Fritz 15 und Vasik Raijlich

05.01.2016 – Jede Fritz-Version hat neben der Oberfläche eine eigene neue Engine. Bis zur Version Fritz 13 wurde diese von Frans Morsch, inzwischen in Rente, gepflegt. Die Fritz 14-Engine stammte von Gyula Horváth. Nun hat mit Fritz 15 Vasik Rajlich die Weiterentwicklung der Fritz-Engine übernommen. Albert Silver sprach mit dem früheren Rybka-Autor und stellt die neue Engine vor. Mehr...

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Die erste Frage, die man sich bei Vasik Rajlichs neuer Fritz 15-Engine stellt, ist natürlich, ob diese der Rybka 4 Version entspricht, beziehungsweise eine Weiterentwicklung derselben ist. Rajlich hatte sich bekanntlich eine Zeitlang vom Computerschach zurückgezogen. Nachdem jedoch frühzeitig klar war, dass er die Entwicklung der Fritz15-Engine übernehmen würde, hat sich der tschechisch-amerikanische IM über sechs Monate Gedanken über eine neue Struktur seiner Engine gemacht und außerdem eine neue Infrastruktur zum Testen und Tunen und zur Automatisierung bestimmter Entwicklungsprozesse geschaffen.

Rajlich räumt ein, dass die Fritz 15-Engine ca. 30-40 Elopunkte stärker sei, als die alte Rybka 4 Engine, dies aber noch nicht das Ende der Fahnenstange ist: "Die Grundlagen sind geschaffen. Der Elofortschritt ist jetzt noch nicht so beeindruckend, aber schon mit der Version 15.1 wird es weitere Fortschritte geben."

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ebit ebit 05.01.2016 05:36
Der Elofortschritt ist jetzt noch nicht so beeindruckend, aber schon mit der Version 15.1 wird es weitere Fortschritte geben."
Und diese Version gäbe es als kostenloses Update?
Medusa Medusa 05.01.2016 01:03
Hallo Allerseits !
Eigentlich hatte ich mich bereits auf Fritz 15 gefreut - nach der Konsultation einiger Userforen habe ich aber derzeit Abstand vom Erwerb der Software genommen. Die angegebenen 30-40 Elopunkte Spielstärkenzuwachs gegenüber Rybka 4.1 erscheinen vielen User´n als zu optimistisch. Auch scheint die Software erneut von einigen Bug´s befallen zu sein welche bereits unter Deep Fritz 14 abgestellt wurden. Bei einigen Usern läuft die Software instabil. In meinen Augen ein leider nicht sehr bewegender Start. Dennoch werde ich aufmerksam die Weiterentwicklung verfolgen, vielleicht ist es ja nach d. zehnten, zwanzigsten oder dreißigsten Onlineupdate doch noch empfehlenswert über einen Kauf nachzudenken.
Chessbase Software reift halt beim Kunden - das ist traurig aber wahr.
Denoch wünsche ich Allen Mitarbeitern und Schachfreunden ein hoffentlich Erfolgreiches und Gesundes Neues Jahr 2016 !
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