EM: Spitzenreiter taktieren

13.04.2007 – Heute beginnt bei der Europameisterschaft in Dresden die 10. und vorletzte Runde. Andrei Volokitin führt weiter mit einem halben Punkt Vorsprung, doch die meisten Spieler im Verfolgerfeld wollen ihn nicht unbedingt einholen und Europameister werden, sondern sich vor allem einen der 33 Qualifikationsplätze für den potentiell sehr lukrativen World Cup in Khanty-Mansysk sichern. Deshalb riskierten die Spitzenreiter in der 9. Runde nur wenig und alle Spitzenpaarungen endeten Remis. Jan Gustafsson, der bestplatzierte Deutsche, will allerdings gar nicht unbedingt nach Khanty-Mansysk. Warum das so ist, und wie er das deutsche Spitzenduell in der achten Runde gegen Arkadij Naiditsch gewonnen hat, verriet er dem Berliner Tagesspiegel.Turnierseite...Statistiken...Zum Berliner Tagesspiegel...Pressemitteilung zur 9. Runde...

ChessBase 14 Download ChessBase 14 Download

ChessBase 14 ist die persönliche Schach-Datenbank, die weltweit zum Standard geworden ist. Und zwar für alle, die Spaß am Schach haben und auch in Zukunft erfolgreich mitspielen wollen. Das gilt für den Weltmeister ebenso wie für den Vereinsspieler oder den Schachfreund von nebenan.

Mehr...

Spitzenbretter vertagen den Kampf um die Entscheidungen

Dresdner Spieler erwischten bei Schach-Europameisterschaft guten Tag

Keine Vorentscheidungen gab es bei der Schach-Europameisterschaft an den beiden Spitzenbrettern. Im Dresdner Internationalen Congress Center trennten sich die beiden Schwestern Tatiana und Nadezhda Kosintseva mit Remis nach acht Zügen. Bei den Herren spielte der ukrainische Spitzenreiter Andrei Volokitin ebenfalls Remis gegen den Russen Vladimir Malakhov.


Führt weiterhin: Andrei Volokitin aus der Ukraine

Im Herrenturnier einigte sich der bisher führende ukrainische Meister von 2004, Andrei Volokitin, nach nur zehn Minuten auf Remis mit Vladimir Malakhov aus Russland. Auch der für Deutschland spielende Jan Gustafsson war mit einem raschen Remis zufrieden und behält damit die besten Aussichten auf einen Medaillenplatz. Die Spitze hat sich aufgrund von 16 Remis an den ersten 20 Brettern weiter zusammengeschoben.


Nach Sibirien? Ich?

Gewinner des Tages mit dem Aufschluss zur Spitze waren Gadir Guseinov (Sieg über Artyom Timofeev), Lubomir Ftacnik (Sieg über Mikhail Kobalia), Dusko Pavasovic (Sieg über Alexander Moiseenko), Alexander Khalifman (Sieg über J.M. Lopez Martinez) und Konstantin Landa (Sieg über Alexander Mista).


Ebenfalls im Verfolgerfeld: Lubomir Ftacnik, ChessBase-Mitarbeiter und Teamkollege Gustafssons beim HSK

Andrei Volokitin führt weiterhin allein mit 7 Punkten vor einer Verfolgergruppe mit einem halben Punkt Rückstand. Der Europameister des Vorjahres Zdenko Kozul verabschiedet sich mit einer Niederlage gegen Alojzije Jankovic (Croatien) endgültig aus dem Rennen.

Im Damenturnier trennten sich die Kosintseva-Schwestern, welche heute gegeneinander spielten, ebenfalls rasch friedlich. Bis zum Ende ausgekämpft war das Duell der Verfolgerinnen - doch auch hier trennten sich Antoaneta Stefanova aus Bulgarien und Eva Moser aus Österreich mit einem Remis.


Antoaneta Stefanova


Eva Moser

Tatiana Kosintseva führt mit acht Punkten weiterhin das Feld mit einem Punkt Vorsprung souverän an, gefolgt von Nadezhda Kosintseva, Ekaterina Korbut und Titelverteidigerin Ekaterina Atalik, die mit den schwarzen Figuren Iweta Raijlich bezwingen konnte.

Elisabeth Pähtz konnte das innerdeutsche Duell gegen die bisher punktgleiche Vera Jürgens gewinnen.


Wieder beste Deutsche: Elisabeth Pähtz

Maria Schöne gewinnt gegen die favorisierte Marta Micha aus Polen und landet damit den zweiten Sieg in Folge.


Maria Schöne

Discussion and Feedback Join the public discussion or submit your feedback to the editors


Diskutieren

Regeln für Leserkommentare

 
 

Noch kein Benutzer? Registrieren