Deutsche Jugend-Mannschaftsmeisterschaften der Länder 2003

26.10.2003 – Vom 18.-24.Oktober fanden in Kassel die Mannschaftsmeisterschaften der deutschen Länder für Jugendliche statt. Sieger wurde mit 14:0 Punkten das Team aus Niedersachsen mit Jan Hendrick de Wiljes, Nikolas Lubbe, Sascha Wiegmann, Ilja Bäumler, Helene Romakin, Franziska Seeger, Stephan Bradler und Germaine Kickert vor Baden und Nordrhein-Westfalen. Helene Romakin vom Siegerteam hat uns einen Stimmungsbericht (Die Stimmung war gut!) und Impressionen zugeschickt.Turnierseite der Veranstalters...Infos bei der Deutschen Schachjugend...Die Partien zum Download...Bericht und Fotos von Helene Romakin...

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Hinter den Kulissen
Bericht und Fotos: Helene Romakin

Zum Glück sind alle Turniere auf dieser Welt nicht nur zum Schachspielen da, sondern auch zum Freunde treffen, Spaß haben und was die Jugendlichen eben so machen... .

Die diesjährigen Deutsche Ländermeisterschaften fanden in Kassel statt. Und wer denkt, Kassel sei eine große Stadt und man könne da auch vieles unternehmen, irrt sich! Denn jeder Schachspieler sollte langsam wissen, dass man am Ende der Welt untergebracht wird. Dennoch hat sich die Turnierleitung sehr viel Mühe gemacht und somit war das Freizeitangebot groß. Die Nachmittage waren ständig verplant: Man konnte schwimmen gehen, ein Kunstmuseum für Karikaturen besuchen und für den Rest, der sich damit nicht begnügen konnte, gab es eine Menge Gesellschaftsspiele. 

Die Unterkunft war zwar nicht die Beste, aber ganz ordentlich, um das Turnier genießen zu können. Das Turnier verlief ganz ohne Proteste und Komplikationen. Auch wenn am Ende der Meisterschaft in der Tabelle alles so klar aussieht, ist es nicht so verlaufen. Manche Partien waren so voller Unklarheiten und Emotionen, dass eher den Trainern als den Spielern das Herz stehen blieb! Manche gewannen nur durch Zeitnot, manche übersahen Matt in zwei und natürlich gab es auch richtig schöne Einsteller... . 

Und dann diese Geschichte mit der Vorbereitung: Jeder will einen guten Trainer haben, der einem sagt: „ So und so, dann stellst du den Springer nach d5, verdoppelst die Türme und dann stehst du riesig und machst den Gegner platt!“ Wenn das doch immer der Fall wäre! Leider ist das meist umgekehrt: Man bereitet sich zwei Stunden vor und am nächsten Tag kommt im zweiten Zug schon was völlig anderes. Und wenn auch die Vorbereitung klappt, heißt es überhaupt gar nichts! Die Partien bei solchen Turnieren kippen so oft, dass man im Voraus wirklich nichts sagen kann! Und es sind acht solcher Partien in einer Mannschaft!

Es will auch jeder nicht nur einen guten Trainer haben, sondern einen super Betreuer! Einen Betreuer, der motivieren kann, wenn man verliert, der Doppelkopf mitspielt und mit dem man am letzten Abend so richtig viel Spaß haben kann.

Und da wir, Niedersachsen, so tolle Betreuer, Spieler und auch ein bisschen Glück hatten und eine super Stimmung im Turnier herrschte, wurden wir Erster! Die Spieler untereinander verstanden sich gut und ich glaube, ich spreche im Namen der ganzen Mannschaft, wenn ich sage: „Dieses Jahr war die ganze Truppe super, wir haben toll gespielt und sehr viel Spaß gehabt!“

Am Ende wurde viel gefeiert, denn es gab nicht nur den Titel, sondern auch zwei Geburtstagskinder! Sascha wurde endlich volljährig und Germaine muss nur noch vier Jahre warten, bis sie ein Glas Sekt an ihrem Geburtstag trinken kann!

Aber wer weiß, wozu dieser letzte Tag bei so einer Meisterschaft da ist...?

 

 

Fotogalerie:


Ausruhen zwischen den Doppelrunden.
 


Bei einem Schachturnier will man auch gut aussehen.
 


Der Kleinste bedankt sich bei den Trainern mit Pralinen.
 


Die kleinsten aus der Siegermannschaft.
 


Die letzten Sekunden vor der Partie.



Die lockere letzte Runde.


Die schöne Turnierumgebung.


Die Siegerehrung.


Die Trainer brauchen auch mal was zwischendurch.
 


Doppelkopf.


Freude am letzten Abend.


Geburtstag von Sascha und schon Sieger.


Geschafft Franzi und Jan.


GM Karsten Müller durfte leider nicht starten.


Hauptsache gute Vorbereitung.


Immer noch der letzte Abend.


Letzter Abend.


Nach der Siegerehrung.


Nico hat Größenwahn.


Siegerpokal


Überrascht beim Nachdenken.
 


Und ein zufriedenes Abreiselächeln zum Schluss.


Verwirrte Turnierleitung.
 

 

 


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