich klein und verschlafen, profitiert von seiner Lage inmitten einer der am dichtesten besiedelten Regionen Europas. In unmittelbarere Nähe liegt die Metropole Amsterdam, aber auch aus England, Frankreich oder Deutschland ist man schnell hier.

Die Teilnehmer des Turniers sind in den Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen in unmittelbarer Nähe zum Turniersaal untergebracht. Mit dem Auto braucht kaum einer zur Partie zu fahren. Meist kann man zu Fuß von seinem Hotel hierher spazieren. Das Wetter ist zumeist schlecht, was natürlich am winterlichen Seeklima liegt. Wenn es nicht regnet, ist es windig oder kalt. Oft alles zusammen. Das stört aber niemanden, denn es gehört genau so zum Turnier dazu, wie die traditionelle Erbsensuppe.

Die Topspier logieren im Hotel Zeeduin. Vor und nach den Runden sieht man dann prominente Spieler alleine oder mit Sekundanten die Straße vom Hotel zum Spielsaal entlang gehen. Viele berühmte Spieler sind hier entlang gegangen. Manchmal gibt es kuriose Szenen, z.B. wenn, wie im letzten Jahr, kurz nach dem WM-Kampf in Elista, Kramnik und Topalov mit ihren Sekundanten im 10-Meter-Abstand abends im Dunkeln den gleichen Weg gehen, um im Ort essen zu gehen. Ob sie überhaupt voneinander Notiz genommen haben?

Im letzten Jahr tobte der Orkan Kyrill durch den Ort. Gleich am Hotel Zeeduin fegte er durch den Dünendurchlass, kegelte ein paar Passanten um und machte sich dann auf den Weg, Mitteleuropa zu verheeren.


Dünenidylle


Kyrill kam hier durch

Im Hotel Zeeduin durchfeuchtete er den Wintergarten, der als Frühstücksraum genutzt wird. Man musste dort die Deckenplatten erneuern. Kabelstränge hingen in den Frühstücksraum.

Der Tagesablauf beim Corus-Turnier ist stets der gleiche: Um ca. 12.30 treffen die ersten Spieler ein, meist aus der C-Gruppe, und nehmen schon mal Platz. Das Bulletin vom Vortag liegt auf den Plätzen aus und man hat etwas zu lesen. Die Spieler der A-Gruppe kommen immer als letzte. Fotografen schwirren umher und suchen Fotomotive. Einige nähern sich den Spielern mit ihren Objektiven bis auf wenige Zentimeter und müssten sich nicht wundern, wenn einer einmal eine abwehrende Handbewegung macht, um diesen wie eine lästige Fliege zu vertreiben. Das kommt aber nicht vor. Geduldig lassen die Spieler alles über sich ergehen. meist konzentriert sich das Fotogewitter auf die Topstars oder die populären Talente. Andere Spieler freuen sich dann sogar, wenn sie auch fotografiert werden.

Nach ein paar Minuten werden die Fotografen aus dem Spielbereich vertrieben und verteilen sich dann im Gebäude. In einem der Nebenräume hat man ein Pressezentrum eingerichtet, wo man die Partien ebenso auf Monitoren verfolgen kann, wie an der Balustrade zwischen "Bühne" und Zuschauerzone.

Eine weitere Möglichkeit ist es, sich ins Restaurant zu begeben. Hier gibt es Essen zu günstigen Preisen, leider auf Kosten eine Lungenkatarrs in Folge der Nikotinschwaben, die durch den Raum wabern. Allerdings kann man hier auch viele interessante Leute treffen. Wer in den Niederlanden, und nicht nur dort, etwas auf sich hält, der ist hier präsent.


Den Mantel trug Short schon vor 15 Jahren


Yasser Seirawan im feinen Zwirn

Das das Corusturnier schon immer aus den Nähten platzte, hat man früher für die Zuschauer ein Kommentatorzelt an den Eingang angebaut. Diese wurde nun erheblich vergrößert und auf der Gemeindewiese gegenüber installiert. Hier wird jetzt nicht nur von prominenten Spielern kommentiert, sondern am Ende auch ein Spielerbankett durchgeführt.

Fabricee Wantiez und Jeroen van den Belt haben die Corus- Atmosphäre in Bildern eingefangen:


Ivanchuk und..


... Mamedyarov kaufen ihre Pullover im gleichen Geschäft


Kein guter Start für Anand


Kramnik sortiert seine Puppen


Michael Adams


Boris Gelfand


Veselin Topalov


Leko mit Ivanchuk im Rücken


Pavel Eljanov, neben van Wely einziger U2700 in der A-Gruppe


Kramnik, Radjabov. Van den Belt macht Bilder





Daniel Stellwagen


Erwin L'Ami










Analyse zwischen Tür und Angel


Alles blickt auf Aronian


Nggg...


Ivanchuk im Pressezentrum


Arionian zeigt seine Partie


Father and son

 

 

 

 

 

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Themen Corus 2008

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