Gibraltar: Hou Yifan sorgt für einen Skandal

von André Schulz
02.02.2017 – Hou Yifan sorgte heute in der Schlussrunde des Tradewise Gibraltar Festivals für einen Skandal. Um dagegen zu protestieren, dass ihr in den ersten neun Runden nicht weniger als sieben Frauen zugelost wurden, produzierte sie gegen ihren heutigen (männlichen) Gegner Lalith Babu eine Anfängerzugfolge und gab dann auf. Im Videointerview erklärte die Weltmeisterin ihre Handlungsweise. "Partie", Skandal, Video...

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Fotos: John Saunders

Die Schlussrunde des Tradewise Gibraltar Chess Festivals war heute von einem Skandal überschattet, für den ausgerechnet die sonst so zurückhaltende und höfliche Hou Yifan sorgte. Die Weltmeisterin, die beim Gibraltar Festival in den vergangenen Jahren schon viele große Momente erlebt hat, ärgerte sich darüber, dass sie in den meisten Runden des Turniers gegen Frauen gelost wurde. Schon in den ersten vier Runden hatte die Weltmeisterin nur Frauen als Gegnerinnen, womit ihr Ärger bereits den Anfang nahm.

Es folgte Michael Adams als Gegner, dann mit Pia Cramling eine weitere Frau. Gegen Ider Borya (ein Mann!) spielte Hou eine fantastische Partie, um dann mit Ju Wenjun und Nino Batsiashvili zwei weitere Frauen zugelost zu bekommen.

Die Gegnerinnen und Gegner von Hou Yifan

Rd. Bo. SNo   Name Rtg FED Pts. Res.
1 22 143 WGM Pourkashiyan Atousa 2303 IRI 4,5 s 1
2 19 85 GM Zhukova Natalia 2447 UKR 5,5 w 1
3 11 47 GM Muzychuk Anna 2558 UKR 5,5 s ½
4 16 51 GM Muzychuk Mariya 2546 UKR 6,0 w 1
5 4 5 GM Adams Michael 2751 ENG 7,0 s 0
6 19 81 GM Cramling Pia 2454 SWE 5,0 w ½
7 20 78 IM Ider Borya 2463 FRA 5,5 s 1
8 15 38 GM Ju Wenjun 2583 CHN 7,0 w 0
9 23 66 IM Batsiashvili Nino 2492 GEO 5,0 s 1
10 17 37 GM Lalith Babu M R 2587 IND 6,0 w 0

 

Dabei ging es Hou Yifan hauptsächlich natürlich nicht darum, dass ihre Gegner das gleiche Geschlecht hatten wie sie, sondern als weibliche Spieler vergleichsweise schlechtere Elozahlen auswiesen, als vielleicht gleich gut spielende männliche Gegner.

Vor der achten Runde hatte Hou laut eigener Aussage im Videointerview beim Schiedsrichter protestiert, doch der verwies darauf, dass die Auslosung maschinell erfolge und die Organisation keinen Einfluss auf die Paarungen hätte. Mit der letzten Runde platzte Yifan Hou nun der Kragen und sie protestierte auf ihre Weise gegen das Auslosungsergebnis, und zwar mit dieser Zugfolge:

 

 

 

Hou Yifan protestiert auf ihre Weise

In einem Interview nahm die Weltmeisterin dann zu ihrem Verhalten Stellung, entschuldigte sich bei den Schachfans und erklärte, wie es dazu kam. Organisator Brian Callaghan wollte in seiner Stellungnahme den Vorfall nicht aufbauschen, nannte ihn einen "bad day in the office" und meinte, dass Hou sich eher selber geschadet hätte, als dem Ansehen des Turniers. Ansonsten hoffte er, dass sie auch in Zukunft wieder in Gibraltar mitspielen würde.

Hou Yifan

Tania Sachdev, Brian Callaghan

 

Interview mit Hou Yifan und Brian Callaghan

 

Turnierseite...

Ergebnisse bei Chessresults...

 

 



André Schulz, seit 1991 bei ChessBase, ist seit 1997 der Redakteur der deutschsprachigen ChessBase Schachnachrichten-Seite.
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hockeyplayer hockeyplayer 12.02.2017 09:21
Nur ein Skandal? Dies dürfte nur die halbe Wahrheit sein. Es ist auch noch eine zweite Frau betroffen, über die aber aus welchem Grund auch immer, nicht berichtet wurde.

Vor dem Skandal von Hou Yifan hat bereits Anna Muzychuk für einen solchen gesorgt ohne dass dies veröffentlicht wurde. Frau Muzychuk trat nämlich in der 7. Runde nicht an nachdem sie in den 6 Runden zuvor gegen 3 Frauen (also 50% der GegnerInnen) antreten musste.
Erst nach dieser Aktion bekam sie in der 8. Runde wieder einen Mann zugelost. Hier stimmt also in der Berichterstattung irgendetwas nicht.
In Runde 10 gab es für Frau Muzychuk wieder eine Frau als Gegnerin macht in der Summe 4 Gegnerinnen bei insgesamt 9 gespielten Runden.
Nimmt jetzt noch den Skandal von Hou Yifan hinzu, so sind diese Skandale genau das, was der Schachsport nicht gebrauchen kann.
Da ich kein Informatiker bin, kann ich hierzu keine Lösung anbieten, aber die Programmversion des Swiss Managers das in Gibraltar zur Anwendung kam, sollte von schachunabhängigen Informatikern überprüft werden. Sonst ist der nächste Skandal vorprogrammiert.

Meine Vermutung besteht darin, dass der Vorname der bei Hou Yifan aus 3 Zeichen besteht und bei Anna Muzychuk aus lediglich 4 Zeichen bei dem Algorithmus des Swiss Managers dazu geführt hat, dass diese beiden Frauen gegen Frauen gelost wurden.
Als Beleg für meine Behauptung kann ich z. B. Elisabeth Päthz anführen, deren Vorname aus 9 Zeichen besteht, und die nicht mehrheitlich gegen Frauen spielte. Dies wäre ein Erklärungsversuch für die Auslosung in Gibraltar.
Eine weitere Möglichkeit wäre es gewesen die Anzahl der Zeichen bei Hou Yifan und Anna Muzychuk durch den Zusatz "Mrs." bzw. "Ms." zu erweitern. Vermutlich hätte dies zu einer anderen Auslosung geführt.
Die rechthaberische Abschlusserklärung zum Fall Hou Yifan ist nicht lösungsorientiert sondern ein Zeugnis der Hilflosigkeit, mehr nicht.
Wenn Schachspieler glauben so Probleme zu lösen, dann ist das Schachspiel tatsächlich ein Irrweg.
Traurig, aber vermutlich wahr.
sk32 sk32 04.02.2017 04:16
Das Turnier und das Vorgehen bei der Auslasung ist mir recht gut bekannt, von daher will ich auf einige Mutmaßungen hier antworten.
Es ist nicht so, dass bei Auslosung aus mehreren möglichen Paarungen eine ausgewählt wird. Die FIDE-Regeln sind zwingend und führen meistens zu eindeutigen Paarungen. Für die korrekte Bestimmung der Paarungen (der Name "Auslosung" hat sich eigentlich seit 1992 überholt) werden von der FIDE zertifizierte Programme eingesetzt, die fast immer identische Paarungen ergeben. Natürlich auch in Gibraltar.
Der Hauptschiedsrichter in Gibraltar ist sehr erfahren und unbestritten. Er würde seinen guten Namen sicher nicht aufs Spiel setzen, indem er Paarungen manipuliert.
Aus meiner eigenen Erfahrungen als Schiedsrichter in Gibraltar weiss ich, dass spezifisiche Beschwerden ausführlich recherchiert werden, um dem Spieler die Paarungen zu erläutern. Dies ist durchaus zeitraubend, aber ein selbstverständlicher Service für die Spieler. Pauschale Aussagen hingegen werden mit einer Auskunft über das angewandte Verfahren beantwortet: "wir setzen die und die Software ein und greifen nicht manuell in die Paarungen ein".
Das Gibraltar Open ist über Jahre hinweg von der PCA als bestes Open der Welt bewertet worden, Zweifel an der Auslosung sind nicht begründet. Ich sehe im Zweifel übrigens einen Beschwerdeführer in Beweispflicht; alle Daten sind transparent und öffentlich.
DoktorM DoktorM 03.02.2017 09:32
Wenn nur die Paarungen überprüft worden sind, heißt das noch lange nicht, dass nicht manipuliert worden ist. Unter den möglichen Paarungen einer Runde kann jemand manuell die ihm passende auswählen. Dann sind die Paarungen korrekt, die Auslosung ist es aber nicht. Und um die Auslosung geht es doch!

Welcher Mann hat jemals in einem vergleichbaren Turnier und mit vergleichbarer Leistung in neun Runden gegen sieben Frauen gespielt? Bitte melden.
Mazel_tov Mazel_tov 03.02.2017 07:22
"Dabei ging es Hou Yifan hauptsächlich natürlich nicht darum, dass ihre Gegner das gleiche Geschlecht hatten wie sie, sondern als weibliche Spieler vergleichsweise schlechtere Elozahlen auswiesen, als vielleicht gleich gut spielende männliche Gegner". Mit diesem Satz ist meiner Ansicht nach nicht gemeint, dass eine Frau mit 2500 besser spielt als ein Mann mit 2500. Es scheint mir wesentlich logischer, dass in einer bestimmten Gruppe von Spielern beispielsweise derer mit 4,5/6 deutliche eloattraktivere männliche Gegner vorhanden sind, als elounattraktivere Frauen. Hätten statt der Frauen Männer mit entsprechenden Elozahlen gespielt, hätte Hou sicherlich elostärkere Gegner zugelost bekommen, da offensichtlich Frauen favorisiert gegen Frauen gelost werden. Das ist im Paarungsprogramm mit einem Klick einzustellen und auch von Seiten der FIDE erlaubt.
Thomas Richter Thomas Richter 03.02.2017 01:33
Unabhängige Experten, u.a. (Quelle Tarjei Svensen auf Twitter) "FIDE's Secretary in Swiss Pairing Committee" haben die Paarungen überprüft - alles ging mit rechten Dingen zu, es war schlicht und ergreifend ein unwahrscheinlicher und, wenn man/frau so will, dummer Zufall. Ein Programmier- oder Eingabefehler könnte zwar zu anderen 'kuriosen' Paarungen führen, aber nicht zu diesen.

Nur wenn Paarungen aktiv-absichtlich manipuliert wurden, bestünde "Aufklärungsbedarf" und wäre Hou Yifans Protest (ein bisschen) nachvollziehbar. Das könnte und müsste man dann aber beweisen, statt es "aus dem Bauch heraus" zu behaupten.
flachspieler flachspieler 03.02.2017 12:12
Zur Erinnerung: Schon vor Jahren gab es Gerüchte, dass beim Gibraltar-Open zum Teil manuell gepaart wurde. Manche erinnern sich
vielleicht an die Gibraltar-Partie zwischen Judith Polgar und Hou Yifan, wo
Hous Sieg die Wachablösung an der Frauenspitze einläutete.
Anton46 Anton46 03.02.2017 11:27
Wunderbar !
Fox12345 Fox12345 03.02.2017 10:47
Frau Hou Yifan sollte außerdem berücksichtigen, daß es auch bei den Herren mit Wertungszahlen zwischen 2300 und 2500 Elo äußerst spielstarke und kampferprobte "Schachraufbolde" gibt, woran sich selbst Weltelitespieler über 2700 Elo schon einmal die Zähne ausbeißen. Sie mag dafür einmal unsere Big Database durchsuchen und entsprechende Filter setzen. Da gibt es Beispiele bis zum Abwinken. Diese Herren sind dann ebenfalls "unterbewertet". Aber jeder kennt es aus eigener Erfahrung: Man ärgert sich schwarz, wenn man gegen einen vermeintlich schwächeren Spieler oder Spielerin verliert.
hockeyplayer hockeyplayer 03.02.2017 10:35
Nur der Vollständigkeit halber: Es besteht auch die theoretische Möglichkeit einer Manipulation des Programms durch Dritte. Besser bekannt als "Hacken" oder juristisch nach deutschem Recht STGB §202a, das Ausspähen von Daten. Auch hier ist der Veranstalter in der Beweispflicht. Ebenso ist es hilfreich Turniere mit einer ähnlichen Teilnehmerzahl zu prüfen, um festzustellen, ob ein derartiger schon einmal bei einer weniger bekannten Spielerin passiert ist. Die Art und Weise des Protests durch Hou Yifan ist der Situation nicht angemessen, sorgt allerdings genau für die Aufmerksamkeit, die beabsichtigt war.
onyman onyman 03.02.2017 10:33
Es ist nicht sooooo extrem unwahrscheinlich, dass sie gegen viele Frauen spielt. Gerade in der Elokategorie 2350-2550 ist der Frauenanteil relativ hoch und dies ist halt genau die Kategorie gegen die jemand mit 2650 bei einem Open gelost wird. Solange man sich nicht an die Spitze gesetzt hat.

Natürlich ist 7 Frauen in 10 Partien noch immer sehr viel, aber man sollte eben nicht den Frauen-Anteil im gesamten Teilnehmerfeld als Maßstab nehmen.
Krennwurzn Krennwurzn 03.02.2017 09:59
Die Auslosung dürfte korrekt verlaufen sein - wirklich ein blöder Zufall!

Da Hou schon vorher den SR befragte, dürfte es sich auch um einen Kommunikationsfehler handeln, da dieser ihr nicht richtig erklären konnte, dass die Auslosung ohne Eingriffe erfolgte (Ausnahme Iran-Israel). Ebenso muss sich Hou gefallen lassen, dass sie rein emotional reklamierte ohne die Fakten zu überprüfen!
hockeyplayer hockeyplayer 03.02.2017 07:51
Es ist irgendwie schon merkwürdig, wenn man bedenkt, dass die Anzahl der Frauen auch in diesem Turnier als überschaubar anzusehen ist, dass eine Frau fast ausschließlich gegen Frauen spielt. Allein die mathematische Wahrscheinlichkeit bei maximal 10% Prozent Frauenanteil stützt die Vermutung einer Manipulation, die beispielsweise bei der Eingabe der Spielerin in das Programm erfolgt sein könnte. Anderfalls sollte Frau Hou Yifan jetzt Lotto spielen. Denn diese Auslosungsfolge in der Summe aller Runden dürfte diese Auslosung in etwa der Wahrscheinlichkeit von mindestes 5 Richtigen bei 6 aus 49 bestehen. Wenn der Veranstalter auf das Auslosungssystem verweist, zeigt es nur, dass dieser nichts begriffen hat, weil gerade dies doch bemängelt wird. Es spricht viel für eine Manipulation bei der Eingabe der Person oder im günstigsten Fall für einen unabsichtigten Eingabefehler. Dies hätte der Veranstalter z.B. nach spätestens 4 Runden merken können, wenn nicht gar müssen, da es sich bei Hou Yifan um keine Unbekannte gehandelt hat. Allein einem Computerprogramm zu glauben, ist alles, nur kein Beweis.
Fox12345 Fox12345 03.02.2017 07:10
Sollte es stimmen, das die Frauen vergleichsweise zu niedrige Wertungszahlen haben, dann kann man die spielstarke Damenwelt nur dazu ermuntern reichlich Turniere der Herren zu mitzuspielen. Dann wird der Elozahlenrechner die Wertungszahl schon zügig anpassen. Solange die Frauen nur unter sich spielen, wird es so bleiben. Hätte sie gegen Herrn Lalith noch gewonnen, wäre sie auf 7 Punkte gekommen. Das ist doch in solch einem starken Turnier ein super Ergebnis.
xaverion1@yahoo.com xaverion1@yahoo.com 03.02.2017 12:38
Es gibt eine ganz einfache Lösung für das Problem: Der Veranstalter stellt einem unabhängigen Gemium sowohl das Programm, als auch die Teilnehmer und Ergebnisliste zur Verfügung. Falls die Auslosung ausschließlich vom Programm vorgenommen wurde, müssen daraus dieselben Paarungen wie im Turnier resultieren. Falls nicht...
tierparktoni tierparktoni 02.02.2017 11:36
Natürlich liegt es schon vom äußeren Anschein her auf der Hand, dass in die Auslosung eingegriffen wurde, wenn sie in 7 (!) von 9 Partien gegen eine Frau gelost wurde. Das allein wäre ja schon unzulässig. Dass von Seiten der Organisation der auf der Hand liegende Manipulationsverdacht einfach nur ohne weitere Erläuterung schlicht vereint wurde, hätte ich an Hous Stelle ebenfalls als (erneute) Provokation empfunden. Ich finde ihre Reaktion eigentlich ganz cool. Die paar Elopunkte holt sie schon wieder rein.
Willpower Willpower 02.02.2017 10:02
Zitat: "Dabei ging es Hou Yifan hauptsächlich natürlich nicht darum, dass ihre Gegner das gleiche Geschlecht hatten wie sie, sondern als weibliche Spieler vergleichsweise schlechtere Elozahlen auswiesen, als vielleicht gleich gut spielende männliche Gegner"

So etwas habe ich noch nie gehört. Ist eine Frau mit einer ELO von 2500 wirklich stärker als ein Mann mit ELO 2500?
Gibt es dafür eine fachliche Begründung? Liegt es an den Frauenturnieren?
Die Aktion von Hou Yifan ist unsportlich in meinen Augen. Warum sollte der Veranstalter bei der Auslosung dermaßen tricksen?
flachspieler flachspieler 02.02.2017 09:04
Könnte mal jemand die Jungs der Münchner Freiheit bitten, ihr altes Lied anzupassen zu "Skandal um Houyi"?
DoktorM DoktorM 02.02.2017 09:00
Zunächst muss man herausfinden, wie viele Männer und Frauen mitgespielt haben. Dann sollte man sich anschauen, wie viele Männer und Frauen für eine bestimmte Runde als Gegner möglich gewesen wären. So oder so. Bei neun Runden sieben Frauen als Gegner zu haben, ist ungewöhnlich. Welchem Mann passiert das in einem Turnier? Einem Mann, der ähnlich erfolgreich spielt wie die Frauen-Weltmeisterin? Vermutlich keinem. Und der Mann hat ja noch eine Frau zusätzlich als mögliche Gegnerin. Es besteht Aufklärungsbedarf.
Krennwurzn Krennwurzn 02.02.2017 08:00
Laut dem Organisator wurden die Paarungen im gesamten Turnierverlauf nur einmal beeinflusst - um eine israelisch-iranische Kollision zu vermeiden.

Hat das schon ein SR nachgeprüft?
Snaporaz Snaporaz 02.02.2017 06:39
@knight100
Ich stimm Ihnen voll zu, mit Ausnahme des letzten Satzes. Unabhängig davon finde ich sie eigentlich ziemlich unsympathisch.

Zitat: "doch der verwies darauf, dass die Auslosung maschinell erfolge und die Organisation keinen Einfluss auf die Paarungen hätte"

Daran besteht für mich kein Grund zum Zweifel. Die Frau möchte sich halt gerne etwas wichtiger machen, als sie ist. Ich hoffe, sie nimmt im nächsten Jahr nicht mehr an diesem Turnier teil, sie wird mir nicht fehlen, das sollte man ihr vielleicht von Seiten der Organisatoren sagen. Fehlen würden mir vielleicht Michael Adams oder Elisabeth Pähtz, beides sehr sympathische Spieler.
knight100 knight100 02.02.2017 05:44
Solange nicht nachweisbar gegen Kriterien des Schweizer Systems verstoßen wurde (z.B. Programmierfehler des Auslosungsprogramms/Manipulation von Außen), gibt es doch keinen Grund, die Auslosung anzuzweifeln. Nur der geschlechtsunabhängige Kampf der Gehirne soll eine Rolle spielen (das verlangt das absurde Gender-Mainstreaming). Aus der Ferne sieht es wie eine Frauenweltmeister-Allüre aus. Ich kann keine Benachteiligung von ihr erkennen. Sie + ihre Geschlechtsgenossinnen sollten einfach ihre ständigen, nicht zu rechtfertigenden, Sonderprivilegien genießen und schweigen. Unabhängig davon finde ich sie eigentlich ziemlich sympathisch.
funbettor funbettor 02.02.2017 05:10
Mit den zur Verfügung stehenden Informationen muss man sich fragen, ob Frau Hou Yifan noch alle Latten am Zaun hat. Wogegen protestiert sie denn eigentlich ? Wirf sie den Organisatoren Manipulation vor ?
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