Interview mit Boris Spassky, Teil 1

16.03.2016 – Boris Spassky, geboren 1937, ist der älteste lebende Schachweltmeister. In den 1970er Jahren emigrierte er aus der Sowjetunion nach Frankreich. Vor ein paar Jahren kehrte er nach Russland zurück. Nach zwei Schlaganfällen ist Spassky körperlich gehandicapt, aber geistig hellwach. Das russische Sport-Express veröffentlichte ein Interview mit dem 10. Weltmeister. Mehr...

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Das russische Sport-Magazin Sport-Express veröffentlichte ein langes Interview mit Boris Spassky, dem 10. Schach-Weltmeister. Wir geben dies hier in mehreren Teilen in deutscher Übersetzung wieder.

 

Interview mit Boris Spassky

Er lebt in einer winzigen Erdgeschosswohnung. Die nächste Metrostation "Ryasansky Prospekt" ist meilenweit entfernt. Neben Geschichtsbüchern über das zaristische Russland steht ein Portrait des jungen Fischer. Wir betrachten das Foto und Boris Vasilevich betrachtet uns. Er lächelt kaum merklich. Draußen ist es ruhig – eine Straßenlaterne beleuchtet das Schneetreiben, die Menschen haben die Kragen ihrer Mäntel hochgezogen. Kein einziges Mal dreht er sich in den folgenden drei Stunden nach diesem Fenster um.

Schachspieler sind Sie nicht,- entlarvt uns Spassky.

Stimmt haargenau.

Aber ich bin einer. Das ist ein eng abgegrenztes Spezialgebiet.

Aber sie haben doch einen Abschluss an der rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Ja, an der Petrograder Universität. Aber der ist nichts wert! Das war keine Ausbildung!

Finden Sie?

Auf jeden Fall. Es wäre einfacher sich selbst irgendetwas anzueignen – Die Literatur der Antike, Philosophie. An der sowjetischen Universität gab es davon nicht viel, nie wurde das wahre Wesen der Dinge erfasst…
Leider kann ich Ihnen nichts Hochprozentiges anbieten. Was zu trinken ist da, aber nicht das Richtige.

Das macht nichts, Boris Vasilevich. Sie haben einiges durchgemacht, wie fühlen Sie sich?

Zwei Schlaganfälle in zehn Jahren. Das erste Mal in San Francisco. Ich hielt dort eine Vorlesung über Schach. Ich wurde erfolgreich operiert und bewegte mich schon wieder wie ein Springer. Das zweite Mal passierte es in Moskau. Ich halte mich bis jetzt, bin am Leben! Aber der linke Arm und das linke Bein benehmen sich schlecht. Sie streiken. Doch mein Kopf arbeitet!

Begeben sie sich aus dem Haus?

Manchmal reise ich. Im Herbst war ich in Berlin zur Premiere des Films "Bauernopfer". In Moskau wurde vor kurzem der 100. Geburtstag von Paul Keres gefeiert, eine wichtige Persönlichkeit des Schachs. Ich habe mich raus gewagt – in die Choroshovka-Straße – dort hat man das neue Gebäude der wissenschaftlich-technischen Universität gebaut. Wie Sie sehen, kommt es durchaus vor, dass ich auf dem ganzen Brett manövrieren muss… Und dann noch der Krieg!

Was für ein Krieg?

Ich lasse mich von meiner französischen Frau scheiden, komme mit heiler Haut davon, aber verliere mein ganzes Vermögen.

Alles?

Ja. Vielleicht lässt sich das Schacharchiv retten. Meine Frau macht es mir schwer, mein französischer Sohn auch. Niemand sagt direkt "nein". Man formuliert es so: "Komm doch her und hol es dir." Aber das ist bei meinem Gesundheitszustand ein schwieriges Unterfangen. Ich habe mich schon damit abgefunden, dass Verluste nicht zu vermeiden sind, in technischer Hinsicht. Dafür ist mir die Lebensenergie nicht verlustig gegangen. 2012 musste ich selbst aus Frankreich fliehen, sollen doch meine Sachen dort bleiben. Hauptsache, man lebt!

Wir haben gehört, dass die Situation gefährlich war.

Zwei Frauen haben mir geholfen – Valentina Kuznetsova und Maria Okhonikova. Man brachte mich von Paris nach Moskau, durch hoch qualifizierte "Agenten". Es folgte ein lauter Skandal in der Presse.

Was würden Sie als erstes aus dem Archiv holen?

Zwei Manuskripte. Mein Buch mit dem Titel "Dramatisches Match" ist fast fertig.

Über den Kampf mit Fischer?

Nein, über das Match gegen Kortschnoj in Belgrad. Im Archiv befinden sich außerdem Bücher, die mir am Herzen liegen. "Maske und Seele" von Shalyapin und die Memoiren von Yuri Morfessi. Fotos sind da auch noch und einige Auszeichnungen.

Was für welche?

Die Weltmeistermedaille sowie Medaillen, die von der Nationalmannschaft der UdSSR auf verschiedenen Olympiaden gewonnen wurden.

Bekamen Sie als Weltmeister keine Krone?

Zu unserer Zeit bekam man eine Medaille und einen Lorbeerkranz. Den Lorbeer schickte man sofort seiner Frau.

Für die Suppe?

Nun ja. So ein Lorbeerkranz hält sich lange. Ich habe mit Botvinnik darüber gesprochen. Seinen ersten Kranz hat er auch in die Suppe getan, den zweiten hat er aufbewahrt. Er war inzwischen erwachsener und klüger geworden!

Sie haben erwähnt, dass Sie zur Premiere des Films "Pawn Sacrifice" geflogen sind.

Boris Spassky in Berlin (Foto: André Schulz)

Foto: André Schulz

Ich bin nicht geflogen, sondern mit dem Zug zur Schnellschach - und Blitzweltmeisterschaft nach Berlin gefahren. Dass ist besser für meine Gesundheit. Der Film war übrigens nicht besonders.

Was hat Ihnen nicht gefallen?

Ich weiß noch genau, wie es damals war, ich bin geistig noch fit. Das, was ich da gesehen habe, war Spiel, Schauspielerei von irgendeinem Stellvertreter.

Erstaunlich, wie Sie das formulieren.

Es war alles dermaßen künstlich…

Hat der Schauspieler, der Sie spielt, wenigstens etwas richtig gemacht?

Nicht, dass ich wüsste!

Und Fischer?

Auch nicht getroffen. Der Schauspieler rollt mit den Augen, aber das hat Fischer nie gemacht! Auch die Größe, die Mimik, das Verhalten, nichts stimmt.… Im Film gibt es keine Intrige - das war doch das wichtigste, dass ich bereit war weiterzuspielen - wurde weggelassen. Ich hätte doch alles beenden und als Sieger weggehen können!

War es richtig, dass Sie geblieben sind?

Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass es nichts gebracht hat. Ich wollte Fischer die Möglichkeit geben etwas zu erreichen. Er hatte schon begonnen das Match aufzugeben! Stellen Sie sich vor, wir wären Boxer und einer sagt: "Das war’s, ich gebe auf."- "Nimm meine Aufgabe an." Das habe ich nicht akzeptiert.

Hat er denn überhaupt verstanden, dass er sich schon aufgegeben hat?

Na klar! Er ist ja nicht zur zweiten Partie erschienen. Der Schiedsrichter hatte die Uhr eingeschaltet und die Niederlage Fischers bestätigt. Bis zu diesem Match hatte er ja noch keine einzige Partie gegen mich gewonnen.

Sie sind dann zur dritten Partie gekommen und dann folgte die erste Niederlage.

Ja. Fischer hatte dadurch enorm an Sicherheit gewonnen und verstanden, dass er mitspielen kann.

Haben die offiziellen sowjetischen Begleiter in ihrer Delegation denn nicht darauf bestanden, dass Sie abreisen?

Sie haben es befohlen! Der Vorsitzende des Sportkomitees Sergej Pavlov hat eine halbe Stunde mit mir telefoniert und mir genau gesagt, was ich tun soll: "Du protestierst gegen dieses und jenes und reist ab…" Aber ich habe mich gesträubt und gesagt: "Ich werde spielen!" War natürlich blöd von mir. Schließlich ging es um mehr als nur meine persönlichen Interessen.

Allem Anschein nach waren Sie davon überzeugt, dass Sie Fischer schlagen werden?

Er tat mir leid. Ich habe gesehen, dass der Junge den Verstand verliert. Und ich hatte doch ein gutes Verhältnis zu Bobby. Ich bin nicht Kortschnoj, der seinen Gegner hassen muss, um gegen sie spielen zu können. Mir gegenüber saß ein Kind, das seinen Mut verloren hatte. Wie kann da die Rede von Hass sein? Aber in mir sollte der Sportler erwachen, für den das wichtigste der Sieg ist. Ich habe mir keine Tricks ausgedacht. Nicht so wie Fischer, der bei jeder Gelegenheit protestierte. Mal stellte er an die isländischen Organisatoren Forderungen, mal an Max Euwe, den Präsidenten der FIDE, mal an die sowjetische Seite. Die Vögel in der Bucht von Reykjavik hatten aufgehört zu singen – wer war schuld? Spassky! Dann wurde mir klar, dass das Ganze nur ein raffiniertes Psychospielchen war.

Wirklich?

Hinter Fischer stand ein Ideologe namens Lombardy. Es war seine Idee mich in permanenter Unruhe zu halten. Während des Matchs hatte ich schon gespürt, dass jemand auf Bobby starken Druck ausübte. Damals hatte ich fälschlicherweise Cramer in Verdacht. Dieser Irre trieb sich andauernd bei Fischer herum und verbreitete Unfrieden.

Meinen Sie den Oberleutnant an der Spitze des Schachverbands der USA?

Nein, der Oberleutnant hieß Edmondson, Cramer war Geschäftsmann und unglaublich vorlaut! Ich verpasste einen weiteren Moment: Vor der dritten Partie ereignete sich ein Vorfall zwischen dem Hauptschiedsrichter Lothar Schmid und Fischer. Bobby begann ihn anzubrüllen: "Hey, halt die Schnauze!" Wer redet denn so miteinander?!

Was hatten Sie damit zu tun?

Ich hätte einfach aufstehen und sagen sollen: "Bobby, für heute reicht es. Lass uns ein anderes Mal spielen!" Euwe hatte sich vorher mit mir getroffen und gesagt: "Boris, Sie können jede Sekunde aufhören und wegfahren, ich werde eine solche Entscheidung nachvollziehen können. Bobby führt sich schrecklich auf… Noch niemals zuvor hat sich ein Titelanwärter so etwas erlaubt." Es ist äußerst selten, dass ein Präsident der FIDE so offen ist!

Seine Beziehung zu Fischer war nicht so gut.

1975 hat Euwe sich gerächt – er hat ihm den Weltmeistertitel genommen und ohne Match an Karpov gegeben. Aber das ist schon eine andere Geschichte.

Ist Ihnen Lombardy später noch einmal begegnet?

Vor drei Jahren in Dresden bei einem Treffen für Großmeister, die älter als 75 sind, dem "Tag der Legenden". Lombardy war auch dort. Man übermittelte mir seine Worte über das Match mit Fischer. "Wir wollten Spassky um jeden Preis aus der Spur bringen. Er sollte nicht verstehen, was vor sich geht." Dabei hatten sie am meisten Angst davor, dass ich es nicht aushalte und die Tür zuschlage.

Boris Spassky beim "Tag der Legenden" (Foto: Dagobert Kohlmeyer)

William Lombardy beim "Tag der Legenden" (Foto: Dagobert Kohlmeyer)

Foto: Dagobert Kohlmeyer

Ein Balanceakt.

Ich glaube sie wussten, was in meiner Delegation vor sich ging.

Woher?

Ich hatte Ivo Nei aus Estland als Sekundanten. Er erwies sich aber als amerikanischer Spion. Er vereinbarte eine Kooperation mit Robert Byrne, der die Schachkolumne der New York Times betreute, als Co-Autor eines geplanten Buches über das Match. Nei kannte alle unsere Ideen. Und die Amerikaner wollten von ihm Informationen. Wenn ich mich dazu entschlossen hätte abzureisen, hätte man es Fischers Delegation sofort mitgeteilt.

Wie kann es angehen, dass der KGB einen solchen Menschen an Sie herangelassen hat?

Wieso KGB? Ich weiß nur, dass das Sport-Komitee jemanden dorthin geschickt hat, um die Stühle zu kontrollieren, in der Nacht.

Spassky-Fischer, Reykjavik 1972

Weshalb?

Es war die Information aufgetaucht, dass in einem von ihnen ein merkwürdiges Teil sei. Ein Einsatz! Im Endeffekt fand die isländische Polizei in einem der Stühle ein eingesetztes Stück aus Holz. Das hat natürlich keinerlei Einfluss gehabt. Der Polizist, der es entdeckte, hat es zur Erinnerung mit nach Hause genommen.

Ist Fischer irgendwann noch einmal auf die Ereignisse in Reykjavik zurückgekommen? Hat er sich für seine Marotten entschuldigt?

Nein, darüber haben wir nicht gesprochen. Stattdessen hat er versprochen, dass wir ein zweites Match spielen und er hat Wort gehalten. Zunächst hatte Bobby Spanien anvisiert. In meinem Archiv gibt es noch ein Fax mit der Information, dass Luis Rentero, der Begründer des Turniers in Linares, der Hauptorganisator sein sollte. Aber dann bot der Bankier Ezdimir Vasilyevich interessantere Bedingungen. 1992 begaben wir uns auf die Insel Sveti-Stefan. Oben standen die jugoslawischen Kanonen und unten die amerikanische Flotte. Nachts, so wurde gesagt, gingen die Taucher an Land. Wir bemühten uns die militärische Umgebung nicht zu beachten.

Warum verhielt sich Fischer Ihnen gegenüber so warmherzig?

Ich hatte Verständnis für ihn, Mitgefühl, auch wenn er alle sowjetischen Großmeister für Agenten des KGB hielt. Er hasste die Kommunisten und die Juden…

Wobei er selber Jude war.

Mütterlicherseits, aber er hielt sich für Deutsch. Einmal habe ich ihn gefragt: "Bobby, ich bin doch ein Russe, warum bist du mit mir befreundet?"

Und was hat er gesagt?

Er hat geschwiegen. Fischer verhielt sich paradox. Hat als Einzelkämpfer die Weltordnung herausgefordert. Am 11. September starben unschuldige Menschen, aber er war auf der Seite der Terroristen und hat das Feuer auf sich gezogen. Für die Isländer ist er dennoch ein Held. Vor Amerika hatten sie keine Angst. Sie hätten damit gedroht, so sagte er, dass ganz Island Fischer ins Gefängnis folgen würde, wenn sie es wagten, einen Bürger ihres Landes zu verhaften. Er ist ein Mensch mit einem tragischen Schicksal. Das war mir schon klar, als ich ihn zum ersten Mal sah.

Wo?

In Moskau. Er war fünfzehn. Ein hochgewachsener Junge, der mit seiner Schwester Jane gekommen war. Im Club am Gogol-Boulevard spielte er mit Petrosian, Bronstein, Vasinkov, und Lutikov Blitzschach. Ungefähr zwei Jahre später saß ich mit ihm am Schachbrett beim Turnier in Mar del Plata.

Wann war ihr letztes Gespräch mit Fischer?

Wir diskutierten darüber, welcher Zug stärker sei: e2 – e4 oder d2 – d4. Wir einigten uns auf die zweite Variante, wo der Bauer durch die Dame geschützt wird. Bobby rief selbst an. Ich habe ihn nie ans Telefon geholt. Ich wusste, er würde wieder anfangen von seinem "Fischerschachspiel" zu erzählen. Diese Idee fand ich nicht gut. Da gibt es zu viele Ausgangsstellungen. Aber er setzte sich damit durch.

Träumen Sie noch von Fischer?

Ja, das kommt vor. Die Probleme mit den Nieren haben ihn zugrunde gerichtet. Es wären nur zwei unkomplizierte Operationen notwendig gewesen, aber Fischer lehnte dies ab. Er hatte kein Vertrauen zu den Ärzten, befürchtete, dass man ihn auf dem Tisch umbringen würde. Mir hat er auch versucht das Krankenhaus auszureden.

Wann war das?

1977 in Reykjavik. Ich spielte im Kandidaten-Viertelfinale gegen Vlastimil Hort. Am Ende des Matchs war mir so schwindelig, dass ich in der Nähe des Krankenhauses das Bewusstsein verlor. Im Hospital stellte sich heraus, dass es der Blinddarm war. Fischer forschte nach, rief mich an und flüsterte ins Telefon: "Lassen Sie sich auf keinen Fall auf eine Operation ein!"- "Bobby, ich habe keine Angst und keinen Grund jemandem mit Argwohn zu begegnen. Die Klinik hat einen guten Ruf und der Arzt spricht Russisch…"

Waren Sie auf der Beerdigung von Fischer?

Ich konnte nicht, meine französische Frau war dagegen. Später bin ich nach Reykjavik gefahren und habe Blumen auf sein Grab gelegt. Fischer hat schon im Voraus genau beschrieben, wo man ihn beerdigen soll, was für Musik gespielt wird und wer ihn auf dem letzten Weg begleiten soll. Von den Schachspielern standen drei auf seiner Liste – Andor Lilienthal, Lajos Portisch und ich.

Was ist das für ein Platz?

Nicht weit entfernt befindet sich ein schmaler Weg, wo eine Gedenktafel angebracht ist: "Hier versammelte sich das Althing – das erste Parlament Islands." Es ist übrigens das Älteste der Welt – gegründet im Jahre 930, früher als das Christentum im Russland. Als Musik hatte Bobby "Green Green Grass of Home" von Tom Jones ausgesucht. Ich hatte es einmal gesummt, als wir durch Budapest schlenderten. Fischer sang kräftig mit. Ich hatte nicht erwartet, dass er die Texte der Unterhaltungsmusik kennt.

 

 

Original Interview (in russischer Sprache) bei Sport-Express...

 

Zweiter Teil folgt in Kürze.

 


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flachspieler flachspieler 16.03.2016 07:22
Danke für den tollen Beitrag!
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