Kasparov auf dem Holodeck

11.11.2003 – Wenn Kasparov heute Abend (19.00 MEZ) in New York gegen Deep Fritz antritt, ist dies der erste Wettkampf zwischen Mensch und Maschine, der auf einem virtuellen 3DBrett ausgetragen wird. Schach fast wie auf dem Holodeck der Enterprise. Nur anfassen kann Kasparov die mit Hilfe einer Spezial-Brille schwebenden Figuren noch nicht. Die Partien werden live im Fritz-Server, bei Spiegel-online, bei der Thüringer Allgemeinen und ChessBase übertragen. 1.Partie: heute Abend, 11.Nov., 19 Uhr MEZ. Artikel bei der Thüringer Allgemeinen... Offizielle Turnierseite von X3D...Erste Bilder aus New York...

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ChessBase Team in New York angekommen

Gestern erreichte das ChessBase Team New York und machte sich sofort an die Arbeit. Für die geplante Übertragung vom Spielort, dem New York Athletic Club, ist noch eine Menge an Infrastruktur notwendig. Ein Blick vom Balkon des Gebäudes über den Central Park stimmt aber sofort versöhnlich.


Blick vom Balkon des NYAC


Blick aus dem 12.Stock des Gebäudes, in dem der NYAC seinen Sitz hat.


Jeroen Belt checkt die "Funkgeräte".

Die Hardware war schon am Tag zuvor eingetroffen. Großes Interesse verursachte die Vier-Prozessor-Maschine von Intel, auf der Deep Fritz spielen wird.


Die Maschine: 4xP4 Xeon mit je 2.8 GHz

Ein Blick auf das Fritz-Display zeigt, wie schnell das Programm auf Touren gebracht wird: Suchtiefe 18 in der Grundstellung, 3,4 Mio. Knoten berechnet nach weniger als vier Minuten. Unglaublich! Frans Morsch und Mathias Feist sagten, dass Fritz noch nie zuvor auf so einer schnellen Maschine gelaufen ist.



Am späten Abend kam Kasparov, um die Ausrüstung zu testen. Mathias Feist, Jeroen van den Belt (ChessBase) und Bill Drury (X3D) schauten dem Meister zu.


 

Wie man sieht ist Kasparov zufrieden. Erstmals wird ein solcher Wettkampf auf einem virtuellen 3D-Brett ausgetragen. Mit Hilfe einer speziellen Brille erscheinen dem Betrachter die Figuren und das Brett wie in der Luft schwebend. Kasparov auf dem Holodeck? Nicht ganz. Anfassen kann er die Figuren noch nicht. Stattdessen wir er seine Züge dem Schiedsrichter ansagen, der sie in den Rechner eingibt.

Frederic Friedel
 

 

 

 


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