Power Play 23 und 24

Heute auf schach.de

Sizilianisch Sozin-Variante: 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 Sc6 6.Lc4

– Dennis Breder zeigt Dienstags Eröffnungen auf playchess.com. Thema heute: Mit 6.Lc4 sollen die allzu ausgetretenen Pfade der Hauptvariante (6.Lg5, Rauser) verlassen werden. Wir werden uns ein paar aktuelle Partien (bzw. Partiefragmente) ansehen, um typische Ideen in der Sozin-Variante kennenzulernen. Start: 21 Uhr! Alle Veranstaltungen im Kalender!

Neuheiten

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The 4...Nf6 Caro-Kann

Auf dieser DVD untersucht Nigel Davies das Bronstein-Larsen-System (5.Sxf6+ gxf6) wie auch das Tartakower-System (5.Sxf6+ exf6) und zeigt, wie der f-Doppelbauer, der ja in beiden Abspielen entsteht, Schwarz zahlreiche aggressive Pläne und Ideen gibt.

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In unserem Powerbook wurden alle Partien mit den ECO-Codes B40-B49 zusammengefasst. Zu 62.000 ausgewählten Meisterpartien aus der Mega sowie dem Fernschach kommen 122.000 hochklassige Partien aus dem Maschinenraum von Schach.de hinzu.

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Najdorf Powerbook 2016

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Patricia Highsmith

03.10.2004 – Die amerikanische Autorin Patricia Highsmith wurde besonders durch ihre Ripley-Romane berühmt. In Ihren Krimis - oder sind es psychologische Studien? - sind zumeist die Mörder die Helden. Deren Morde sind nachvollziehbare Handlungen zur Bewältigung der Lebensanforderungen. So ist es ja auch im Schach, wenn wir das Matt den Psychologen zufolge als Vatermord interpretieren. In den USA geboren wurde Highsmith bald Europäerin und lebte schließlich in einem Tal nahe Brissago, wo gerade die Schachweltmeisterschaft stattfindet. Würde sie noch leben, hätten sie die psychologischen Aspekte sicher interessiert und sie wäre zum Zuschauen gekommen. Mehr...
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Patricia Highsmith
Von André Schulz

Eigentlich hätte sie Patricia Plangman heißen müssen. Ihr leiblicher Vater war deutscher Abstammung. Ihre Eltern trennten sich kurz nach Patricias Geburt und ihre Mutter heiratete später den Reklamemaler Stanley Highsmith und obwohl dieser seine Stieftochter nie adoptierte, nahm sie seinen Namen an und wurde Patricia Highsmith.

Geboren wurde sie am 19.01.1921 in Forth Worth/Texas, gestorben ist sie am 4.Februar 1995 in einem Krankenhaus in Locarno an Krebs. Zuvor hatte sie die Welt mit zahlreichen Romanen bereichert, in denen oft genug ausgerechnet die Mörder die Sympathieträger waren.

Patricia Highsmith wuchs bei ihren Großeltern auf. Ihre Mutter und ihren Stiefvater konnte sich nicht recht leiden. Mit neun Jahren las sie eine psychologische Studie über Spontanmörder, Karl A. Menningers Buch "The Human Mind"  So etwas prägt.

Schon in ihrer Jugend schrieb sie für die Studentenzeitschrift ihres Colleges. Sie studierte Literatur, Zoologie und in den Nebenfächern Latein, Griechisch und Französisch. Nach dem Abschluss 1942 arbeitet sie als Comic-Autorin. Nach ein paar Erzählungen verhilft ihr ihr erster Roman „Fremde im Zug“ zum Durchbruch. Über einen Strohmann hatte sich Alfred Hitchcock für 6800 Dollar die Rechte gesichert und das Buch 1951 erfolgreich verfilmt.

Highsmith reiste nach Europa, wo sie in Italien, in Positano am Strand, im Vorbeigehen das Vorbild für ihre berühmteste Figur, den talentierten Mr. Ripley, fand. Schließlich siedelte sie ganz nach Europa über, lebte kurz in England und lange in Frankreich. Schließlich zog sie in den Tessin.

Highsmith lebte zumeist allein, weil sie zum Schreiben absolute Ruhe brauchte. Ihre Lebensgefährten waren Katzen und Schnecken, Tiere die meist wenig Geräusche machen. Highsmith wurde als hilfsbereit und sehr freundlich beschrieben, so wie ihre Helden es zumeist auch waren. Nur dass diese ja bei der Lösung ihrer Probleme oft ziemlich nachlässig mit dem Leben anderer Leute umgingen. Während Tom Ripley im ersten der insgesamt fünf Bände noch sehr langsam zum Entschluss kommt, seinen Freund umzubringen, geht das Morden später viel leichter von der Hand. Immerhin macht er von seiner schlechten Angewohnheit nur Gebrauch, wenn es gar nicht anders geht: ein netter Typ eben, der dich nicht nur einfach so umbringt.

Nachdem sie über 20 Jahre in Frankreich gelebt hatte, zog sie 1983 in den Tessin und kaufte ein altes Tessinerhaus in Auregino im Valle Maggia. 1988 zog sie ein letztes Mal um. In Tenga im Centovalli nahe Ascona hatte sie sich nach eigenen Entwürfen ein Haus bauen lassen.

Schon in ihrer Collegezeit war sich Highsmith über ihr homoerotischen Neigungen klar geworden, die sie in dem unter Pseudonym erschienen Roman Carol und später in `small g- Eine Sommeridylle" thematisiert hat. In der Ripley-Verfilmung von 1999 mit Matt Damon und Jud Law klingt auch die versteckte homoerotische Neigung von Ripley zu seinem Freund und Idol Dickie an. In einer Szene spielen sie Schach.


Jude Law als "Dickie" in der Ripley-Verfilmung von 1999

Dickie sitzt nackt in der Badewanne, Ripley angezogen daneben. Ripley bewundert und liebt seinen Freund so sehr, dass er ihn später umbringen und dessen Identität annehmen wird. In der Szene kann das Schachspiel durchaus als Symbol gemeint sein, denn Psychologen deuten das Mattsetzen des Königs, den Königsmord, gerne im Sinne eines Ödipusreflexes als Vatermord. Auffällig ist in diesem Zusammenhang auch, dass viele der sehr erfolgreichen Schachspieler vaterlos aufgewachsen sind.

Eines haben die besten Königsmörder - Schachspieler - und die Mörder in Patricia Highsmith' Romanen jedenfalls gemeinsam: sie sind die Helden und werden bewundert.

Krimis von Patricia Highsmith:

Mr. Ripley-Reihe:
(1955) Der talentierte Mr. Ripley

The Talented Mr. Ripley

(1970) Ripley Under Ground
RipleyUnder Ground

(1974) Ripley´s game oder der amerikanische Freund
Ripleys Game

(1980) Der Junge der Ripley folgte
The Boy Who followed Ripley

(1991) Ripley Under Water
Ripley Under Water

Andere:

(1950) Zwei Fremde im Zug
Strangers on a Train

(1952) Carol. Roman einer ungewöhnlichen Liebe
The Price of Salt

(1954) Der Stümper
The Blunderer

(1957) Tiefe Wasser
Deep Water

(1958) Ein Spiel für die Lebenden
A Game for the Living

(1960) Der süße Wahn
This sweet sickness

(1962) Der Schrei der Eule
The Cry of the Owl

(1964) Die zwei Gesichter des Januars
Two Faces of January

(1964) Die gläserne Zelle
The Glass Cell

(1965) Der Geschichtenerzähler
The Story-Teller

(1967) Venedig kann sehr kalt sein
Those who walk away

(1969) Das Zittern des Fälschers
The Tremor of Fogery

(1972) Lösegeld für einen Hund
A Dog´s Ransom

(1977) Ediths Tagebuch
Edith´s Diary

(1983) Leute, die an die Tür klopfen
People Who Knock on the Door

(1986) Elsie´s Lebenslust
Found in the Streets

(1995) `small g´- Eine Sommeridylle
Small g, a summer idyll

Stories

(1970) Der Schneckenforscher
The Snail-Watcher and other Stories

(1975) Kleine Geschichten für Weiberfeinde
Little Tales of Misogyny

(1975) Kleine Mordgeschichten für Tierfreunde
The Animal Lover's Book of Beastly Murder

(1979) Leise, leise im Wind
Slowly, slowly in the Wind

(1981) Keiner von uns
The Black house

(1985) Nixen auf dem Golfplatz
Mermaids on the Golfcourse

(1987) Geschichten von natürlichen und unnatürlichen Katastrophen
Tales of Natural and Unnatural

(2002) Die Stille Mitte der Welt
(2002) Die Augen der Mrs. Blynn

 

 

 

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